Schulpflicht vs Freilerner

Dieses Thema im Forum "Identitas/Wesenseinheit" wurde erstellt von alterali, 27 Juli 2019.

  1. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Ich will das mal mit einem Intro beginnen:

    Anlass: ich habe heute morgen Beispiele von Schule, von Schulpflicht gesehen, die machen einen fassungslos.
    Unabhängig davon: Wir alle wissen doch auch, dass Schule eine ??? Zahl von Analphabeten entlässt.
     
  2. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Ja, aber ich kann mir nicht erklären wie die Lehrer das hinbekommen.Das geht doch eigentlich garnicht.
     
  3. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Wir in Deutschland haben eines der durchlässigsten Schulsysteme der Welt, hier kann praktisch jeder alles werden, jedem steht es frei Bildungsabschlüsse zu erwerben und eine erfolgreiche Karriere zu starten.
    Warum ist es in der Realität trotz der Durchlässigkeit so das Akademikerkinder eine vielfach höhere Chance haben später zu studieren als die Kinder anderer Schichten?
    Es liegt an den Eltern.
    Bildungsbürger bringen ihre Kinder auf den richtigen Weg um später ein Leben in selbsterarbeiteten Wohlstand leben zu können.
    Diese Werte kann die beste Schule nicht vermitteln, das ist die Aufgabe der Eltern.
    Der Typ aus dem Video ist das Gegenteil davon, seine Söhne werden in 10 Jahren mit dem Kasten Oettiexport auf dem Dorfplatz in ihrem Kaff in der ostdeutschen Provinz zu bewundern sein.
    Wem nicht mal pünktliches Aufstehen beigebracht wurde, der eignet sich nichtmal als Hilfsarbeiter.
    Und wie er sagt er überlässt seinen Kindern die Wahl selbst, wenn seine Söhne sich mit 18 entscheiden doch gerne studieren zu wollen geht das nicht wenn man nur die Grundrechenarten beherrscht, da ist dann der Zug abgefahren.


    .
     
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  4. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Es liegt an den Eltern?
    Wenn man das akzeptiert, das ist für mich der Abgesang.
    Schüler, die die falschen Eltern haben, jahrelang in Haft zu nehmen, das ist unmenschlich.
    Wenn man in Schulgesetzen liest, dann kann der Staat nicht alles auf Eltern abschieben.
     
  5. alterali
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    alterali Well-Known Member

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  6. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Wer nach dem Staat ruft der ist verloren...

    Der Staat kann nur die Rahmenbedingungen stellen in denen die Schüler lernen können, sprich Schulen und Lehrer stellen.
    Die Werte die Kinder brauchen um im Bildungssystem wirklich erfolgreich zu sein wie Motivation, Disziplin und Neugier müssen sie schon selbst mitbringen.
    Und diese Werte können nur von den Eltern vermittelt werden, da darf man nicht auf den Staat warten.


    .
     
  7. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Aber das war doch schon immer so. Ohne Eltern ist die beste Schule nutzlos. Das sieht man doch daran wie viele Analphabeten es gibt.
    10 Jahre Schule und keinem fällt auf das einige nicht mal lesen und schreiben gelernt haben.
    Da gibt es doch nicht nur einen Lehrer in den 10 Jahren. Unbegreiflich.
     
  8. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Man kann nicht alles auf die Eltern abschieben, aber auch nicht alles auf die Schule. Die Lehrer müssen uninteressiert sein und auch die Eltern, sonst könnten doch diese Kinder nicht so total durch das Netz fallen und sich durch schmuggeln.
     
  9. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Deutschland gehört zu den sozial undurchlässigsten Ländern. Kaum wo hast Du als Unterschichtler so wenig Möglichkeiten, aufzusteigen. Eine nicht so bleiche Hautfarbe oder der Vorname Mehmet hilft dabei auch nicht.

    Und das soll an den Eltern liegen? Was macht die Eltern anderer Länder besser?
     
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  10. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Was die besser machen weiß ich nicht. Aber ich habe den Eindruck viele Eltern der "Unterschichtler" interessieren sich nicht für ihre Kinder und das was in der Schule los ist. Sie sind bereits abgestumpft und hocken vor dem Fernseher wenn sie arbeitslos sind. Gehen sie arbeiten dann sind sie abends müde und kaputt, manche haben mehrere kleine Jobs um die Familie um die Runden zu bringen. Sie verdienen nicht genug und sind desillusioniert und glauben nicht das man je wieder auf einen grünen Zweig kommt. Heutzutage müssen oder müßten alle beide Eltern arbeiten gehen, das trägt auch dazu bei das für die Kinder nicht viel Zeit übrig bleibt. Das ist natürlich eine Verallgemeinerung, aber ungefähr so stelle ich mir das vor. Könnte auch sein das sie selbst garnicht in der Lage sind ihren Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Geld für Nachhilfe ist nicht vorhanden.