Psychologische Fallen

Ein paar persönliche Ansichten zum Thema und zur bisherigen Diskussion:

Ihr habt alle recht, wenn es darum geht, konkrete Beispiele für ein bestimmtes Verhalten oder Gewohnheiten zu finden. Aber ihr liegt auch alle falsch, wenn es darum geht, diese Ansichten zu verallgemeinern und gleich allen (oder auch nur den meisten) Männern oder Frauen zuzuschreiben. Das ist in meinen Augen völlig unzulässig und irrational und widerspricht allem, was ich bislang selbst und mit unterschiedlichsten Menschen erlebt habe.

Die Grenze unterschiedlicher Gewohnheiten und Vorlieben verläuft ganz bestimmt nicht zwischen Mann und Frau und sie verläuft noch nicht einmal zwischen unterschiedlichen Individuen. Die Grenzziehung verläuft innerhalb jedes einzelnen Menschen zwischen den unterschiedlichen Präferenzen, Gewohnheiten und Bedürfnissen, die er hat, die sich teilweise sogar widersprechen können und die sich auch noch im Laufe der Zeit mehr oder weniger verändern. Ich habe in meinem Leben schon so viele Leute gerade bei diesem Thema sagen hören "das kommt mir gar nicht in die Tüte" oder "das ist ein absolutes Muss" und dann kam es doch erstens anders und zweitens als man denkt.

Das Leben im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen sind so vielfältig, bunt und interessant, dass es in meinen Augen geradezu einer Sünde gleichkommt, sie auf einige wenige Ausprägungen und Eigenschaften zu reduzieren und festzunageln (wodurch man übrigens gleichzeitig auch sich selbst und seine eigenen Möglichkeiten einschränkt). Ich habe das jedenfalls immer so gesehen und vielleicht auch deshalb sind die Menschen, mit denen ich im Laufe meines Lebens etwas mehr zu tun hatte, im Laufe der Zeit immer interessanter und spannender für mich geworden, statt sich abzunutzen und zu verbrauchen.

Die eigentliche psychologische Falle besteht meiner Ansicht nach darin, dass sich bestimmte Ansichten bei diesem Thema so sehr verfestigen, dass man irgendwann aus dieser eingeschränkten Sichtweise überhaupt nicht mehr herauskommt. Sobald man sich festgelegt hat auf eine bestimmte Ansicht, richten sich mit der Zeit Wahrnehmung und Urteilsvermögen des Menschen so sehr auf diese Ansicht aus, dass sie immer wieder nur bestätigt wird und sich verfestigt (und die Gegenanzeigen tendenziell eher übersehen oder vernachlässigt werden). So kann es dann eben auch kommen, dass man Beziehungen und die Menschen immer gleichartig erlebt und sich naturgemäß irgendwann zu langweilen anfängt. Das ist dann aber nicht die Folge der EInseitikeit der Welt oder der Beziehung, sondern vielmehr die der Einseitigkeit der eigenen Ansichten und Haltungen.
 
Die eigentliche psychologische Falle besteht meiner Ansicht nach darin, dass sich bestimmte Ansichten bei diesem Thema so sehr verfestigen, dass man irgendwann aus dieser eingeschränkten Sichtweise überhaupt nicht mehr herauskommt. Sobald man sich festgelegt hat auf eine bestimmte Ansicht, richten sich mit der Zeit Wahrnehmung und Urteilsvermögen des Menschen so sehr auf diese Ansicht aus, dass sie immer wieder nur bestätigt wird und sich verfestigt (und die Gegenanzeigen tendenziell eher übersehen oder vernachlässigt werden)

Kuantum teorisi zerd. Es ist so.
Unsere Gedanken bestimmen unser Schicksal.
 
Kuantum teorisi zerd. Es ist so.
Unsere Gedanken bestimmen unser Schicksal.

Ich habe mich gestern Abend ein wenig eingelesen, um nachvollziehen zu können, welchen Bezug zur Quantentheorie Du gemeint haben könntest. Und tatsächlich stiess ich auch auf zwei Aussagen der Quantentheorie, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sein könnten. Einmal die Tatsache, dass die Messung selbst das Ergebnis mitbestimmt, wofür das Experiment mit der Schrödinger-Katze immer wieder angeführt wird. Und dann noch den Umstand, dass die Quantentheorie nie Einzelergebnisse vorhersagen kann, sondern nur das statistische Ergebnis einer großen ANzahl von gleichartigen Vorgängen.

Um Deine Analogie etwas weiter auszuführen könnte man also sagen, dass die Quantenzustände (etwa unseres Schicksals, unserer Beziehung, unseres Partners etc.) so lange unbestimmt sind, bis wir ein Urteil darüber fällen (sozusagen eine Messung durchführen) und dieses Urteil das Ergebnis mitbestimmt. Was folgern wir aber daraus? Sollen wir überhaupt nicht mehr urteilen (was wohl unmöglich sein wird, weil wir es zumindest unbewusst dennoch weiterhin tun), sollen wir "ergebnisorientiert" urteilen (und damit quasi uns selbst und das Schicksal austricksen) oder sollen wir grundsätzlich zu unserem Urteil stehen, ganz unabhängig vom Ergebnis, vom Wahrheitsgehalt oder davon, wie es zustande gekommen sein mag?

