Sind religiöse Menschen...

AW: Sind religiöse Menschen...

Wieso geht man davon aus, dass ein Gott vor dem Entstehen des Universums existiert hat?
Er kann doch auch zusammen mit dem Universum angefangen haben zu existieren. Sozusagen als Nebenprodukt.

Nur weil irgendein Prophet gesagt hat, er habe das alles so von "Gott" übermittelt bekommen, heißt doch nicht, dass das Realität ist.

Das ist doch das Schöne am Glaube: es kommt von "glauben", nicht von "wissen".
 
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Wieso geht man davon aus, dass ein Gott vor dem Entstehen des Universums existiert hat?
Er kann doch auch zusammen mit dem Universum angefangen haben zu existieren. Sozusagen als Nebenprodukt.

Nur weil irgendein Prophet gesagt hat, er habe das alles so von "Gott" übermittelt bekommen, heißt doch nicht, dass das Realität ist.

Das ist doch das Schöne am Glaube: es kommt von "glauben", nicht von "wissen".

Es kommt auch keinem seltsam vor, dass dieser Herr Gott ein unvorstellbar großes Universum geschaffen hat, mit scheinbar nur einem bewohnbaren Planeten und dann so ca. 1 Million Jahre nach Erschaffung des Menschen vorbeischaut und ihnen dann unter anderem empfiehlt, sich der Vorhaut zu entledigen.

Gut, mir kommt es seltsam vor.
 
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was ich vor allem nicht verstehe..so als gärtner..

da hat gott so einen tollen garten gebaut, mit wasser, vielen pflanzen und lebewesen..und dann lässt er so ein ungeziefer, wie uns..sich breit machen..

und das dann angeblich auch noch mit seinem segen?
 
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was ich vor allem nicht verstehe..so als gärtner..

da hat gott so einen tollen garten gebaut, mit wasser, vielen pflanzen und lebewesen..und dann lässt er so ein ungeziefer, wie uns..sich breit machen..

und das dann angeblich auch noch mit seinem segen?

in jedem Garten gibt es Ungeziefer, allerdings auch Nützlinge.
Die Frage ist nur, wer ist Ungeziefer und wer ist Nützling?????
 
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Werter kilicaslan, ich hatte immer das Gefühl, Du möchtest über Religion, den Glauben, oder Gott einen Dialog führen. Nun stelle ich jedoch fest, dass dies nicht der Fall ist. Schade.

um tiefer einzusteigen musste ich hier seitenlang texten. Dafür braucht man Zeit und Platz. Ich bin eher für kurze Texte. Habe das Gefühl das lange Texte nicht gelesen werden. Wer will kann mir trotzdem PN schreiben. Dann kann man darüber texten.

Diesen Dialog per PN zu führen bedarf ebensoviel Zeit. Falls Du einfach ausweisen möchtest, aus welchem Grund auch immer, sag es einfach.

Noch kurzer Gedanke; ich denke man sollte schrittweise einsteigen und vor allem sollte man die bekannten Schablonen bei Seite legen.

Wer legt Schablonen an?

Vor allem die Vorurteile und eigene Vorstellungen. Meine Absicht war eigentlich die pauschalisierung abzulehnen und zu betonen das Religion nicht gleich Religion ist.

Klar, ein Huhn ist auch keine Lokomotive. Über was konkret möchtest Du Dich unterhalten? Lassen wir doch einfach mal die Pauschalisierungen, wie Du vorschlägst.

PS: man visualisiert, das Materielle. Der Erschaffer steht aber über die Materie.

Die Quantenphysik ist in diesem Punkt sehr weit.

Mehr Götterei kommt daher dass die Menschen die besondere Menschen aus ihren Reihen vergöttlicht haben. Die nachfolgenden Generationen haben diese zum Gott gemacht.

Das ist nicht richtig. Siehe heilige Kuh.

Schaut man sich z.b. die Griechische Mythologie an, sind Zeus, Afrodite etc. eigentlich nur Menschen mit besonderen Begabungen. Es wurden über Sie Sagen erzählt und mit der Zeit vergöttlicht und letzendlich zum Gott hochgestuft.

Wo ist der Unterschied zwischen einem Gott, der für alles zuständig ist und Arbeitsteilung?

Es kann nicht die Rede sein vom Gott, wenn von ihm 2 oder mehreren gebe. Das wäre völlig gewöhnlich.

Wenn Du kein Bild von Gott hast, wie kannst du das dann wissen? Weil es im Koran steht?

Die Venus, Saturn etc. das sind alles Materie, es ist bekannt dass die Materie am Anfang garnicht existierte.

Das vermutet die heutige Wissenschaft. Die gestrige Wissenschaft ging davon aus, dass die Erde eine Scheibe ist. Wäre doch möglich, dass ganz am Anfang eine Cola Dose explodierte und den Urknall erzeugte?

