Schwimmen lernen

  • Ersteller des Themas alsadaha
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AW: Schwimmen lernen

Ich habe meinem Mann gerade von diesem Thread erzählt und ihn gefragt, wie ich es erklären soll mit meiner Angst.

Er meinte auch aus eigener Erfahrung, daß es niemand verstehen kann, der es nicht selber kennt. Wahrscheinlich ist es wirklich so.

Er wurde mit 16 Jahren, weil er noch nicht schwimmen konnte, von seinen Freunden in´s tiefe Wasser geschmissen, um es dort automatisch zu lernen.
Sie haben gesagt, so lerne er es am besten, und keiner half ihm hinaus.

Erst als er einige Zeit nicht wieder an die Oberfläche tauchte und schon viel Wasser geschluckt hatte, bekamen sie wohl doch Angst, und retteten ihn.
Er sagte, aus eigener Kraft wäre er da nicht wieder herausgekommen.:|

Diese Erfahrung hat meinen Mann dazu gebracht, nie wieder in`s tiefe Wasser zu gehen- auch er würde es als Todesangst bezeichnen.

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Sicher gibt es solche Menschen wie ihn und mich selten, die wirklich solche Angst haben.
Ist schon irgendwie interessant, daß ausgerechnet wir zwei uns gefunden haben.8)

Unser Sohn soll nicht so werden.8)
 
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Stimmt ich habe nicht alles gelesen, was hat er denn gesagt warum er Angst hat??

Du hast in Deinem ersten Posting geschrieben, daß wir Wasser ja nicht so toll finden würden.

Und zwischen "nicht toll finden" und unserem Problem liegt ja noch ein himmelweiter Unterschied, den ich hier mehrfach beschrieben habe.8) :wink:

Aber inzwischen hast Du das richtige Problem sicher auch mitbekommen.8) :wink:
 
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Ich habe meinem Mann gerade von diesem Thread erzählt und ihn gefragt, wie ich es erklären soll mit meiner Angst.

Er meinte auch aus eigener Erfahrung, daß es niemand verstehen kann, der es nicht selber kennt. Wahrscheinlich ist es wirklich so.

Er wurde mit 16 Jahren, weil er noch nicht schwimmen konnte, von seinen Freunden in´s tiefe Wasser geschmissen, um es dort automatisch zu lernen.
Sie haben gesagt, so lerne er es am besten, und keiner half ihm hinaus.

Erst als er einige Zeit nicht wieder an die Oberfläche tauchte und schon viel Wasser geschluckt hatte, bekamen sie wohl doch Angst, und retteten ihn.
Er sagte, aus eigener Kraft wäre er da nicht wieder herausgekommen.

Diese Erfahrung hat meinen Mann dazu gebracht, nie wieder in`s tiefe Wasser zu gehen- auch er würde es als Todesangst bezeichnen.

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Sicher gibt es solche Menschen wie ihn und mich selten, die wirklich solche Angst haben.
Ist schon irgendwie interessant, daß ausgerechnet wir zwei uns gefunden haben.

Unser Sohn soll nicht so werden.


......ist ja der Hammer was deinem Mann passiert ist.....:shock:

.....ich bin mal aus Jux und Dollerei heftigst gedöppt worden ohne Unterbrechung...ich dachte echt schon jetzt ertrinkst du........als sie dann von mir abließen konnte ich kaum sprechen, weil ich so sehr mit Luft holen beschäftigt war.

Es dauerte sehr sehr lange bevor ich wieder in der Lage war jemanden im Wasser näher als 1 m an mich heranzulassen..........hätte auch in Therapie enden können...:tongue: .....ich hasse es heute noch wenn ich sehe dass jemand gedöppt wird......ich hatte echt auch Todesängste diese Idioten.....Zizou
 
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......ist ja der Hammer was deinem Mann passiert ist.....

..........hätte auch in Therapie enden können...:tongue:


Tja- und das gleiche wie meinem Mann ist ja auch mir passiert.
Nur mir schon mit fünf oder sechs Jahren, und der mich im tiefen Meer loslassende Mensch war mein Vater.:-?

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Ja- Therapie ist ein blödes Wort8) . Aber ich habe im Fernsehen schon mal öfter gesehen, daß es sowas in Bezug auf Flugangst gibt- die ja auch nicht wirklich begründet werden kann.
Dann gibt es sowas vielleicht auch für "Vor-Tiefem-Wasser"- Ängste.:razz:
 
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Aber ich habe im Fernsehen schon mal öfter gesehen, daß es sowas in Bezug auf Flugangst gibt- die ja auch nicht wirklich begründet werden kann.
Dann gibt es sowas vielleicht auch für "Vor-Tiefem-Wasser"- Ängste.:razz:

ich denke schon, dass es auch für deinen fall spezialisten gibt. es gibt ja verschiedene ängste, die therapie als soche unterscheidet aber nicht so sehr zwischen höhenangst, tierphobien usw.

für mich klingt es so, also ob du schon angst vor der angst im wasser hast. das wäre für mich durchaus eine einschränkung.

angst ist ab und an etwas sehr nützliches, sie warnt vor gefahr. sie kann aber igrnedwann unser denken und handlen massiv beeinflussen.

liebe alsahada, ich bin an der küste aufgwachsen - mir war es nicht nur wichtig, meinen kindern frühzeitig schwimmen beibringen zu lassen. fast ebenso wichtig finde ich es, selbst schwimmen zu können.

vor allen kinder, die gerade ihr seepferdchen gemacht haben, geraten schneller in seenot, als man denkt. in diesem fall möchte ich meinen kindern helfen können - gibt mir ein gefühl von sicherheit
 
AW: Schwimmen lernen

Hallo, ich wollte mich auch an der Diskussion beteiligen.
Was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Meine Mutter hatte als Kind auch so ein Erlebnis wie du.
Sie ist in einen See geworfen worden, und hatte Todesangst.
Diese Angst vor Wasser hat sie auf mich und meine Schwester übertragen.
Wir haben sehr spät schwimmen gelernt.

