Pegida und Co.

Jedes Land kann ein gewisse Menge an Migranten einer Kulturgruppe problemlos verkraften.
Wenn aber eine Kulturgruppe eine bestimmte demographische Stärke erreicht, nimmt die Notwendigkeit der Integration ab, es entstehen Parallelwelten. Diese Kulturgruppe versteht sich dann als Minderheit und möchte Minderheitenrechte erwirken.
Dann gibt es die Gruppe Menschen, die das ebn nicht so toll findet.

Das kann man dann in diesem Falle populistisch Islamisierung nennen, sind aber natürliche Vorgänge....
Von beiden Seiten übrigens.
 
Ich verstehe die empörte Naivität (oder umgekehrt) nicht, mit der man darauf besteht, seine Ressentiments pauschal gegen eine gesellschaftliche Gruppe ausleben zu dürfen, nur weil es in der Gruppe Arschlöcher gibt.

Falls es keine Naivität ist, ist es gespielte Empörung, um die eigene Position zu stärken. Wie soll ich Menschen ernst nehmen, die so vordergründig mit zweierlei Mass messen. Die überwiegende Mehrheit der Pegida-Demonstranten haben wahrscheinlich soviel gesellschaftliche oder rassistische Ressentiments wie die Mehrheit der Türken und Muslime gegenüber den Deutschen, inkl. diverser user/innen hier im forum.

[...]

Genau das sind die Gründe, warum ich die PEGIDA Demos nicht ernst nehmen kann und null Verständnis habe.

Nur weil es paar Arschlöcher in meiner Religion gibt, meinen einige sie müssten ihre Vorurteile an uns allen ausleben.
Du kannst uns nicht ernst nehmen, weil wir mit zweierlei Maß messen würden, aber erwartest von uns Menschen ernst zu nehmen die ebenfalls mit zweierlei Maß messen?
Entweder habe ich einen Denkfehler oder du, aber ich kann es nicht verstehen.
 
Sicher! Wir sind ein freies Land.

Die Gestörten dürfen marschieren, wir dürfen sie "gestört" nennen.

Diese Meinungsfreiheit, von der Du sprichst, gibt es tatsächlich nur gegen Deutsche und das weisst Du auch.
Dagegen wende ich mich.
Wenn Du Türken oder Muslimen in Deutschland wegen ihrer vergleichbaren nationalen/völkischen Gesinnung (und diese vergleichbare Gesinnung ist Standard) pauschal nachsagst, sie wären gestört, dann wäre die Hölle los und ein shitstorm würde alles im Umkreis platt machen.


Wer eine Meinung äussert, auch wenn sie anderen nicht gefällt, sollte deswegen nicht beleidigt werden und nichts anderes ist es, wenn man andere für gestört erklärt.

Wenn ich mir die Befindlichkeiten der in Deutschland lebenden Volksgruppen anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass die Pegida-Deutschen, ihre Gegner und die meisten Türken/Muslime alle in einen Topf gehören. Unterschiedliche Verpackung, gleicher Inhalt.
Leute, die von Toleranz nicht nur reden, sondern sie auch praktizieren, sind die Ausnahme.
 
Und trotzdem ist das alles ja ziemlich weit weg von uns. Was, wenn es in D mal tatsächlich zu einem (bomben-) anschlag mit Toten kommt. Verlieren dann einige komplett den Kopf?


Ich möchte noch nicht mal soweit denken!!!! Schreckliche Aussichten, aber das und so ähnlich sind auch meine Ängste und Sorgen.
 
Dafür sind doch islamistische Terroranschläge da, sie sollen Angst und Schrecken verbreiten, oder?

Das drückt sich dann so aus:

Islamfeindlichkeit
Und im Stillen brennen die Moscheen

Bielefeld, Berlin: Die Anschläge auf Moscheen in Deutschland sind kein großes Thema. Trotz der NSU-Morde werden Muslime, wenn es ernst wird, noch immer allein gelassen. von Lenz Jacobsen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zei...scheen-anschlaege-islamfeindlichkeit-ignoranz
 
Islamfendlichkeit bei den Angestochenen.
Zusammenkuscheln der Muslime.
Aufwiegeln der zusammenhaltenden Muslime gegen die angestochenen Islamfeinde...
(...Krieg?)
 
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