Pegida und Co.

...Im Idealfall sollte es selbstverständlich und nicht befremdlich sein, dass (ehemalige) Türken oder Araber neben Deutschen an islamkritischen Demos teilnehmen
Ein erster wichtiger Schritt bei der Entschärfung völkischer, kulturell bedingter Ressentiments ist die erkennbare Trennung zwischen Herkunft und Religion. Diese Vermischung muss aufhören.

Natürlich darf ein türkischstämmiger "Mustermigrant" den "Islamkritikern"... äh.. zur Hand gehen, um seine Integration voranzutreiben.
Er gehört dann allerdings nicht mehr der türkischen Volksgemeinschaft an, sondern muss sich mit seinen "neuen Leuten", die ihn nie vollumfänglich akzeptieren werden und für die er ohnehin nur ein Feigenblatt ist, arrangieren.
 
Das was Du veröffentlich hast hat gereicht. Ich habe keine Lust mit so einem reaktionärem Geschwätz was evt. nur ein Teil einer Berichterstattung ist, mich auseinanderzusetzen. Wir sind und kommen nicht weiter mit solchem dummen Verurteilungen immer der selben Seite.

Genau. Den Artikel nicht lesen. Den Inhalt nicht kennen - aber als dumm betiteln. Sehr gut.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß hier im Forum
 
Natürlich darf ein türkischstämmiger "Mustermigrant" den "Islamkritikern"... äh.. zur Hand gehen, um seine Integration voranzutreiben.
Er gehört dann allerdings nicht mehr der türkischen Volksgemeinschaft an, sondern muss sich mit seinen "neuen Leuten", die ihn nie vollumfänglich akzeptieren werden und für die er ohnehin nur ein Feigenblatt ist, arrangieren.

Das läßt tief blicken und ab jetzt kann ich über deine Kritik an PEGIDA nur müde lächeln!
 
Danke für die Mühe

ABER

Hast du den Artikel gelesen? Oder nur die Auszüge die ich hier rein gepostet habe? Offenbar nicht. Sonst hättest du bemerkt, dass der Autor mit Bart und Wuschelmähne - keine "Sie" ist - und auch folgendes geschrieben hat:

"Genauso unerträglich ist die Formel, die Morde von Paris hätten nichts mit dem Islam zu tun, die nun allenthalben bemüht wird, ob nun aus Furcht vor einem Aufflackern des Rassismus oder aus weniger ehrenhaften Gründen. Es ist Blödsinn. Denn den Islam gibt es nicht, der Islam ist die Summe dessen, was diejenigen, die sich auf ihn berufen, daraus machen.

Und was ein nennenswerter Teil daraus macht, ist Barbarei. Ob die Fatwa gegen Salman Rushdie oder der Mord an Theo van Gogh – in der jüngeren Geschichte waren es fast immer Muslime, die mit Gewalt gegen die Freiheit der Kunst vorgingen. Und stets konnten sich die Anstifter und Mörder darauf verlassen, dass eine Reihe von Menschen im Namen des Islam oder des Antirassismus ihrer Tat mit einem verdrucksten „Aber“ mindestens eine gewisse Berechtigung zubilligen würden. Das kollektive Dauerbeleidigtseinhaben die Muslime ziemlich exklusiv; das Verständnis in einem Teil der linksliberalen Öffentlichkeit ist ihnen gewiss. Die Mörder sind eben nur ganz besonders Beleidigte.

Nicht alle grau
Charlie Hebdo hat nicht allein muslimische Frömmler und Fundamentalisten verspottet, sondern auch christliche oder jüdische. Anschläge und am Ende der Mord kamen nur von einer Seite: von Muslimen. Darum haben auch die Muslime ein Problem. Sie schaden sich selbst, wenn sie sich das nicht eingestehen und sich hinter Phrasen wie „Der Terror hat keine Religion“ verstecken. Sie schaden der Wahrheitsfindung. Und wer den Befund nicht kennt, wird keine Linderung finden. Es sind nicht alle Katzen grau. So wie Pegida eben kein gesamtdeutsches, sondern ein ostdeutsches Phänomen ist."

