AW: TTphobie
Nachtrag@dessi;
in jeder Hinsicht.
Echt schade um den Thread, wenn ich mir die Beiträge nochmal durchlese, wo bis Julidem, die einfach grob war, alle ohne Vorbehalt mitgewirkt haben.
Die Gegenseitigen Vorwürfe zeugten von der eignen Erzeugung, mit einem Quantum von des Ichs vermischt.
Dass der Thread geschlossen wurde war ein natürlicher Verlauf, an dem man rein gar nichts aussetzen kann, jedoch es gleich in die Mülltonne zu werfen, ist ein wenig leichtsinnig gewesen.
Aber hallo, ich ertappe mich gerade bei dem Gedanken, ob die Endstation des Threads es ist, welches mich anspornt?!?
Ob ich sentimental bzw. romantisch hin bis reaktionär wäre!!
Dass ich dem verlorengegangenem nachwein........
Ich will keine Zwiespalt säen und verraten, dass es mir im Herz weh tat, wie der Fluß des Lebens, welcher in der Teilnahme der User sich äußerte, von manchen gar nicht wahrgenommen wurde bzw. wie sie es wahrgenommen haben haben könnten.
Hier sei vermerkt, dass die unterschiedlichen Wahrnehmung kein Alibi für ...na, sagt ihr es!...ist!
Es fällt mir echt schwer einfach nur "böse" hinzuschreiben, denn das könnte auch nur die Reflexion meiner Ausstrahlung sein.
Aber woher kann ich das Böse definieren, wenn ich es nicht reflektiert habe?!
In der Hinsicht, dass ich ein böser Mensch bin, der sich des Internets, sprich des Forums für seelischem Ausgleich bedient, will ich Euch nicht im Dunkeln tappen lassen.
Ich verachte es wenn der Mensch allzu sehr selbst bezogen handelt und da ich um die Belastung dieses Gefühl weiß, versuche ich nicht immer mich selbst zu reflektieren.
Mir ist mit der Zeit bewusst geworden, dass die fortwährende Selbstbezogenheit das Böse enstehen läßt.
Gut, einige werden bis hierhin diesen Gedankengang überfliegend zum;
"Ja, der Mensch ist egoistisch, neidisch, rechthaberisch, brutal Summa summarum häßlich." geführt haben.
Nicht einfacher als das, oder?!
Hieraus zu schließen, dass ich das Gegenteil vom Bösem wäre, weil ich dem Bösem nicht standhalten könnte, wäre zu einfach gesagt.
Denn ich weiß um die Anziehungskraft des Ichs, welcher als Individuum/Wesen nur einen einzigen Bezugspunkt hat übersieht sich zu fragen, woran ich das Ich reflektieren kann.
Man kann doch nicht behaupten, dass es genug gute Menschen auf der Erde gäbe, an denen man sich orientieren kann.
Und wieso ist es zur Lebzeiten zum Schmerz gekommen?
Wo waren diese gute Menschen, als Atombomben hoch gingen?
Wo lag der Fehler?
Etwa doch nicht daran, den Tod mißachtet zu haben?
Gier war es!
Die Gier des Ich, dass schließlich in die Kollektivität einmündete. Schon rechnerisch eine mörderische Summe der Einverleibung.
Da mir aber eine winzige Nuance bewusst geworden ist, kann ich zu mindestens den Bezugspunkt ausmachen. Der Bezugspunkt, des Staunenden.
Staune ich nun inmitten eines Geschehen und verhalte ich mich darin auch aufrichtig, dann sehe ich nur noch Bewegung, die mich durchziehen..den wahren Ich.
Ein Ich, dass die Augen frei von jeglichem Zwang bewegen kann und dann sehe ich.
Ich sehe ein Kind, in sich lodernd und trotzdem lacht, eine Brise Wind, als würde sie die Landschaft glätten wollen, mich inbegriffen.
Gut..mehr aufzuzählen bin ich gerade nicht in der Lage.
Aber ich bin nicht der, für den sie mich halten, sei es mit guten oder auch schlechten Eigenschaften.
Und jetzt wird mir bewußt, dass ich dem Gegenüber seine Reflexion sehe. Seine Reflexion steht separat vom Geschehen, als wär es in eine Hülle aufgehängt. An diesem Punkt sollte man das Umfeld beobachten, also wovon die Hülle des Gegenübers abgetrennt da steht.
Eigentlich ist es ohne den Kontrast vom Umfeld und der Hülle, keines der beiden auszumachen.
Schlechthin der Mensch von heute!
Denn er ist unter seinem Gier vergraben und mit einem gewinnend geglaubtem Lächeln fordert er immerzu.
Die Maske!
Die Maske, die durchschaubar ist und aus derer Entdeckung Hass ensteht. Hass deshalb, weil im Innerstem gewusst wird, dass schon das Vorhandensein der Maske etwas verbirgt.
Aber, der Mensch ist so sehr mit der Macht der Maske beschäftigt, dass er sie gar nicht hinterfragt.
Was wäre, wenn er sie doch mal hinterfragt?