Neocortex
New Member
AW: Tierheim Özdere
Puh, endlich komme ich mal wieder zum Posten. Die letzten fünf Tage waren der pure Stress. Wir hatten sieben Weibchen im Tierheim und zwei Straßenhunde, die kastriert werden mussten. Da unser ansässiger Veterinär aufgrund seiner drohenden Versetzung keinerlei Lust mehr zum Arbeiten hat, haben wir sie wieder mithilfe der Tierinsel in Kusadasi kastrieren lassen. Das heißt, neun Hunde mit Privatauto nach Kusadasi schleppen - inkl. Kotzerei, Sabberei, Pinkelei und sonstigen Dingen, über die sich jeder Autobesitzer so freut. Am Freitag hat Ege mitgeholfen und gleich auch ihren kleinen Timmy kastrieren lassen.
Am Samstag sind wir dann mit den restlichen Hunden und unserem eigenen Toby nach Kusadasi gefahren. Toby, ein süßer Husky-Mix, ist uns letztes Jahr zugelaufen und ist inzwischen unser 4. Hund geworden. Er sollte auch unters Messer. Kurz nach der Narkose hörte er plötzlich auf zu atmen und musste 20 Minuten lang reanimiert werden. So richtig mit Herzmassage und allem. Der blanke Horror, sowas! Zum Glück war zufällig auch Angelika von der Tierinsel da und hat tatkräftig mitgeholfen. So konnte er zurückgeholt werden und alles klappte gut.
Toby:
Als wir Sonntag Nachmittag nach unserer Arbeit im Tierheim die zwei Straßenhunde zur Nachsorge aufgesucht haben und uns auf einen verdienten Feierabend freuten, sah ich bei der Heimfahrt im Rückspiegel, wie ein Hund überfahren wurde. Wir natürlich gleich kehrt gemacht. Die Besitzer waren total schockiert und da sie kein Auto (und auch kein Geld) haben, boten wir ihnen an, den Hund in die Tierklinik nach Urla zu fahren. Das sind zwar 70km, aber die Klinik ist ganz hervorragend ausgestattet und rund um die Uhr ist ein Arzt erreichbar. Der Chef spricht auch perfekt deutsch. Zum Glück hatte der Hund keine inneren Verletzungen, sondern "nur" eine aufgerissene Bein-Arterie, tiefe Schürfwunden und freigelegte Knochen. Da er noch unter Schock stand, konnte er erst am nächsten Tag operiert werden. Um 21:15 Uhr waren wir dann endlich zu Hause.
Gestern Abend haben wir den Hund wieder aus Urla abgeholt und den Besitzern gezeigt, wie sie die genähten Wunden in den nächsten Tagen versorgen müssen. Eine Freundin der Familie kommt für die ganzen Kosten auf und bezahlt uns auch das angefallene Spritgeld. Ein schönes Happy End!
Und auch für unseren Rex gab es endlich ein Happy End. Er wurde letztes Jahr mit Impfpapieren im Tierheim abgegeben und wir haben schon lange ein neues Zuhause für den kleinen Frechdachs gesucht. Nun hat es endlich geklappt und er ist in Deutschland.
Soweit erst mal wieder! LG Riccardo
SPENDEN
Puh, endlich komme ich mal wieder zum Posten. Die letzten fünf Tage waren der pure Stress. Wir hatten sieben Weibchen im Tierheim und zwei Straßenhunde, die kastriert werden mussten. Da unser ansässiger Veterinär aufgrund seiner drohenden Versetzung keinerlei Lust mehr zum Arbeiten hat, haben wir sie wieder mithilfe der Tierinsel in Kusadasi kastrieren lassen. Das heißt, neun Hunde mit Privatauto nach Kusadasi schleppen - inkl. Kotzerei, Sabberei, Pinkelei und sonstigen Dingen, über die sich jeder Autobesitzer so freut. Am Freitag hat Ege mitgeholfen und gleich auch ihren kleinen Timmy kastrieren lassen.
Am Samstag sind wir dann mit den restlichen Hunden und unserem eigenen Toby nach Kusadasi gefahren. Toby, ein süßer Husky-Mix, ist uns letztes Jahr zugelaufen und ist inzwischen unser 4. Hund geworden. Er sollte auch unters Messer. Kurz nach der Narkose hörte er plötzlich auf zu atmen und musste 20 Minuten lang reanimiert werden. So richtig mit Herzmassage und allem. Der blanke Horror, sowas! Zum Glück war zufällig auch Angelika von der Tierinsel da und hat tatkräftig mitgeholfen. So konnte er zurückgeholt werden und alles klappte gut.
Toby:
Als wir Sonntag Nachmittag nach unserer Arbeit im Tierheim die zwei Straßenhunde zur Nachsorge aufgesucht haben und uns auf einen verdienten Feierabend freuten, sah ich bei der Heimfahrt im Rückspiegel, wie ein Hund überfahren wurde. Wir natürlich gleich kehrt gemacht. Die Besitzer waren total schockiert und da sie kein Auto (und auch kein Geld) haben, boten wir ihnen an, den Hund in die Tierklinik nach Urla zu fahren. Das sind zwar 70km, aber die Klinik ist ganz hervorragend ausgestattet und rund um die Uhr ist ein Arzt erreichbar. Der Chef spricht auch perfekt deutsch. Zum Glück hatte der Hund keine inneren Verletzungen, sondern "nur" eine aufgerissene Bein-Arterie, tiefe Schürfwunden und freigelegte Knochen. Da er noch unter Schock stand, konnte er erst am nächsten Tag operiert werden. Um 21:15 Uhr waren wir dann endlich zu Hause.
Gestern Abend haben wir den Hund wieder aus Urla abgeholt und den Besitzern gezeigt, wie sie die genähten Wunden in den nächsten Tagen versorgen müssen. Eine Freundin der Familie kommt für die ganzen Kosten auf und bezahlt uns auch das angefallene Spritgeld. Ein schönes Happy End!
Und auch für unseren Rex gab es endlich ein Happy End. Er wurde letztes Jahr mit Impfpapieren im Tierheim abgegeben und wir haben schon lange ein neues Zuhause für den kleinen Frechdachs gesucht. Nun hat es endlich geklappt und er ist in Deutschland.
Soweit erst mal wieder! LG Riccardo
SPENDEN