Ich empfinde es als sehr schwierig mit einem Menschen über einen Artikel zu diskutieren, der nicht gelesen wurde. Daher kann ich deine Kritik hierzu auch leider nicht ernst nehmen (nicht falsch verstehen).

Ich beobachte folgendes:
dir geht es offenbar nur darum, permanent deine Frustration über Pegida- Gegner abzulassen. Jetzt kann man mir natürlich auch meine Antipathie vorwerfen. Aber ich suche weder Streit noch will ich jemanden provozieren. Du hast deine Meinung - und ich meine. Aber du wirkst da schon etwas emotionaler.
Genau. Den Artikel nicht lesen. Den Inhalt nicht kennen - aber als dumm betiteln. Sehr gut.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß hier im Forum
Das was Du da ins Forum setztes war das Deiner Meinung eine schlaue Reaktion auf unsere Probleme mit Pegida und dem islamischen Terrorrismus?
Zudem ist mir der Spass hier im Forum nicht vergangen es sei dieses endlos nicht Verstehen wollen von Einigen immer aus gleicher Ecke. Was eigentlich wollt Ihr? Verbrechen und Terrrorismus des Islams harmlos reden? Euch als Opfer fühlen die Ihr nicht seid?
Ich habe eigentlich keine Worte mehr für Euch die Ihr ständig nur versucht immer den Nichtverursachern dieser Verbrechen die Schuld am Verständnis zwischen den gegensätzlichen religiösen Kulturen zu geben.
Ich habe nur noch Verachtung für Menschen die ablenken wollen von den tatsächlichen mörderischen Auswüchsen die unter dem Deckmantel des Islams geschehen und auf so billige Art und Weise sich lieber der Gegenpropagandea gegen Menschen befleissigen die sich total verunsichert sehen.
Und somit wird der Hass in den Völkern gegenüber islamischen Menschen natürlich immer weiter zunehmen.
Wer Mord und Totschlag säät wird Hass und Wut ernten.
Boko Haram zig Dörfer im Sudan überfallen und man vermutet bis an die 2000 Menschen getötet. Und-Und -
Und: Von Frankreich -Syrien-Irak-Afghanistan-Pakistan-und noch ein paar Länder, gar nicht zu reden.
Und Ihr stellt hier noch Eure Unschuld zur Schau????
Jeder Mulim oder Mensch islamischen Glaubens der seine Religion als eine friedliche auffasst und so auch lebt hat in dieser Zeit eine besonderer Verpflichtung den Menschen gegenüber die sie in Ihrem Kulturkreis aufgenommen haben oder in dieser geboren wurden.
 
Das läßt tief blicken und ab jetzt kann ich über deine Kritik an PEGIDA nur müde lächeln!
Sobald man den Toleranzlosen nicht Ihrer Meinungen entspricht oder sich nicht Ihrer Denk u. Handlungsweisen genehm verhält, ist es tatsächlich so das man in Deren Gesellschaft als Aussenseiter und nicht mehr zugehörig ist.
Dies findet gerade sehr drastisch in diesen in sich geschlossenen Staaten und auch unter deren Immigranten im Ausland statt. Dazu gehören in erster Linie islamische Gesellschaften und Verbände.
Da hat man keine Chance wenn man nicht dasselbe Weltbild vertritt, wie in Deren Reihen zum Selbstschutz praktiziert wird.
Und wenn es noch so sehr der Unwarheiten entspricht was dort an Weltbildern vertreten werden so ist man bei Dergleichen auch mit noch so guten Argumenten und Meinungen in Ihren Reihen ein Ausssenseiter und bekommt dies auch bewusst zu spüren.
Die sind teilweise so krank das man muslimischen Frauen die in einer überwiegend von türkischen oder anderen muslimischen Menschen(sofern sie kein Kopftuch tragen oder Alleinstehend leben), aus Ihrer nachbarschaftlichen Gemeinschaft ausschliessen und mobben bis die betreffende Person freiwillig die Umgebung für immer(durch Umzug)) verlässt.
Evt. gibt es hier sogar im Forum betreffende weibliche Personen (muslimischer Abstammung ) die das auch schon erlebt haben.
 
