schlechte Grammatik > schludrig

solresol

Gesperrt
AW: schlechte Grammatik > schludrig

da ist aber mancher arbeitgeber ganz schön dumm, wenn er bewerber nur nach grammatik aussucht..

nicht jeder mensch hat das talent zur rechtschreibung..überhaupt zum schreiben...
dafür kann er aber ein excellenter mathematiker sein, z.b

ob mozart oder leonardo da vinci grammatik konnten??


ist mir ein wenig zu einseitig gedacht, diese these..

also ~FINI~, mozart hat das beherrscht, was er gelernt hat (ob er Grammatik gelernt hat, so viel weiss ich leider wirklich nicht, obwohl die Tochter im Elternhaus von Mozart Konzert gespielt hat! bekannt ist, dass er im Kindergartenalter schon Musik spielte und kurz danach komponierte...)

und da vinci hat mehr beherrscht, als er gelernt hat :idea: ...

man kann sich also steigern.

ich sehe schlicht und ergreifend in der Grammatik-Entschuldigung eine neue Masche der Diskriminierung :banghead.gif: .

andererseits, sind die Betroffenen oft absolut schuld! denn sie kriegen nachweislich Unterricht in Grammatik

deshalb gilt diese Meinung schon gar nicht:

Kyle Wiens erregt sich anscheinend (genau wie ich) über die Schludrigkeit von Muttersprachlern

ich schrieb nicht von ungefähr von Bildungsinländern!

für mich ist

jeder

Bildungsinländer auch automatisch ein Muttersprachler jaja !

niemand, der hier geboren wurde, darf hinterher gelassen sagen

«meine Eltern, die haben nur auf Türkisch genuschelt oder gegrunzt!» :roll:

und andere Bildungsinländer auch nicht...
 

alterali

Well-Known Member
AW: schlechte Grammatik > schludrig

Also ich finde auch, dass es schon ein Vorteil ist, wenn man eine Sprache einigermaßen beherrscht.

Und wenn man den Lektor oder auch Protokollanten macht, sollte man auch gut darin sein.
Aber im Grunde gibt es wichtigeres.

Wenn man z.B. in der Werbeindustrie als Texter abeitet, kommt es eher darauf an, dass man mit Sprache kreativ spielen kann. ein Horror für jeden eingefleischten Grammatikalist.

Diese Extremisten haben uns die letzte große Rechtschreibreform versaut.

Sprache unterliegt auch einem ständigen Wandel, ständig wird Ballast abgeworfen und neues kommt dazu. Wichtig ist doch nur dass man versteht wovon der andere redet bzw. schreibt.

Will man ständig korrigieren oder die Augen verdrehen.

Meine Lehrer haben sich noch darüber echauffiert, dass irgendeinem Nachrichtensprecher im Radio ein Lapsus unterlief. Heute kommt es auf Aktualität an, da wird vieles falsch gesprochen, falsch benutzt.

Geschenkt!

Ich schaue häufig Euronews. Da sprechen die meisten anscheinend viele Sprachen. Ich glaug, da gibt es gar keinen Deutsch-Muttersprachler, obwohl die Aussprache fast akzentfrei ist.
Aber da gibt es viele spannende Redewendungen.

Schneider: Der Dativ ist den Genitiv sein Tod! Oder so.

Heut sage ich: Den Akkusativ ist dem Dativ das Ende:

Darf ich Sie helfen?
:rolleyes:


Aber da gibt es viele spannende Redewendungen.
 
Top