ernamueller
New Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise
Guten Morgen allen,
wenn die Jungräulichkeit bei der Ehe in der Türkei thematisiert wird, so denke ich, ist es wohl eher als Synonym für "Ich verstehe etwas nicht, ich möchte es begreifen, aber es passt nicht zu meinem Weltbild" zu betrachten.
Solange eine Gesellschaft, ein Staat, eine Subkultur ... sagt, Frauen sind anders vom Ehrenkodex her zu beurteilen als Männer, solange ist dies keine Doppelmoral. Frauen, die diesem nicht entsprechen, werden ausgenutzt, werden angeprangert, stehen im gesellschaftlichem Abseits, werden verprügelt, werden angezündet, werden ermordet (je nach Land und Kultur unterschiedlich), DENN: sie kennen ja schließlich die Normen.
Von der Warte eines Menschen, der sagt, Frauen UND Männer sind Menschen und als Mensch gleich zu behandeln, ab da beginnt der Begriff der Doppelmoral. Nur - diejenigen, die dies sagen, sind entweder in dieser Gesellschaft "Sonderlinge" oder Aussenstehende. Die Frage ist doch wohl eher, wie man eine Änderung bewirken kann und zu verstehen gibt, dass es sich bei Frauen auch um Menschen handelt, mit all den Unzulänglichkeiten, die bei einem Mann eher toleriert werden.
Das man einer Mutter, die ihrem Sohn sagt: "Ich möchte, dass Du eine Frau heiratest, die..." klar machen kann, dass sie etwas verlangt, was vielleicht ihr Sohn noch nicht einmal hat. Das sie in einer muslimischen Gesellschaft ihrem Sohn klar macht, dass auch er sich enthalten muss. Dass sie ihrem Sohn sagt, das zwar ein Seitensprung in der Ehe von der Gesellschaft zwar bei einem Mann toleriert wird, dass sie es jedoch nicht akzeptiert und auch nicht die Gründe bei der Schwiegertochter sucht...
Ihr seht, dass sind Punkte, die nicht nur in der türkischen Gesellschaft veränderungsbedürftig sind. Und ich finde, egal wie, dass solche Threads vielleicht bei allen etwas bewirken können, denn:
"Köpekler koklaşa koklaşa, insanlar konuşa konuşa anlaşır."
Lieben Gruss Erna
Guten Morgen allen,
wenn die Jungräulichkeit bei der Ehe in der Türkei thematisiert wird, so denke ich, ist es wohl eher als Synonym für "Ich verstehe etwas nicht, ich möchte es begreifen, aber es passt nicht zu meinem Weltbild" zu betrachten.
Solange eine Gesellschaft, ein Staat, eine Subkultur ... sagt, Frauen sind anders vom Ehrenkodex her zu beurteilen als Männer, solange ist dies keine Doppelmoral. Frauen, die diesem nicht entsprechen, werden ausgenutzt, werden angeprangert, stehen im gesellschaftlichem Abseits, werden verprügelt, werden angezündet, werden ermordet (je nach Land und Kultur unterschiedlich), DENN: sie kennen ja schließlich die Normen.
Von der Warte eines Menschen, der sagt, Frauen UND Männer sind Menschen und als Mensch gleich zu behandeln, ab da beginnt der Begriff der Doppelmoral. Nur - diejenigen, die dies sagen, sind entweder in dieser Gesellschaft "Sonderlinge" oder Aussenstehende. Die Frage ist doch wohl eher, wie man eine Änderung bewirken kann und zu verstehen gibt, dass es sich bei Frauen auch um Menschen handelt, mit all den Unzulänglichkeiten, die bei einem Mann eher toleriert werden.
Das man einer Mutter, die ihrem Sohn sagt: "Ich möchte, dass Du eine Frau heiratest, die..." klar machen kann, dass sie etwas verlangt, was vielleicht ihr Sohn noch nicht einmal hat. Das sie in einer muslimischen Gesellschaft ihrem Sohn klar macht, dass auch er sich enthalten muss. Dass sie ihrem Sohn sagt, das zwar ein Seitensprung in der Ehe von der Gesellschaft zwar bei einem Mann toleriert wird, dass sie es jedoch nicht akzeptiert und auch nicht die Gründe bei der Schwiegertochter sucht...
Ihr seht, dass sind Punkte, die nicht nur in der türkischen Gesellschaft veränderungsbedürftig sind. Und ich finde, egal wie, dass solche Threads vielleicht bei allen etwas bewirken können, denn:
"Köpekler koklaşa koklaşa, insanlar konuşa konuşa anlaşır."
Lieben Gruss Erna
