Sprachen...

alkim

Active Member
AW: Sprachen...

ok ... ich gebe auf ....
ich dachte eigentlich, dass mein Deutsch ziemlich gut ist .... aber ... ich habe mich wohl geirrt .... denn von obigem verstehe ich kein Wort ..... d.h. die Worte an sich verstehe ich schon ... allein der Sinn bleibt mir verschlossen ....
bis dass mir jemand den Sinn des Textes verständlich erklärt bin ich dann mar raus aus dem Thema :cry:

Wahrscheinlich liegts nicht an der Sprache an sich ... sondern an meinem niederen Bildungsniveau .... :cry: :oops: :oops:

bist nicht die einzige,ich verstehe sein deutschen ausdruck auch nicht....
ob das ein neuer dialekt ist :rolleyes:
 

Ottoman

Well-Known Member
AW: Sprachen...

danke!

die Beschreibung der deutschen Sprache finde ich interessant! auch diejenige von Flämisch/Niederländisch, aber da viel zu oberflächlich, obwohl sie an sich diejenige der deutschen Sprache irgendwie erweitert und ergänzt.

wenn man auf diejenige der türkischen Sprache wird die Zahl der Sprecher minimisiert, ok, so weit noch gut (die Aussagen sind dafür interessant)

arabisch dagegen ist weggelöscht!

und die Wertstellung des wunderschönen georgischen Alphabets wird minimiert, an sich Schade!

irgendwie lustig :rolleyes:


Es ist oft eine Zumutung Dein Geschreibe zu entschlüsseln. Da ist mir eine Analphabetin echt lieber!
Oft entscheide ich nach der Länge Deiner Beiträge, ob ich es überhaupt lese oder nicht. Das nennt man wohl Lesefaulheit. Manchmal ist weniger oft mehr! Das liegt in erster Linie nicht einmal an Deinen Deutschkenntnissen, vielleicht mehr an der Faulheit, Bequemlichkeit.
 
L

Laledevri

Guest
AW: Sprachen...

Ich finde das Thema Sprachen und Sprachen lernen eigentlich recht interessant. Leider zerschreddert Sol selbst gute Themen mit Gesalbadere, das kein Mensch mehr versteht oder Parolen.

Wenn man sich über Fremdsprachenkompetenz unterhält, muss man immer entscheiden, wo man die Messlatte anlegt. Fremdsprachenkompetenz bei Otto Normalverbraucher (Kassiererin, Büroangestellte, Handwerker etc.) oder Fremdsprachenkompetenz bei Hochschulabsolventen.

Erstere Gruppe wird in der Schule vermutlich eine Sprache gelernt haben (in der Regel Englisch oder Französisch in Deutschland). Nach der Schule gings in die Lehre und den Beruf, da war die Fremdsprache nicht nötig, wurde also vergessen. Die Welt geht jetzt nicht unter, wenn diese Gruppe keine Fremdsprache spricht. Fremdsprache passt nicht zur Lebensrealität, irgendwann vielleicht mal eine andere, wenn es einen ausländischen Partner gibt zum Beispiel. Und Sprachen kann man lernen so viel mal will: wenn man sie nicht spricht, nicht anwendet, regelmässig liest, vergisst man.

Die Gruppe der Hochschulabsolventen hat mindestens zwei, wenn nicht drei Fremdsprachen in der Schule gelernt. Davon ist dann meistens eine im Studium dominant, es gibt aber auch Studienbereiche, in denen man keine Fremdsprachen braucht- oder mit einem Minimum auskommt. Da kommt es auf das individuelle Umfeld an, wie gut man im Training bleibt, die Sprache erhält oder ausbaut. Dann gibt es Fachrichtungen, da reicht einem eine Sprache gar nicht, da man aufgrund der Fachliteraturlage mit drei bis vier Sprachen gleichzeitig operieren muss. Grundsätzlich habe ich die Beobachtung gemacht- und ich war sehr viel im Ausland unterwegs, in multinationalen Gruppierungen gearbeitet etc: es waren in der Regel die Deutschen, die neben Englisch noch eine weitere Sprache wie Französisch oder Spanisch sprachen und sich so mit den Kollegen verständigten. Der Rest sprach allenfalls Englisch, die Spanier eher mal Französisch (wenn sie nicht gerade in Deutschland oder der Schweiz studiert hatten). Ich halte das Fremdsprachenniveau deutscher Hochschulabsolventen für sehr hoch.

Es liegt mir fern, auf irgendeine Nation draufzukloppen, aber die Franzosen waren jetzt nicht die, die mit Fremdsprachen glänzten (ich kann hier nur eigene Erfahrungshorizonte einbringen). Das ähnelt der Situation bei den Türken. Ob jetzt ein eigenes, sehr überhöhtes Nationalgefühl dahinter steckt? Bin ich ziemlich sicher.