Und schon wären wir mitten in einer Moraldiskussion, bei der die erste Antwortoption für die Abwesenheit von Moral stünde, quasi eine Unmoral, die zweite für eine funktionalistisch-utilitaristische Ethik und die letzte für eine dogmatisch-deontologische Pflichtethik.Und auch hier stehen wir wieder vor dem ursprünglichen Problem, wie wir uns entscheiden sollen vor dem Hintergrund, dass unsere Entscheidung das Ergebnis mitbestimmt.

Und auch hier kann es wieder keine eindeutige allgemeingültige Antwort geben, sondern nur persönliche Präferenzen. Meine persönliche Präferenz sieht da so aus, dass ich schon als junger Mensch den Eindruck gewonnen habe, dass es unheimlich viele verschiedene Wege gibt, durch das Leben zu gehen, und je mehr man auf einem bestimmten Weg voranschreitet, umso schwieriger wird es, auf einen anderen Weg zu wechseln oder ihn auch nur nachzuvollziehen (nachvollziehen, verstehen, begreifen, interpretieren war für mich immer schon sehr wichtig!). Deshalb habe ich mir damals schon den Leitsatz zurechtgelegt "möglichst lange möglichst viele Wege offen zu halten im Leben". Das hat dazu geführt, dass ich die Welt und die Menschen vornehmlich von ihren Potenzialen und Möglichkeiten her zu begreifen versuche, also nicht allein von der Konstellation, die gerade realisiert wird, sondern als eine Menge von Konstellationen, die darüber hinaus möglich sein könnte. Das hat mir das Leben zwar nicht immer leichter gemacht, aber auf jeden Fall spannender und interessanter. Ich glaube fast, ich würde es wieder so machen.
 
Unsere Gedanken bestimmen unser Schicksal.

Unsere Gedanken, werden unser Schicksal .Diese Geschichte habe ich vor einiger Zeit im Netz gefunden. Sie handelt von Hunden, lässt sich aber gut auch auf Menschen übertragen . Wie unterschiedlich die gleiche Situation nur durch andere Gedanken , anderes Auftreten sein kann .


„Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen hinauf, betritt den Tempel,
schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verläßt er den Tempel in dem Bewußtsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein anderer Hund in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Hunde, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Hunde freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Hund verläßt den Tempel in dem Bewußtsein: Die Welt ist voller freundlicher Hunde.“
Indien
 
Mein Beuteschema sind ganz klar Orientalinnen. Wobei Beuteschema etwas euphemistisch ist. Bisher hat mich noch keine rangelassen. :rolleyes:

Abgesehen davon stehe ich nicht auf Vamps, sondern auf sanftmütige Frauen mit großem Herz. Dabei können sie durchaus taff sein.... Irgendjemand muss ja die Kohle ranschaffen, wenn ich den Künstler mache... ;)

Für mich ist es z.B. eine romantische Vorstellung, hinter meinem Schwarm auf ihrem Motorrad zu sitzen und durch die Landschaft zu fahren. Sie fährt nämlich eines.

Aber notfalls würde ich den Schein auch noch machen...
 
Mein Beuteschema sind ganz klar Orientalinnen. Wobei Beuteschema etwas euphemistisch ist. Bisher hat mich noch keine rangelassen. :rolleyes:

Abgesehen davon stehe ich nicht auf Vamps, sondern auf sanftmütige Frauen mit großem Herz. Dabei können sie durchaus taff sein.... Irgendjemand muss ja die Kohle ranschaffen, wenn ich den Künstler mache... ;)

Für mich ist es z.B. eine romantische Vorstellung, hinter meinem Schwarm auf ihrem Motorrad zu sitzen und durch die Landschaft zu fahren. Sie fährt nämlich eines.

Aber notfalls würde ich den Schein auch noch machen...

Die meisten Frauen wollen gefahren werden, zumindest auf dem Motorrad und dann von einem muskelbepackten Typ mit Lederklamotten, nackter Brust und im Wind fliegenden Haaren.

Wie realistisch die Vorstellung ist, kann man sich denken.
 
Die meisten Frauen wollen gefahren werden, zumindest auf dem Motorrad und dann von einem muskelbepackten Typ mit Lederklamotten, nackter Brust und im Wind fliegenden Haaren.

Wie realistisch die Vorstellung ist, kann man sich denken.

Zumal der Typ gleichzeitig ein angesehener Architekt sein soll. Das Bankkonto in der Schweiz und die Luxusvilla in Potsdam am Wannsee mit angeschlossener Segelyacht verstehen sich von selbst. Dabei ein Herz für Kinder und totaaaaal einfühlsam sowieso. Und natürlich jede Menge Zeit für den besten Sex, den Frau sich wünschen kann.
 
Zumal der Typ gleichzeitig ein angesehener Architekt sein soll. Das Bankkonto in der Schweiz und die Luxusvilla in Potsdam am Wannsee mit angeschlossener Segelyacht verstehen sich von selbst. Dabei ein Herz für Kinder und totaaaaal einfühlsam sowieso. Und natürlich jede Menge Zeit für den besten Sex, den Frau sich wünschen kann.

Kein Wunder, dass es so viele Singlefrauen gibt ;)
 
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