AW: Sozialstaat Deutschland
hast eine sehr gute Beschäftigung, mit Luxus Geschäftswagen und entsprechendem Gehalt, gibs alles auf und in Abhängigkeit eines Angehörigen zu Leben, es geht schief und du hast nichtmal aus deiner vorherigen sehr guten Beschäftigung paar cent übrig, um dir vorübergehend eine Ferienwohnung zu Mieten und schreist nach dem Staat.
Ich sehe an deiner Geschichte die geringste Schuld bei dem Staat.
Bevor man sich anmaßt gleich ein Urteil dieser Art zu fällen, sollte man sich doch zumindest etwas Mühe geben, um vielleicht ein paar Zusatzinformationen einzuholen, als nur ein kleines Puzzelteil als Basis zu nehmen, für Deine Reaktion!
Luxuswagen und Putzfrau zu haben heißt nicht gleich Millionen zu schöffeln. Vorallem nicht gleich nach dem Studium, nicht wahr? Konntest Du nicht wissen,...
Diesen Job im Ausland hatte ich wie erwähnt direkt im Anschluß an das Studium. In 9 Monaten kann man einiges auf die Seite bringen, aber wohl alles in einem begrenzten Rahmen. Zudem habe ich kurz zuvor geheiratet, was ich alles selbst bezahlt habe. Es war dennoch wesentlich günstiger, wenn ich mir so eine türkische "Durchschnitthochzeit" ansehe. Nicht nur die Meisterschule und meine Frau allein waren der Grund für die Kündigung.
In einem Land wie die USA ist man selbst für vieles verantwortlich, daher verdient man wesentlich mehr als hier. In Deutschland zahlt man viel in den Topf ein - was auch gut ist. Sollte man sich in einer Notlage befinden, dann wird einem geholfen. Zumindest bin ich immer davon ausgegangen.
Für mich nicht nachvollziehbar, wie man den Menschen zumuten kann auf dem nackten Boden zu schlafen, ohne Dusche und ohne einer echten Heizung. Die Baracke klammere ich mal ganz aus. Für mich war es ein kurzes Vergnügen, doch für andere Menschen in ähnlichen Situationen - ohne einen guten Job - sieht das sicherlich ganz anders aus. Wie von Dir, auf erspartes hinzuweisen und den Staat außen vor zu lassen, halte ich für ein sehr ignorantes Verhalten!