Bei uns findet ab dem ersten Semester verpflichtend Englisch-Unterricht statt (eigentlich bringen sie von der Lise schon Englisch mit). Nach zwei Jahren hat man dann aber leider immer noch den Level Marke "I go swim to the Karadeniz":roll: Ab dem dritten Semester wählt man eine weitere Sprache dazu, bei uns ist das dann entweder Osmanisch, Arabisch oder Farsi. So weit, so gut, aber die mangelnde Englischkompetenz sorgt durchaus für Probleme. Denn ein Großteil der Literatur ist nicht auf Türkisch übersetzt, gute türkische Literaturlage gibt es nur bei den Türkeithemen, bzw. Nahost und Zentralasien. Ansonsten tote Hose. Also stellt man eben aus der Literatur Abstracts zusammen auf Türkisch. Wäre eigentlich viel leichter zu sagen: Geh mal in die Bibliothek und les dich ein....:twisted: Interessanterweise ist das ganze Studium durch Türkischunterricht Pflichtfach (ich muss nicht alles verstehen...:rolleyes:). Den Studiengang gibt es auch komplett auf Englisch. Da ist ein ganz anderer Level.
 
H

hatira

Guest
AW: Sprachen...

Ich finde das Thema Sprachen und Sprachen lernen eigentlich recht interessant. Leider zerschreddert Sol selbst gute Themen mit Gesalbadere, das kein Mensch mehr versteht oder Parolen.

Wenn man sich über Fremdsprachenkompetenz unterhält, muss man immer entscheiden, wo man die Messlatte anlegt. Fremdsprachenkompetenz bei Otto Normalverbraucher (Kassiererin, Büroangestellte, Handwerker etc.) oder Fremdsprachenkompetenz bei Hochschulabsolventen.

Erstere Gruppe wird in der Schule vermutlich eine Sprache gelernt haben (in der Regel Englisch oder Französisch in Deutschland). Nach der Schule gings in die Lehre und den Beruf, da war die Fremdsprache nicht nötig, wurde also vergessen. Die Welt geht jetzt nicht unter, wenn diese Gruppe keine Fremdsprache spricht. Fremdsprache passt nicht zur Lebensrealität, irgendwann vielleicht mal eine andere, wenn es einen ausländischen Partner gibt zum Beispiel. Und Sprachen kann man lernen so viel mal will: wenn man sie nicht spricht, nicht anwendet, regelmässig liest, vergisst man.

Die Gruppe der Hochschulabsolventen hat mindestens zwei, wenn nicht drei Fremdsprachen in der Schule gelernt. Davon ist dann meistens eine im Studium dominant, es gibt aber auch Studienbereiche, in denen man keine Fremdsprachen braucht- oder mit einem Minimum auskommt. Da kommt es auf das individuelle Umfeld an, wie gut man im Training bleibt, die Sprache erhält oder ausbaut. Dann gibt es Fachrichtungen, da reicht einem eine Sprache gar nicht, da man aufgrund der Fachliteraturlage mit drei bis vier Sprachen gleichzeitig operieren muss. Grundsätzlich habe ich die Beobachtung gemacht- und ich war sehr viel im Ausland unterwegs, in multinationalen Gruppierungen gearbeitet etc: es waren in der Regel die Deutschen, die neben Englisch noch eine weitere Sprache wie Französisch oder Spanisch sprachen und sich so mit den Kollegen verständigten. Der Rest sprach allenfalls Englisch, die Spanier eher mal Französisch (wenn sie nicht gerade in Deutschland oder der Schweiz studiert hatten). Ich halte das Fremdsprachenniveau deutscher Hochschulabsolventen für sehr hoch.

Es liegt mir fern, auf irgendeine Nation draufzukloppen, aber die Franzosen waren jetzt nicht die, die mit Fremdsprachen glänzten (ich kann hier nur eigene Erfahrungshorizonte einbringen). Das ähnelt der Situation bei den Türken. Ob jetzt ein eigenes, sehr überhöhtes Nationalgefühl dahinter steckt? Bin ich ziemlich sicher.

