Türken lesen durchschnittlich alle zehn Jahre ein Buch

Ich erinnere mich an eine lustige Geschichte:
Ich sass in der Bahn,ne Frau neben mir las ein Buch. Wie das so ist, linste ich da eben mal so rein. Es war so spannend, dass ich förmlich nicht mehr aufhören konnte. Als die Frau aufstand,um auszusteigen, konnte ich glücklicherweise den Buchtitel lesen.
Das ist mind.17 Jahre her.
Das Buch hiess:"Ich heirate Ihren Mann" von Joy Fielding. Ich habe fast alle Bücher gelesen von ihr. Alle fand ich gut. Aber dieses Buch war das Beste für mich.
 
Ich lag vor 8 Jahren im Krankenhaus, als Lektüre brachte mir man die beiden langweiligsten Bücher die ich hatte. Eins von Pamuk über ein Liebespaar das irgendwie den Tod bei einem der zahlreichen Busunfälle in der Türkei sucht. Leider waren sie zu doof, das schon auf Seite 10 zu schaffen. Wenn ich nicht ans Bett gefesselt gewesen wäre, ich hätte das Buch nie zu Ende gelesen.
Ach, habe ich auch gelesen, mußte mich anstrengen durchzuhalten. Es hat mir Orhan Pamuk vermiest.
 
Bücher haben in der gesamten islamischen Welt einen geringen Stellenwert, da stehen die Türken nicht alleine. Ich gestehe zu meiner Schande, dass ich nur noch selten dazu komme ein Buch zu lesen. Bevor ich einen Computer hatte, war ich ein starker Leser aber der Tag hat nach wie vor nur 24 Stunden und Zeitungen und Zeitschriften wollen auch gelesen werden.
 
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