Der Schöpfer der Materie, muss vor der Materie existieren, damit die Materie überhaupt existieren kann.

Das ist in einem linearen Zeitsystem richtig. Wissenschafter haben dieses System längst in Frage gestellt.

Also dieser einer Gott existierte vom Anfang an selbst vor der Anfang. (*)

Empfehlenswert : Warum es einen Gott geben muss? > http://www.ayasofya-zeitschrift.de/?p=25

* Anfang von uns aus angesehen.

Nur Ungläubige benötigen Beweise.

Abschließend:

Bei vielen Menschen, die sich sehr stark an eine Religion klammern, habe ich das Gefühl, dass sie von einer Unsicherheit getrieben werden, wie in meinem Post weiter unten bereits erwähnt.

Zudem finde ich die verteidigende Haltung häufig übertrieben, denn die Atheisten, die ich kenne, scheren sich einen Furz, um die Religion ihrer Nächsten.

In diesem Sinne: ich will Dir definitiv nicht Deine Religion wegnehmen. Ganz im Gegenteil. Dennoch zweifle ich, dass Du ein Gläubiger Mensch bist, obwohl es mir persönlich völlig egal ist.
 
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:shock::shock::shock:

Bisher war ich stille Mitleserin, dass aus gutem Grund.

Aber ganz ehrlich, man kann es auch übertreiben... Geschmacklos was du von dir gibst !!

Wie oft ich das hier so oder so ähnlich schon gelesen habe kann ich nicht mehr zählen. Viele UserInnen äussern sich zum Thema Religion und speziell zum Islam hier gar nicht mehr, weil es jedesmal in eine Grundsatzdebatte über Sinn oder Unsinn von Religion abdriftet. Eine handvoll Leute gefällt sich in dogmatischem Atheismus und hält den unverhohlenen Spott gegenüber Muslimen wahrscheinlich auch noch für sehr, sehr mutig. Das wäre es vielleicht in Saudi Arabien, hier aber ist es nur contraproduktiv.

Wenn ich ein Interesse am Zusammenleben verschiedener Kulturen in diesem Lande habe, dann muss ich ein Mindestmass an Bereitschaft mitbringen, mich z.B. auch damit zu beschäftigen, weshalb der Islam für einige Menschen wichtig ist und mich darauf einlassen. Selbst in konservativen Kreisen der Politik hat die Erkenntnis Fuss gefasst, dass auch der Islam und natürlich dann auch die Muslime zu Deutschland gehören. Leute die sich hier selbst als toleranter als diese politischen Kreise bezeichnen, sind aber nicht in der Lage das mit Leben zu füllen. Wer als Atheist oder "Andersgläubiger" Respekt verlangt, der sollte diesen Respekt auch selbst leben.

Es ist mehr als bedauerlich, dass es in diesem Forum nicht möglich ist sich darüber auszutauschen ohne das sofort eine pauschale bis abwertende Debatte über den Islam losgetreten wird.
Wenn sich daran nichts ändert, hat dieses Forum irgendwann seinen Sinn verloren. 8)
 
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religiöse menschen machen weniger selbstmord.
Religiöse Menschen sollen zufriedener sein.
atheisten haben einen höheren Bildungsstand.
die Anzahl der Atheisten unter Naturwissenschaftler ist besonders hoch.
Ungläubige gibs zumeist in Schweden Schweiz Japan teilweise 90 % der bevölkerung
Gläubige in der Türkei, Mexiko, arabische und afrikanische Länder. (auch fast 90%)

p.s. gibs studien drüber

İnteressant!

Schweden Schweiz Japan alles İndustrielaender


Mexiko, Türkei, arabische Halbinsel + Teile Afrikas, alles Schwellenlaender

Türken erwaehnen in Gespraechen so oft "allah", auch bei Liedern, das ist schon echt auffaellig und zu haeufig.

İch seh in Schwellenlaendern auch gute Seiten, sie sind nicht schlecht dran wie Entwicklungslaender aber auch nicht alles ausgeleiert wie İndustrielaender.


İn der Türkei kommts mir vor als ob das Land für immer ein Schwellenland bleiben wird.
Manches aendert sich hier nicht, die Menschen weigern sich energisch,

Das Land mag aufgeholt haben, enorm, wir sehen das ja alle.
Aber aendern tut sich trotzdem nichts, ich seh immer noch die alten Tofaş Autos, alte Betonhaeuser,
alte Haeuser mit osmanischer Architektur, schlechte Strassen und weiteres.

Vielleicht liegts an der Religion und/oder Kultur.

Moslemlaender sınd anders als christliche.

Der nahe Osten wird modern, aendert sich aber nicht.
Der nahe Osten geht nicht den Weg des Westens, die Türkei ebenfalls, auch Türkei hat sich an sich kaum veraendert.
1993,2003,2013 kaum Veraenderungen.

