Ramadan - Der Sinn dahinter

AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Auf was verzichten die denn? Wird doch alles nach Sonnenuntergang nachgeholt.

Eine Kollegin von mir macht auch mal so Fastenwochen und fühlt sich danach ganz toll, aber da wird man langsam rangeführt und Trinken ist immer erlaubt. Sie überhöht das aber nicht aus religiösen Gründen, sondern macht es für sich.

Das ist genau das, was ich damit meinte, dass jemand, der den Glauben nicht aus vollem Herzen lebt einen Gottesdienst nicht verstehen kann.

Das Ramadan-Fasten im Islam ist keine egoistische Maßnahme für sich selbst, sondern eben etwas das man für Gott tut. Aber genau an dem Punkt hört eben das Verständnis von Nicht- oder (vielleicht in geringerem Maße) von Andersgläubigen auf.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Alkoholkonsum ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Rauchen ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Fettes Essen ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Ich denke, das Fasten wird hier nur Platzhalter für eine generelles "als sinnlos erklären" des Islam (evtl. einer Religion allgemein) benutzt.

Ich glaube das Thema wurde nicht erkannt.
Ihr redet euch etwas ein was so nicht gesagt wurde. Es geht doch nicht gegen den den ISLAM und gegen das FASTEN. Ich habe doch geschrieben: Jeder soll so leben wie er es gerne möchte. Und wenn jemand FASTET, dann ist es doch für diesen Menschen OK. Ich habe weiter geschrieben: Das am Tag nicht gegessen wird ist doch auch OK. Der Mensch kann ohne Nahrung einige Wochen auskommen, aber nicht ohne Getränke , damit meine ich keinen Alkohol sondern zB. -WASSER-. Es ist nun einmal so das der Mensch über den Tag verteilt ca. 3 Liter Getränke (keinen Alkohol) sondern Wasser,Tee,Limo usw. braucht um seinen Körper nicht zu schaden.Nochmal das ist doch keine Erfindung der Ungläubigen. Und da sehe ich beim Fasten (Getränke) das Problem und diese Aktion geht ja nicht nur ein paar Tage sondern rund 4 Wochen. Ich hoffe das es jetzt verstanden wurde.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Da du keine Muslima bist, ist es nicht schlimm, wenn sich dir der Sinn von Ramadan nicht erschließt. Ich hatte vor einiger Zeit in diesem Thread schon einmal geschrieben, dass das Ramadan-Fasten ein Gottesdienst ist. Argumentationen wie "das Gefühl von Hungernden nachempfinden" wird nur hineininterpretiert um dem Fasten für sich und andere einen weltlichen Sinn zu geben, wenn der Glaube nicht stark genug ist um es als Gottesdienst hinzunehmen. Es ist vollkommen logisch, dass jemand, der den entsprechenden Glauben nicht aus vollem Herzen lebt, einen Gottesdienst nicht als sinnvoll nachempfinden kann.

darf man muslima sein und trotzdem den sinn hinterfragen dürfen?
sich zu einer bestimmten religion zu bekennen,heisst für mich nicht alles, ohne zu hinterfragen, hinzunehmen!

wenn jemand sich da voll hineingibt und das richtig für sich findet, respektiere ich das. aber wenn jemand bestimmte sachen für fragwürdig erachtet, ist er deshalb ein schlechterer moslem oder christ oder jude?
 
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darf man muslima sein und trotzdem den sinn hinterfragen dürfen?
sich zu einer bestimmten religion zu bekennen,heisst für mich nicht alles, ohne zu hinterfragen, hinzunehmen!

wenn jemand sich da voll hineingibt und das richtig für sich findet, respektiere ich das. aber wenn jemand bestimmte sachen für fragwürdig erachtet, ist er deshalb ein schlechterer moslem oder christ oder jude?


Natürlich darf jeder für sich den Sinn hinterfragen. Aber ich finde es nicht nett, jemanden, der den Glauben nach den Regeln lebt, nicht für voll zu nehmen. Mir wurde in Post Nr. 33 vorgehalten ich hätte nichts gesagt, außer das Dogma zu festigen. Das interpretiere ich so, dass ich ein kleines Dummchen bin und nicht fähig die Dinge zu hinterfragen. Bestimmte Dinge mag ich aber einfach nicht hinterfragen, denn wenn ich meinen Glauben nach irgendwelchen weltlichen Gegebenheiten umformen möchte, muss ich leider feststellen, dass es nicht der richtige Glaube für mich ist. Gerade das Ramadan-Fasten ist ein sehr wichtiger Punkt im Islam. Wenn ich diesen Punkt nun nicht akzeptieren kann, was macht dann gerade diesen Glauben für mich aus. Wenn man von 5 zentralen Punkten, einen nicht anerkennt, dann ist das viel - finde ich. Dann kann ich mir doch eine andere Religion suchen, in der eben nicht gefastet wird.

