Türkisch?

solresol

Gesperrt
Türken brauchen eigene Grund-Schulen, mit auf Wunsch Türkisch als Hauptunterrichtssprache.

Türkisch sollte heute zweite Amtssprache in Deutschland sein!

Besser jedenfalls als Islam als zweite Religion bald vor Christentum :wink:

Das meinst du aber nicht ernst oder?popcorn

doch, in der GRUNDschule schon!

denn, mit Gebrochen-türkisch-gebrochen-deutsch kommt man nirgendwo weiter...

man muss mindestens eine Sprache sauber kennen.

das Problem wäre natürlich, ob man hinterher noch in Deutschland mit Türkisch landesweit weitermacht! man will überall sparen, auch bei der Erziehung (es war eben den Deutschen nach der Wiedervereinigung zu teuer, ihre Kinder bis zum idealen Abi-Alter von 18..20 Jahren durchzufüttern, wo man in fast allen anderen Staaten Abi viel früher macht! Viel früher macht, bedeutet implizit, dass man die Kinder nicht so lange aushalten muss :idea: , zumindest nicht mit den gleichen Ansprüchen: Sie müssen entweder mehr lernen, oder früher anfangen zu arbeiten, und da sie heute später in Rente gehen, verlängert sich ihre Lebensarbeitszeit erheblich und dämpft die negativen Auswirkungen der Arbeitsverkürzungen der letzten Jahrzehnte... Oder sie werden eben viel früher mit H4 usw. konfrontiert!).

was macht man dann mit den Arbeiterkindern und Kindern von niedrig verdienenden Selbstständigen wie es so viele unter den Einwanderern gibt?

das ist ein Kernproblem der Einwanderungspolitik :idea: .

momentan kennt man keine andere Lösung, als sie in sogenannten weiterführenden Schulen, die man früher nicht brauchte, zu parken!

volkswirtschaftlich gesehen, ist es blanker Unsinn (auch wenn es sehr menschenwürdig ist, obwohl es selten so wahrgenommen wird: Die Betroffenen kapieren selten, dass sie da eine enormen Chance im Vergleich zu den Heimatgegenden ihrer Eltern erhalten, und sie so oft sinnlos vergeuden :-? )
 
E

Elena

Guest
AW: Türkisch?

Einspruch :twisted:
Ich finde gerade die Grundschulzeit für Kinder sehr wichtig.Wenn türkische Kinder da wieder ihre eigene Schule haben , wäre das für viele Türken wieder ein weiterer Schritt in die Isolation .
Lieber in der Grundschule als 2 Fremdsprache türkisch einführen, das auch deutsche Kinder türkisch lernen, und ihnen die türkische Kultur ein wenig näher gebracht wird. Und das so ein gegenseitiges lernen stattfindet.
 

alteglucke

Moderator
AW: Türkisch?

denn, mit Gebrochen-türkisch-gebrochen-deutsch kommt man nirgendwo weiter...

man muss mindestens eine Sprache sauber kennen.

Stimmt, aber in der Grundschule ist es schon lange zu spät, den Kindern die Muttersprache beizubringen. Dafür sind im Wesentlichen die Eltern zuständig, und wenn sie dazu nicht in der Lage sind, möglichst frühzeitig eine Kita. Auch das kann aber nicht die extrem schlechten Startchancen aufwiegen, die Kinder haben, die nicht richtig sprechen gelernt haben.
 

aleynanaz1

Well-Known Member
AW: Türkisch?

Einspruch :twisted:
Ich finde gerade die Grundschulzeit für Kinder sehr wichtig.Wenn türkische Kinder da wieder ihre eigene Schule haben , wäre das für viele Türken wieder ein weiterer Schritt in die Isolation .
Lieber in der Grundschule als 2 Fremdsprache türkisch einführen, das auch deutsche Kinder türkisch lernen, und ihnen die türkische Kultur ein wenig näher gebracht wird. Und das so ein gegenseitiges lernen stattfindet.

Nett gedacht.Nur wahrscheinlich werden 99% der german Mama and Papa
so gucken,wenn sie von törrrkishh als 2.Fremdspache hören:shock::shock:
:lol::lol:
 

alteglucke

Moderator
AW: Türkisch?

Zu spät ist es dafür nie. :wink: Wenn die Kinder und Eltern wollen, können Kinder sehr schnell eine andere Sprache lernen .

