Ramadan - Der Sinn dahinter

AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Wenn schon Kinder an dieses Ritual herangeführt werden, über
12 bis manchmal 16 Stunden am Tag keine Flüssigkeit zu sich
zu nehmen (für mich vorsätzliche Körperverletzung), was wissenschaftlicherseits als höchst gesundheitsgefährdend
angesen wird, und Schüler dann in der Schule in ihrer Leistungsfähigkeit
stark eingeschränkt sind,

was ist dann das für eine Religion ? Was für ein Gott,der das verlangt ?

Ein "gütiger" Gott kann das nicht sein.

P.S. Ich schrieb herangeführt werden. Nicht gezwungen. Aber das
Ergebnis bleibt gleich.
 
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Habe ich nicht mal irgendwo gelesen, dass allein Allah entscheidet, wer ein guter und wer ein schlechter Muslim ist?

Nur zu fasten, um zu zeigen, man ist ein guter Muslim und mit den Fingern auf die zu zeigen, die es nicht tun und sie als schlechte Muslime zu verurteilen, ist ganz sicher kein gottgefälliges Werk.

Was das "mit dem Finger zeigen", als schlechte Muslime bezeichnen" angeht,
gibt es Hinweise auf einer Studie , am Beispiel "Kopftuch":


Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Nr. 77
Frank Jessen / Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff
Das Kopftuch –
Entschleierung eines Symbols?
Sankt Augustin/Berlin, September 2006



Zitate

Die Aussage „Die islamische Religion ist der christlichen
Religion überlegen“ hielten 60 Prozent der türkischstämmigen
Bevölkerung für richtig.

...

Das Ergebnis ist eindeutig: Je religiöser die Frauen sind, umso
stärker greift die Ansicht um sich, dass die Menschen vor Gott
ungleich seien.

...

Nicht auszuschließen ist, dass in verschiedenen Moscheegemeinden in Deutschland Islaminterpretationen verbreitet werden, die die Ungleichheit des
Menschenund Überlegenheitsgefühle gegenüber dem Christentum
propagieren.

...

Frauen mit höherem Bildungsniveau wünschen sich etwas häufiger
einen Gottesstaat (15 Prozent).
...

Im Leben dieser Frauen spielt die Religion eine überragende Rolle.
Sie ist sogar noch wichtiger als die Familie. Dies ist auch
gleichzeitig das zentrale Unterscheidungsmerkmal .


http://www.kas.de/wf/doc/kas_9095-544-1-30.pdf


Interessante Studie .
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

@boncuklar für einen körperlich gesunden menschen ist der trinkverzicht nicht das problem da er nachdem iftar nachgeholt wird, wenn du allerdings dann auch nur 500ml der 1000ml trinkst schadest du deinem körper mehr

es gibt ja genug ausnahmen um das fasten nicht zu machen, wie du schon sagtest jedem das seine, persönlich finde ich es auch nicht wirklich gut bei mehr als 40 grad im schatten nichts zu trinken aber ich weiß von freunden aus der türkei das sie ihren tagesrhythmus angepasst haben

hier bei uns war es so das freunde von uns ihre arbeitszeit von 8 auf 6 stunden reduziert haben allerdings hat ihr chef auch gefastet
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Alkoholkonsum ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Rauchen ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Fettes Essen ist auch nicht gut für den Körper - viele Menschen tun es regelmäßig (und nicht nur einen Monat im Jahr!)

Ich denke, das Fasten wird hier nur Platzhalter für eine generelles "als sinnlos erklären" des Islam (evtl. einer Religion allgemein) benutzt.
Gewiss, abe--er die von dir aufgezählten sinnlosen Laster, denn man selbst Verursacher dieser, hat man noch in der Hand, um sie abzuändern.
Oder nicht?
Doch das Dogma Religion scheint wie unabänderlich an dem Menschen gehaftet zu sein.
Das, nämlich den freien Willen einer Dogma zu unterwerfen lehne ich ab, denn all die Erkenntnisse aus der Religion, gar das Ziel sind exakt vorgegeben.
Es ist kein Platz für den freien Willen des Menschen und für die persönliche Verantwortung vom Sieg und Niederlagen.
Niederlagen werden an Gott verwiesen, Siege untermauern nur das Dogma. Jedoch, da in den Niederlagen nicht persönliches gesehen wird, wird das "Vater unser" oder auch das Gebetsruf des Müezzin's weiterhin uswendig ausgeführt.
Ohne dass es das Innere des Menschen berührt, wie sollt es auch, es wird aus den Büchern zitiert, als drücke man die noch Schulbank.
Was ist daran sinnvoll, einen Text auswendig zu lernen, Sonja, wenn es dabei einzig darum geht, dass man sich daran halten soll?
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