Bei uns findet ab dem ersten Semester verpflichtend Englisch-Unterricht statt (eigentlich bringen sie von der Lise schon Englisch mit). Nach zwei Jahren hat man dann aber leider immer noch den Level Marke "I go swim to the Karadeniz":roll: Ab dem dritten Semester wählt man eine weitere Sprache dazu, bei uns ist das dann entweder Osmanisch, Arabisch oder Farsi. So weit, so gut, aber die mangelnde Englischkompetenz sorgt durchaus für Probleme. Denn ein Großteil der Literatur ist nicht auf Türkisch übersetzt, gute türkische Literaturlage gibt es nur bei den Türkeithemen, bzw. Nahost und Zentralasien. Ansonsten tote Hose. Also stellt man eben aus der Literatur Abstracts zusammen auf Türkisch. Wäre eigentlich viel leichter zu sagen: Geh mal in die Bibliothek und les dich ein....:twisted: Interessanterweise ist das ganze Studium durch Türkischunterricht Pflichtfach (ich muss nicht alles verstehen...:rolleyes:). Den Studiengang gibt es auch komplett auf Englisch. Da ist ein ganz anderer Level.

Danke.
Dazu nur noch: Wenn man die Muttersprachen nicht sehr gut beherrscht, wird man mit der Fremdsprache immer Probleme haben.
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: Sprachen...

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Dialekte in Frankreich ein Zeichen von hoher Sprachkultur, die historisch gewachsen ist und in Deutschland sprechen nur stinkfaule Unreindeutsche abscheuliches Kauderwelschdeutsch und nennen es Dialekt?
 
L

Laledevri

Guest
AW: Sprachen...

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Dialekte in Frankreich ein Zeichen von hoher Sprachkultur, die historisch gewachsen ist und in Deutschland sprechen nur stinkfaule Unreindeutsche abscheuliches Kauderwelschdeutsch und nennen es Dialekt?

So siehts aus. Und dabei wird völlig unter den Teppich gekehrt, dass Allemanisch zum Beispiel derjenige Dialekt ist, der dem mittelalterlichsten Deutsch am ähnlichsten ist.

Wenn La Grande Nation jedoch zurück vom Fahrrad fahren ist, wird er uns sicher aufklären...
 

solresol

Gesperrt
AW: Sprachen...

Du hast nur die Hälfte richtig verstanden. Deine zweite Hälfte
in Deutschland sprechen nur stinkfaule Unreindeutsche abscheuliches Kauderwelschdeutsch und nennen es Dialekt?

trifft den Nagel auf dem Kopf.

das, dagegen, ist grober Unfug, auch wenn es ein Scherz sein soll:

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Dialekte in Frankreich ein Zeichen von hoher Sprachkultur, die historisch gewachsen ist und in Deutschland sprechen nur stinkfaule Unreindeutsche abscheuliches Kauderwelschdeutsch und nennen es Dialekt?

Dialekte wurden in Frankreich durch mehrere gesetzliche Maßnahmen abgeschafft. Das was überlebt hat, wurde lange heimlich erlernt, und ist eine völlig separate regionale Sprache an verschiedenen Standorten, die man gar nicht mit der anderen vermischen kann, weil sie so gut wie gar nichts gemeinsames haben. Nicht ein Mal Ortsnamen. Nimm eine Karte des flämischen Gebiets, und Du wirst mühelos feststellen, dass die meisten Namen in Französisch und Flämisch kaum ähnlich sind. Sie sind so entfernt, wie Altpreussisch von Deutsch.

Hast Du noch nie was von Baskisch, Katalan (hat in F 2 franz. Namen für die frz. Varianten Provenzalisch und Languedoc), Elsässisch, Flämisch gehört? War der Bildungsstand in der DDR so niedrig? So stellst Du Dich auf jedem Fall hin. Ok. Bretonisch verstehe ist sogar, dass Du es ignoriert, obwohl jeder Deutsche wie 10 nackten Deutschen angibt (eine deutsche Redensart, die ich hier mit Absicht verändere, sonst wird man sagen, ich sei der Rassist :rolleyes: . im Ausland schüttet man nur den Kopf, wenn man die deutschen Redensarten hört...), wenn man ein keltisches Knochensplitter im Boden von seinem Keller entdeckt...
 
S

sintostyle

Guest
AW: Sprachen...

Du hast nur die Hälfte richtig verstanden. Deine zweite Hälfte


trifft den Nagel auf dem Kopf.
.

Du hast echt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich bin überzeugter Dialektsprecher und sprech in unserer Gegend nur badisch wenn ich deutsch spreche.
Nichtsdestotrotz war ich nicht zu faul zu lernen, mich auch auf hochdeutsch auszudrücken. Ich spreche mehrere Sprachen und für mich ist der Dialekt ein Kulturgut was es zu bewahren gilt. Das in Frankreich alles zentralistisch ist ist ja bekannt. Weswegen man drn Elsässern teilweise leider mit Erfolg versucht hat ihren deutschen Dialekt zu verbieten und auszutreiben. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
 
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