Es geht ja erst mal nicht um eine "andere", sondern darum, überhaupt eine Sprache richtig zu lernen. Und das ist die Minimalvoraussetzung dafür, auch noch andere Dinge zu lernen. Das muss im Sinne der Kinder und der Schule längst vorher passieren.
 

solresol

Gesperrt
AW: Türkisch?

Die Erfahrung zeigt, dass man in mehrsprachigen Ländern, wo die Mehrsprachigkeit durchdacht und organisiert ist, genauso gut lebt als in anderen. Wesentlich kleinere und ärmere Länder als Deutschland leisten sich den Spass, nicht nur Schweiz und Luxemburg. Belgien hat 4 Sprachen, davon eine nicht geplante, Marokkanisch, mehrere Millionen inzwischen, hauptsächlich um Brüssel und in Lüttich, und Marokkanisch macht nur deshalb Ärger, weil Marokkanisch keinerlei Regionsrechte hat: Für nur 50.000 deutschsprachige Einwohner leistet sich Belgien eine komplette deutschsprachige Volksverwaltung und Staatswesen!

Wo es Probleme gibt kommen sie nicht von der Sprache, sondern von der feindliche Haltung der Gruppen zueinander.

In Deutschland wird die Integration der Türken noch mehr scheitern als diejenige der Nordafrikaner in Frankreich, weil die Nordafrikaner heute dort sehr bildungsbegierig sind: Wenn man die Verweildauer im Lande im Bezug zur durch die Schul- und Ausbildungsabschlüssen vertretene Bildung setzen würde, würde man ganz gewiss feststellen, dass sich Nordafrikaner in Frankreich sich kaum von den restlichen Franzosen unterscheiden, sie sind nur seltener ganz oben, aber auch da sind sie zahlreich zu finden. Das kann man (noch) nicht von den türkischen Migranten in Deutschland behaupten...

Aber das Problem der Integration ist nicht zu schaffen, weil die Betriebe und auch lokalen Verwaltungen sie erst in zweiter Wahl berücksichtigen. Trotz Abschlüsse bleiben sie viel häufiger ohne passender Stelle unbeschäftigt bzw. müssen sich mit Jobs über Wasser halten.

Und auch in Deutschland ist es so, weil die meisten Arbeitgeber, vollkommen zurecht, deutschlastig in ihrer Personalerwerbspolitik sind!

Man muss auch sagen, dass die mittelmässigen bis schlechten Ausbildungsergebnisse dazu führen, Ausbildungen und Berufe anzupeilen, die nahezu Aussichtslos sind. Auch inländische Arbeitssuchende brauchen nötig einen derartigen Arbeitsplatz zu begehren, warum sollten sie also solche Plätze Migranten willig abtreten, wo unter Inländern auch eine extreme Arbeitslosigkeit und Zukunftsnot herrscht? Irgendwann wird man womöglich Schutz-Quota einführen, aber das in beiden Richtungen: Es ist nicht einzusehen, dass es mehr als der Bevölkerungsanteil an Lehrern, anderen Pädagogen, Betreuer usw. gibt, aus der muslimischen Einwanderung! Gerade da wollen es die Einheimischen garantiert nicht immer! So erfahren die deutschsprachigen Zügen in den französischen Mittelschulen und Gymnasien eine unerhoffte Auffrischung: Indem die altansässige Bevölkerung ihre Kinder in diese Züge "steckt", die bei Migranten gar nicht beliebt sind, verschafft sie sich die Trennung :idea: ! Sogar die Türken in Frankreich (immerhin grob eine Million) mag sie nicht, obwohl man annehmen könnte, dass sie dank der Verwandten in Deutschland und Benelux weniger Vorbehalt haben könnten als ein Tunesier, Algerier oder Marokkaner...

Man braucht Betriebe im Besitz oder in mehrheitlicher Führung der Einwanderer, damit sie selbst ihre Landsleute beschäftigen, und bislang,

schafft man das nicht!

Anders ist es in Ländern mit institutionalisierter Mehrsprachigkeit: Auch die Minderheiten bauen da Betriebe auf, wo sie das Sagen haben :idea:
 
E

Elena

Guest
AW: Türkisch?

Es geht ja erst mal nicht um eine "andere", sondern darum, überhaupt eine Sprache richtig zu lernen. Und das ist die Minimalvoraussetzung dafür, auch noch andere Dinge zu lernen. Das muss im Sinne der Kinder und der Schule längst vorher passieren.

Ich bin da anderer Meinung . Denke, man kann auch noch nach der Grundschule in allen Bereichen viel lernen . Das Leben ist ja ein ewiger Lernprozess.
 
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