@boncuklar für einen körperlich gesunden menschen ist der trinkverzicht nicht das problem da er nachdem iftar nachgeholt wird, wenn du allerdings dann auch nur 500ml der 1000ml trinkst schadest du deinem körper mehr

es gibt ja genug ausnahmen um das fasten nicht zu machen, wie du schon sagtest jedem das seine, persönlich finde ich es auch nicht wirklich gut bei mehr als 40 grad im schatten nichts zu trinken aber ich weiß von freunden aus der türkei das sie ihren tagesrhythmus angepasst haben

hier bei uns war es so das freunde von uns ihre arbeitszeit von 8 auf 6 stunden reduziert haben allerdings hat ihr chef auch gefastet

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Zitat
Beim muslimischen Fasten essen Muslime von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nicht. Im Gegensatz zum Heilfasten, bei dem während dem Entsagen Suppen, Brühen, stark verdünnte Fruchtsäfte und Kräutertees getrunken werden, nehmen Muslime tagsüber keine Flüssigkeit zu sich.

„Mehrere Stunden nicht zu trinken ist für den menschlichen Körper gefährlich“, sagt der Arzt Dr. Julius Siebertz vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Wer wenig trinkt, belastet die Niere. Denn dann muss sie Giftstoffe mit möglichst wenig Wasser aus dem Körper transportieren. „Besonders gefährlich ist das für Menschen, die einen Nierenschaden haben“, sagt der Experte.

Auch Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sieht den Verzicht auf Flüssigkeit kritisch: „Vor allem wer körperlich schwer arbeitet und schwitzt, muss viel trinken.“ Auf Nahrung zu verzichten sei für den Körper für kurze Zeit nicht schädlich, auf Flüssigkeit dagegen sehr. Kreislaufzusammenbruch kann die Folge sein oder sogar ein Kreislaufstillstand, was lebensgefährlich ist.

Zitat Ende
http://www.derwesten.de/leben/gesundheit/Ramadan-gesund-oder-nicht-id3526484.html
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Hier wird so oft vom Durst geredet, dass es mich nunmehr nach Wasser durstet.

Ob gesund oder ungesund, etliche Millionen Menschen überleben das Fasten bzw, mir ist nie zum Ohr gekommen, dass während des Fastens Massensterben vorgekommen sei.
Darum geht es auch nicht, sondern dass die Freude, wie sie suggeriert wird eigentlich unerklärlich, sprich eine gespielte sein müsst.
Oder auch, sind die Fastenden nur der Freude durch das Fasten angewiesen und daraus schlussfolgert, dass sie keine andere Wege kennen, um Freude zu erleben.
Ich meine die Freude die man aufgrund von Erkenntnisse empfindet und keine materialisierte,
dies bringt die Gefahr mit sich, dass man von sich ablässt und die einzig geistige Freude der Religion zuschreibt, was zu einer Abhängigkeit gar zu Morbidität führen kann.
Das wäre die Hölle auf Erden, trotz der Religion oder doch gerade wegen der Religion.
 
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...dies bringt die Gefahr mit sich, dass man von sich ablässt und die einzig geistige Freude der Religion zuschreibt, was zu einer Abhängigkeit gar zu Morbidität führen kann.
Das wäre die Hölle auf Erden, trotz der Religion oder doch gerade wegen der Religion.[/QUOTE]

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Lesen Sie dazu die von mir einige Posts vorher eingestelle Studie
der KA Stiftung, die geht auch auf diesen Aspekt ein, das Religion
auch zum wichtigsten Lebensinhalt vor allen anderen wird.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Meine Meinung dazu.

Jeder findet für sich selbst heraus, warum er fastet oder nicht,
jeder hinterfragt selber, wieso, warum weshalb, oder nichts dergleichen.

Jeder muss das für sich selbst definieren, genauso ist das auch mit der Religion!
Jeder lebt es anders aus, der eine rattert alles auswenig runter, der andere möchte wissen, was der Sinn dahinter ist!

Wie gesagt, dass sollte jeder Mensch für sich selbst bestimmen, deswegen ist diese Diskussion für mich sinnlos, da jeder sowieso in irgendeiner Art und Weise versucht seine Meinung sozusagen durchzusetzen.