"Warum gestern und heute so gar nichts über die Stimmung bei den französischen Juden zu hören war im TV?
Einfach: Denen geht’s gold. Die werden nur umgebracht. Was völlig unproblematisch ist im Vergleich zur furchtbaren Möglichkeit, “unter einen Generalverdacht gestellt zu werden”. Also konzentrieren wir uns bitte auf die potenziellen Unannehmlichkeiten, die die wichtigere Minderheit eventuell zu gegenwärtigen haben könnte.


Was die Bringschuld der Muslime zur Distanzierung vom Terror betrifft: Individuell hat die keiner. Wer sich an die Gesetze hält, hat das gute Recht, unbehelligt hier leben zu können. Mehr halt auch nicht. Deutsch-Asiaten reicht das beispielsweise. Von einer Buddhistenkonferenz im Innenministerium habe ich noch nie was gehört. Weil Deutsche aus Ostasien keine kollektive Behandlung oder Rücksichtnahme einfordern. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn man als Kollektiv auftritt und beispielsweise möchte, dass der Staat einem die Mitgliedsgebühren einsammelt und in öffentlichen Einrichtungen auf religiöse Bedürfnisse Rücksicht genommen wird. Wenn Farid und Enging einfach nur ihr Ding machen wollen, dann haben sie überhaupt keinen Grund, sich irgendwie zu den Mördern in Paris zu verhalten. Wenn Farid und Engin aber wollen, dass ich einmal wöchentlich das städtische Schwimmbad ihren Frauen überlasse und meine Kinder in der Schule halal essen, dann werden sie mich davon überzeugen müssen. Das geht in einer Demokratie nicht, ohne erfolgreich für die eigenen Anliegen zu werben. Und dann ist es aus PR-Gründen schon anzuraten, vor der eigenen Haustüre zu kehren und selbst mit den Irrlichtern aus den eigenen Reihen aufzuräumen. In meinem Fall reicht höflich bitten eigentlich schon aus: “Hey, wäre es OK für Dich, wenn das Schwimmbad Mittwochnachmittags exklusiv für muslimische Frauen geöffnet ist? Unsere Mädels sind etwas g’schamig und unser Glaube schreibt das vor.” “Klar, kein Ding.” “Wir finden Schweinefleisch echt hart eklig, und gottgefällig ist es für uns auch nicht, wäre es in Ordnung, wenn in der Schulkantine alle drauf verzichten würden?” “Gerne doch. Würde ich in China leben wäre ich auch dankbar für ein schlangen- und katzenfreies Mittagessen.”


So einfach könnte es sein. Ist es aber in der Sekunde nicht mehr, wo jemand sich auf exakt denselben Glauben beruft, während er mit einem Auto in eine gut besetzte Bushaltestelle rast oder mit einer Kalaschnikow meine Kollegen niedermetzelt. Da wüsste ich dann gerne, ob es mit halal-Essen dann auch gut ist, oder ob das nur ein erster Schritt ist auf dem Weg in einen Staat, in dem ich für den falschen Witz erschossen werde.


Werfe ich damit alle Muslime in einen Topf? Natürlich nicht! Ich nehme aber zur Kenntnis, wenn jemand selbst und freiwillig in den Topf steigt. Wer sich als INDIVIDUUM begreift und also keine KOLLEKTIVEN Sonderrechte für sich beansprucht, der muss sich logischerweise auch nicht zu irgendwelchen Kollektiven positionieren. Das gilt selbstverständlich auch für Muslime, die so drauf sind. Wer sich aber selbst als Teil eines KOLLEKTIVS begreift und darstellt, der muss sich selbstverständlich zu diesem Kollektiv verhalten - und zwar unabhängig davon, ob dieses Kollektiv basisdemokratisch verfasst ist wie eine deutsche Partei oder wie die Katholische Kirche zentralistisch oder amorph wie die “Umma”.
(...)

David Harnasch
 
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