Na ja, egal. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Forum mit meiner diesbezüglichen Ansicht ziemlich alleine stehe. Deswegen sollte ich in solche Thread eigentlich nicht reinschauen. Tu es aber aus Neugierde doch immer wieder und kann dann halt auch die Finger nicht von der Tastatur lassen.
 
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Das ist genau das, was ich damit meinte, dass jemand, der den Glauben nicht aus vollem Herzen lebt einen Gottesdienst nicht verstehen kann.

Das Ramadan-Fasten im Islam ist keine egoistische Maßnahme für sich selbst, sondern eben etwas das man für Gott tut. Aber genau an dem Punkt hört eben das Verständnis von Nicht- oder (vielleicht in geringerem Maße) von Andersgläubigen auf.

Es würde mir die Diskussion erleichtern, wenn Du solche Pauschalitäten auslassen könntest. Vielleicht kann ich nicht jeden Gottesdienst nachvollziehen ,und wenn ich die Wahl hätte einen muslimischen oder einen Gospel 'Gottesdienst' zu besuchen, ahnst Du worauf meine Wahl fiele. :wink:

Trotzdem ist es auch für Nichtmuslime nachvollziehbar, dass man etwas für ein höheres Ziel und nicht nur für sich selbst tut, hier z.B. Fasten.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Natürlich darf jeder für sich den Sinn hinterfragen. Aber ich finde es nicht nett, jemanden, der den Glauben nach den Regeln lebt, nicht für voll zu nehmen. Mir wurde in Post Nr. 33 vorgehalten ich hätte nichts gesagt, außer das Dogma zu festigen. Das interpretiere ich so, dass ich ein kleines Dummchen bin und nicht fähig die Dinge zu hinterfragen. Bestimmte Dinge mag ich aber einfach nicht hinterfragen, denn wenn ich meinen Glauben nach irgendwelchen weltlichen Gegebenheiten umformen möchte, muss ich leider feststellen, dass es nicht der richtige Glaube für mich ist. Gerade das Ramadan-Fasten ist ein sehr wichtiger Punkt im Islam. Wenn ich diesen Punkt nun nicht akzeptieren kann, was macht dann gerade diesen Glauben für mich aus. Wenn man von 5 zentralen Punkten, einen nicht anerkennt, dann ist das viel - finde ich. Dann kann ich mir doch eine andere Religion suchen, in der eben nicht gefastet wird.

Na ja, egal. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Forum mit meiner diesbezüglichen Ansicht ziemlich alleine stehe. Deswegen sollte ich in solche Thread eigentlich nicht reinschauen. Tu es aber aus Neugierde doch immer wieder und kann dann halt auch die Finger nicht von der Tastatur lassen.

ich halte es so: jeder mensch hat das recht seine religion zu leben! leben und leben lassen!
du musst dich für nichts rechtfertigen! für dich ist es eine art deine liebe zu deinem glauben zu leben!

genauso, wie du dich dagegen wehrst, dich für etwas rechtfertigen zu müssen, was für dich das normalste ist, wehren sich andere, die auch muslime sind und ebend nicht fasten(aus den verscheidensten gründen) das sie nun schlechtere muslime sind!

jeder wie er es möchte, denn jeder muss irgendwann für sein tun und handeln rechenschaft ablegen!

also, zieh dir bitte nicht jede jacke an, die dir hingehalten wird!:wink:
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Es würde mir die Diskussion erleichtern, wenn Du solche Pauschalitäten auslassen könntest. Vielleicht kann ich nicht jeden Gottesdienst nachvollziehen ,und wenn ich die Wahl hätte einen muslimischen oder einen Gospel 'Gottesdienst' zu besuchen, ahnst Du worauf meine Wahl fiele. :wink:

Trotzdem ist es auch für Nichtmuslime nachvollziehbar, dass man etwas für ein höheres Ziel und nicht nur für sich selbst tut, hier z.B. Fasten.

Das war keine Pauschalisierung von mir, sondern eine Antwort auf den zitierten Beitrag. Hättest du diesen mitgelesen, wäre es dir sicher klar geworden. Denn dort stand :"sie macht es für sich".
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Habe ich nicht mal irgendwo gelesen, dass allein Allah entscheidet, wer ein guter und wer ein schlechter Muslim ist?

Nur zu fasten, um zu zeigen, man ist ein guter Muslim und mit den Fingern auf die zu zeigen, die es nicht tun und sie als schlechte Muslime zu verurteilen, ist ganz sicher kein gottgefälliges Werk.
 
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