Kleines Beispiel am Rande, passt zwar nicht ganz, aber ist meiner Meinung nach gut.. :

Was ist GUT und BÖSE!? - Definiert jeder Mensch für sich selbst, was manche für gut halten, halten andere für böse! o:

Grüßle.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Meine Meinung dazu.

Jeder findet für sich selbst heraus, warum er fastet oder nicht,
jeder hinterfragt selber, wieso, warum weshalb, oder nichts dergleichen.

Jeder muss das für sich selbst definieren, genauso ist das auch mit der Religion!
Jeder lebt es anders aus, der eine rattert alles auswenig runter, der andere möchte wissen, was der Sinn dahinter ist!

Wie gesagt, dass sollte jeder Mensch für sich selbst bestimmen, deswegen ist diese Diskussion für mich sinnlos, da jeder sowieso in irgendeiner Art und Weise versucht seine Meinung sozusagen durchzusetzen.


Kleines Beispiel am Rande, passt zwar nicht ganz, aber ist meiner Meinung nach gut.. :

Was ist GUT und BÖSE!? - Definiert jeder Mensch für sich selbst, was manche für gut halten, halten andere für böse! o:

Grüßle.

Grüßle auch,
jetzt hast du mir fast den Wind von den Segeln genommen:lol:
Aber da ich der Verursacher dieser Debatte bin, fühle ich mich verpflichtet hierzu weiteres zu erklären.

Du meinst, man sollte die Welt sich überlassen?
Finde ich nicht, nicht um auf einen richtigen Weg, eher auf das Irrweg hinzuweisen.
Aller Anfang ist der Mensch, weil er seine einzige Bezugsquelle ist. Erst durch sich bzw, seine persönlich Erfahrungen kann er an Erkenntnisse kommen, sprich er ist sein Bezugspunkt und nicht ein Buch.
Nach deiner These müsste man seinem eigenem Kind von einem Banküberfall nicht abraten dürfen, weil er/sie selbst wissen muss, ob ein Banküberfall "gut" oder "böse" wäre.
Selbst wenn du dich nicht einmischen solltest, werden die Ereignisse auf dich zurückgreifen. Du müsstest, für den Fall, dass das Kind bei dem Überfall nicht entkommen und im Gefängnis säße, für diesen etliche Mühe, wie den Anwalt etc.
Genauso sehe ich es mit der Religion, lässt man die Mitmenschen einen Irrweg folgen, wird die Zeit kommen, an dem es sich an einem selbst rächt.
Zu viel Phantasie?
Siehe Afghanistan mit seinen Talibans.
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Der Grund, wieso ich das so sehe, ist, dass viele Menschen sich von diesen "Irrwegen" nicht abbringen lassen. Die Erkenntnis sollte von sich selbst kommen, und nicht einfach mal "Ich tu´s so, weil man mir es so abverlangt".
Das finde ich falsch, man sollte verstehen können, WARUM, WIESO, WESHALB das falsch ist!

Wie gesagt, ich definiere für mich GUT und BÖSE anders, und so werde ich dem Kind auch die Dinge nahelegen, wie ich es für richtig empfinde.

Die Werte, die ich für richtig empfinde lebe ich tagtäglich, und es gibt ja auch noch zum Glück sowas wie Normen, damit das ganze nicht aus den Fugen gerät :).

Damit will ich sagen, der Mensch sollte selber davon überzeugt sein, was er tut, und sich nicht alles "vormachen" lassen.

Nun gut, ich knüpf mal an dem Beispiel an:

Man begeht bestimmt nicht grundlos einen Bankraub, und ja, wenn mein Kind ne Bank ausrauben sollte, hierbei gehe ich vom Erwachsenenalter aus, und zum Beispiel die Bank ausraubt, damit wenigstens seine Kinder ein Stück Brot haben, dann sehe ich doch, dass er es DESWEGEN macht, weil er was gutes für seine Kinder tun will.

Man weiß nie! was das Schicksal für einen bereit hält..

Und ich selber toleriere die Taliban, sowas wie Pierre Vogel und seine Anhänger und die Scharia nicht!

Aber was willst du machen, alle einbuchten oder gar morden!?

Menschen sind individuell, aber auch meist leicht zu beeinflussen.
Jeder muss für sich ehrausfinden, was er für sich richtig hält.
 
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