Aylin2009
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AW: Single oder Doppelalbum ?
Was mich immer traurig macht, ist nicht die Tatsache, dass die Interessen nicht deckungsgleich sind. Das waren sie ja meist von Beginn an nicht. Mich macht es traurig, wenn man über die Jahr hinweg die Lust verliert, ab und an auch mal Neugierde und Aufgeschlossenheit für die Interessen des Partners zu zeigen. Man lebt dann oft einfach nur noch aneinander vorbei. In den ersten Jahren gehen die Interessen auch auseinander, aber man weiß die gemeinsame Zeit so sehr zu schätzen, dass man sich gegenseitig gerne die Zeit nimmt um an den Interessen des Partners teilzuhaben.
Ich hätte heute die Wahl, den Dritten Sonntag in folge mit meinem Freund fußball zu gucken. Normalerweise tue ich das gerne und auch ich bin fußball interessiert. Aber ich brauche es eben nicht jeden Sonntag. Früher hat er aus eigener Initiativer heraus, mich zum essen ausgeführt oder vorgeschlagen einen Spaziergang zu machen. Heute habe ich die Wahl. Entweder ich setze mich neben ihn auf die Cousch, oder ich beschäftige mich eben allein. Und auch damit habe ich kein Problem. Ich hab meine Gesichtsmaske auf, lackiere mir die Nägel und werde gleich meien Serie gucken. Aber die Tatsache, dass das jetzt jeden Sonntag so sein wird, das macht mich traurig. Es wird so lange so gehen, bis ich ihn total nerve und er sich dann verpflichtet fühlt irgendetwas mit mir zu unternehmen. Und dabei wird er mir dann das Gefühl geben, dass er es nur mir zuliebe tut. So war es in meiner vorherigen Beziehung nach ein paar Jahren auch. Ich hasse es wenn Männer in Beziehungen gemütlich werden.
Es fehlt mir gemeinsam mit meinem Freund neue Dinge auszuprobieren. Das hält meine Liebe frisch.
Viele erwarten wohl von Anfang an, dass der Partner zu 100% so tickt wie man selbst, was natürlich gar nicht möglich ist.
Am Besten hört man die selbe Musik, schaut die selben Filme, liest die selben Bücher, hat die selben Hobbies und teilt sonst alles andere miteinander.
Dass man bei so einer Erwartung schnell enttäuscht wird ist bereits vorprogrammiert und so ist es nachvollziehbar, wenn die Beziehungen nicht länger als ein paar Monate oder Jahre halten.
Das man ähnlich tickt und ähnliche Einstellungen ist wohl die Basis für eine gute Beziehung, aber man sollte dennoch so individuell sein, dass man nicht sein ICH aufgibt um ein WIR zu werden. :lol:
Was mich immer traurig macht, ist nicht die Tatsache, dass die Interessen nicht deckungsgleich sind. Das waren sie ja meist von Beginn an nicht. Mich macht es traurig, wenn man über die Jahr hinweg die Lust verliert, ab und an auch mal Neugierde und Aufgeschlossenheit für die Interessen des Partners zu zeigen. Man lebt dann oft einfach nur noch aneinander vorbei. In den ersten Jahren gehen die Interessen auch auseinander, aber man weiß die gemeinsame Zeit so sehr zu schätzen, dass man sich gegenseitig gerne die Zeit nimmt um an den Interessen des Partners teilzuhaben.
Ich hätte heute die Wahl, den Dritten Sonntag in folge mit meinem Freund fußball zu gucken. Normalerweise tue ich das gerne und auch ich bin fußball interessiert. Aber ich brauche es eben nicht jeden Sonntag. Früher hat er aus eigener Initiativer heraus, mich zum essen ausgeführt oder vorgeschlagen einen Spaziergang zu machen. Heute habe ich die Wahl. Entweder ich setze mich neben ihn auf die Cousch, oder ich beschäftige mich eben allein. Und auch damit habe ich kein Problem. Ich hab meine Gesichtsmaske auf, lackiere mir die Nägel und werde gleich meien Serie gucken. Aber die Tatsache, dass das jetzt jeden Sonntag so sein wird, das macht mich traurig. Es wird so lange so gehen, bis ich ihn total nerve und er sich dann verpflichtet fühlt irgendetwas mit mir zu unternehmen. Und dabei wird er mir dann das Gefühl geben, dass er es nur mir zuliebe tut. So war es in meiner vorherigen Beziehung nach ein paar Jahren auch. Ich hasse es wenn Männer in Beziehungen gemütlich werden.
Es fehlt mir gemeinsam mit meinem Freund neue Dinge auszuprobieren. Das hält meine Liebe frisch.