Wer es anders sieht: Einfach mal raus aus İstanbul.
 
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Vielleicht sind die Türken auch glücklich mit ihrer Schwellenland Haltung.

Vielleicht wollen sie noch im Jahr 2113 noch ein Schwellenland sein, was immer noch auf Potenzial sitzt und einige Konflikte hat, waehrend Deutschland bis dahin Durchschnittsalter 60 hat und die Bevölkerung von 81 mio auf 50 mio abgesackt ist :)))) Scherz am Rande.

Sarrazin geht schon fast auf diese Ebene ein in seinem kritischen Buch.
Eins verschweigt er aber, obwohl es in den Statistiken in Deutschland bei den nah Ost Migranten so ist.

Um was es geht, unzwar: Der nahe Osten könne angeblich mit seiner eigenen Kultur, Mentalitaet und Religion die Einflüsse und Entwicklungen des Westens auf dem nahen Osten bremsen, teilweise sogar sehr stark bremsen.


Seit wie vielen Jahrzehnten erwartet man von der Türkei Kriterien Erfüllungen und Beseitigung diverser Konflikte?
Nix rührt sich, nur die Todesstrafe, die unter der Atatürk Demokratie erlaubt und aktiv war wurde vor 12 Jahren abgeschafft, na wunderbar, heimlich die Terroristen auf iranischen Boden rüber tricksen und wenn sie DA erwischt werden freut sich Ahmadinejad über paar neue Galgenmaenner in Pluderhöschen und Kalashnikovs.

Diese Themen sind nur die Spitze vom Eisberg.

Es sieht halt nur so aus: Der nahe Osten wird dem Westen einen Strich durch die Rechnung machen. Auch der arabische Frühling, weil vor allem die jungen Menschen bei ihren Diktatoren westliche Spiegelbilder sahen, tja und was junge, schnell zu Gewalt überzeugbare, feurige Menschen dann somit vom Westen halten, könnt ihr ja erraten :).

Tja und der nahe Osten hat halt leider sehr junge Bevölkerung mit Durchschnittsalter 23-29
 
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Ich kann gut verstehen, wenn Menschen sich an Religionen klammern, denn sie sind vielleicht in erster Linie dazu da, den Menschen halt zu geben und diese Funktion erfüllen sie zum Teil ganz gut.

Gott, Religion und Glauben in eine Schublade zu stecken ist meiner Meinung sehr absurd. Wenn Gott seine Stellvertreter schickt, weil er wichtigeres zu tun hat, ist das OK, aber wo gibt es irgendeinen Hinweis auf diese Arbeitsteilung? Wenn von Offenbarung gesprochen wird, sollten wir vielleicht hinzufügen, wer den offenbart hat. Mohammed, Jesus, Wer? Gott hat jedenfalls nicht offenbart, oder zumindest ist mir hierüber nichts bekannt.

Ich kann aber dennoch an die Existenz Gottes glauben, allerdings aus persönlichen Gründen, die keiner Erklärung bedürfen. Ich muss mich hierfür auch nicht rechtfertigen.

Genau dies tun jedoch Religionsanhänger ständig. Sie predigen, rezitieren und erzählen den Ungläubigen, in welchem Topf die Wahrheit steckt. Dies ist meines Erachtens unseriös, denn wenn ich glaube, aus welchem Grund sollte ich versuchen jemanden von meinem Glauben zu überzeugen?

Es sei denn, ich versuche mich selbst zu überzeugen. Weil ich vielleicht Zweifel habe? Und was macht der Mensch, wenn er sich selbst überzeugen möchte? Er predigt seine Weisheiten in die Welt hinaus. Diese Mantras, oder Autosuggestion haben Methode. Sie werden von vielen Religionen auch empfohlen, um den Glauben zu stärken.

Religion ist ein völlig abstraktes Konstrukt. Ich kann an Allah, Gott oder die heilige Kuh glauben, aber es besteht nicht der geringste Grund, die Werbetrommel für eine Religion zu rühren.

Meiner Meinung nach ist es reine Gotteslästerung, wenn ein Mensch sich einbildet, was Gott denkt, will oder macht und in diesem Zusammenhang ist das Wertpaar gut/schlecht von besonderer Bedeutung, denn

Wenn es denn einen Gott gibt, der allmächtig, allwissend und sonst auch superomni ist, wie kann ich mir als Mensch anmaßen, seine Intention zu kennen? Es hieße, dass ich mich auf die gleiche Stufe stelle, was zumindest im Islam, sowie den Christentum ein Verbot ist.

Also, woher nimmt ein Anhänger dieser Religionen die Legitimation zu urteilen und Gottes Offenbarung zu verkünden?


Selten einen Beitrag über solch ein Thema gelesen dem ich so eindeutig zustimmen kann! Danke!
 
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