Zu deinem Sohn würde ich sagen, daß dieser Schwimmkurs nicht der richtige für ihn ist. Schon allein den Lehrer finde ich unmöglich.
Gibt es nicht die Möglichkeit, in einem kleinen Schwimmbad, in einer kleinen Gruppe , ohne Zuschauer éinen Schwimmkurs zu besuchen ?

Vielleicht kannst du ja gemeinsam mit ihm so einen Kurs besuchen.
Denn das eigentliche Problem ist , in meinen Augen, das du deine Angst vor Tiefe im Unterbewußtsein auf deinen Sohn überträgst.

LG Elena
 
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Hallo, ich wollte mich auch an der Diskussion beteiligen.
Was du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Meine Mutter hatte als Kind auch so ein Erlebnis wie du.
Sie ist in einen See geworfen worden, und hatte Todesangst.
Diese Angst vor Wasser hat sie auf mich und meine Schwester übertragen.
Wir haben sehr spät schwimmen gelernt.

Zu deinem Sohn würde ich sagen, daß dieser Schwimmkurs nicht der richtige für ihn ist. Schon allein den Lehrer finde ich unmöglich.
Gibt es nicht die Möglichkeit, in einem kleinen Schwimmbad, in einer kleinen Gruppe , ohne Zuschauer éinen Schwimmkurs zu besuchen ?

Vielleicht kannst du ja gemeinsam mit ihm so einen Kurs besuchen.
Denn das eigentliche Problem ist , in meinen Augen, das du deine Angst vor Tiefe im Unterbewußtsein auf deinen Sohn überträgst.LG Elena

Vielleicht ist es wirklich so, daß ich meine Ängste auf ihn übertrage. Andererseits kann ich es mir nicht vorstellen, da ich um ihn schonmal gar keine Angst habe- er ist dort ja gut aufgehoben.
Und meine Ängste sind ja nicht ständig präsent, sondern ich fühle sie erst, wenn ich wirklich im Wasser bin und keinen Boden mehr unter den Füßen habe.
Das war das letzte Mal vor vielleicht 30 Jahren der Fall- seitdem gehe ich solchen Situationen aus dem Weg.:roll:

Warum habt Ihr so spät schwimmen gelernt? Hat Eure Mutter Euch nicht in einen Schwimmkurs geschickt?
Inwiefern hat sie ihre Ängste auf Euch übertragen? Hat sie mit Euch schon damals über ihre Angst geredet? Kann Deine Mutter inzwischen schwimmen?

LG, alsadaha
 
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liebe alsahada, ich bin an der küste aufgwachsen - mir war es nicht nur wichtig, meinen kindern frühzeitig schwimmen beibringen zu lassen. fast ebenso wichtig finde ich es, selbst schwimmen zu können.

vor allen kinder, die gerade ihr seepferdchen gemacht haben, geraten schneller in seenot, als man denkt. in diesem fall möchte ich meinen kindern helfen können - gibt mir ein gefühl von sicherheit


Das mit der Angst vor der Angst mag durchaus richtig sein.

Natürlich wäre es mir lieber, wenn ich meinem Kind behilflich sein könnte.
Aber wie schon gesagt, für mich habe ich das einfach so akzeptiert, wie es ist.
Ich habe mich 30 Jahre lang nicht mehr mit dem Gedanken an das Schwimmen beschäftigt- es wird erst jetzt wieder aktuell (eigentlich durch Euch erst!).

Es gibt sicher auch andere Nichtschwimmer- Eltern, deren Kinder trotzdem schwimmen lernen.
 
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Alsadaha,

warum will Dein Sohn eigentlich immer, daß Du in seiner Nähe bist ? Wenn er wirklich (Gott bewahre) mal in Schwierigkeiten kommen sollte und um Hilfe zappeln, was sollst Du seiner Meinung nach denn dann tun ??

Hinterherspringen ist für Dich ja absolut ausgeschlossen !

Habt Ihr Euch darüber mal Gedanken gemacht ?
 
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Tja ich glaube es ist ganz schwer da Ratschläge zu geben, vor allem wenn man zu wasserbegeisterten schwimmenden Teil der Bevölkerung zählt!

Mir als Laie wäre da ja auch spontan so ne Art Familientherapie in den Sinn gekommen, wie gesagt hier gehts nicht nur um den Spassfaktor, egal ob jung oder alt. Vielleicht gibt es ja ne Möglichkeit für Euch 3, da zusammen was zu unternehmen. Wäre sicher ne große Motivation für Euren Sohn!

Zu spät ist es sicher nie, ich kenn Leute, die erst im hohen Alter schwimmen gelernt haben!

Drücke Dir auf alle Fälle die Daumen, das ihr ne Lösung findet!

LG
 
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