Untreue sagen, oder sich lieber raushalten?

  • Ersteller des Themas nordish
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Extrembeispiele mögen für den oder anderen Unterhaltungswert haben, Auskunft geben sie im allgemeinen eher wenig.

Fest steht mE nach: Der Mensch will und braucht Vertrauen, braucht Treue und zwar nicht nur passive, d. h. die Treue der anderen sondern auch aktive, d. h. die eigene selbst geübte Treue.
Ohne zwischenmenschliche Treue wird jeder austauschbar, weswegen Menschen ohne passive Treue verkümmern und Menschen ohne aktive Treue verkommen.
Zur sexuellen Promiskuität: Würden Männer (gilt natürlich auch für Frauen) im real life so offen/offensiv mit ihren promiskuösen Überzeugungen hausieren, wie hier teilweise zu lesen, wären Betrugsprobleme per se ausgeschlossen. Auf der anderen Seite würde die Erfolgsquote dieser Männer (Frauen) beim anderen Geschlecht drastisch in den Keller gehen. Deshalb spielen sie mit gezinkten Karten. Der so oft gehörte Satz "Ich habe ... nie etwas vorgemacht..." stimmt idR eher weniger.
 
Nur mit Betrügen und Betrogenwerden. Ersteres kriege ich nicht auf die Reihe (viel zu viel emotionaler Stress, shice Lügen, Ausreden usw., einfach unwürdig, auch für den Partner) - und letzteres tut unbeschreiblich weh. Wie mit 15. Muss ich nicht haben, beides nicht.
Die unwürdige Schweinerei fängt an, wenn es kein Seitensprung und auch keine begrenzte Affäre bleibt, sondern eine Zweitbeziehung wird, von die Erstbeziehung nichts gesagt bekommt und sich nur wundert, dass sie weniger liebevoll und immer gleichgültiger behandelt bzw. verwaltet wird.
 
die Sichtweisen bei Frauen und Männern in dem Fall sind völlig unterschiedlich. Denkfehler ist es nicht, das ist keine Rationale Sichtweise der Dinge, sondern was am Ende zwischenmenschlich rauskommt. Und es ist ein Unterschied ob eine Cousine oder ein Cousin die Sache vefolgt hat. Auch das ist nicht Logisch, aber Männer sind nicht unbedingt besonders emphört oder kommen mit Moral und Anstand bei solchen Dingen. Das passiert erst wenn sie eine Ehefrau beim Fremdgehen erwischen. Unter Männer gilt man als Waschweib, wenn man sowas ans tageslicht bringt.


ich habe immer gegenteiliges erlebt und beobachtet. Grundsätzlich will nicht der jenige sein. Der den Stein ins Rollen gebracht hat, der eine Ehe zerstört, Kinder zu Trennungskinder, viel Tränen usw. verursacht hat. Sollen die Menschen in ihrer auch vorgegaukelten" heilen Welt Leben. Mich interessiert es einfach nicht, wer wann was noch mit Dödel anstellt.
Weil es nicht mein Leben ist.Weil es nicht meine Ehefrau ist, meine Kinder meine große Liebe meine Träume.
In den meisten Fällen, kommen so Geschichten nicht raus. Die Affaire geht vorbei, und sie reiten zusammen und glücklich gen Lebensende.

An der Stelle des Mannes hätte, ichs nicht mal Nordish erzählt. Waschweib. ;)

Ich stimme dir in vielem zu. Nicht selten ist es der Fall, dass man sich einmischt und am Ende als der oder die Blöde da steht. Es kann zum einen sein, dass die Situation falsch eingeschätzt wurde und gar nix ist.Dann kann passieren, dass Ehefrau es gar nicht wissen will was ihr Mann macht oooooder es kommt zu einer Trennung, die ohne die Einmischerei nicht eingetreten wäre.Ihr alles Brühwarm erzählen halte ich für falsch.
 
Man lernt aber nix dazu, wenn man jeden Abend die gleichen Lieder singt o_O

Ich halte Treue iSv sexueller Ausschliesslichkeit auch nicht für das Mass aller Dinge aber wer hier was dazulernen müsste, ist deswegen noch lange nicht gesagt.
Wenn sich zwei sexuell und auch sonst gut verstehen, ist Treue sicherlich unproblematisch. Für die Beteiligten, vor allem auch die Kinder bringen auf der Basis von Treue gewachsene Liebesbeziehungen sicher mehr Vor- als Nachteile.
 
das war eine undramasierte Geschichte, genau so ist es passiert. Der arme Kerl gehört zur entfernten Verwandtschaft meines Vaters. Also ich kenne ihn auch sehr gut. Er hat mich mal in der Stadt mit einer Frau gesehen. Irgendwann als wir uns wieder mal gesehen haben, meinte er mit trauriger Mine zu mir "ach "Novus" genieß dein Leben, manche Dinge ändern sich im Alter, es bleibt nicht alles wie es ist."
Ich wusste worauf er hinaus wollte. Wenn er die Wahrheit kennen würde, ich denke er würde Amok laufen. Ob die Frau wirklich wusste was sie dem armen Kerl antut, bleibt auch zu bezweiflen.
Habe gehört das er mittlerweile dem Alkohol verfallen ist.
 
Ihr seid mir schon komisch... also manche von euch...
Egal.... wir haben uns nun zwei Optionen überlegt.... bzw. drei...

Die eine wäre, die Verantwortung einfach jemandem anderen zuzuschieben, in desem Falle ihrer Schwester... Sie kennt sie besser, sie kennt ihre Beziehung besser, soll sie entscheiden, ob die Betrogene es erfahren soll oder nicht.
Option Nr. zwei wäre es ihn anzurufen. Ein wenig an sein Gewissen appellieren.
Die dritte, und zu der tendiert der mann am meisten.... nix sagen.
 
ber in Deinen letzten beiden Sätzen steckt m.E. ein Denkfehler. Nicht Nordishs Mann würde die Ehe gefährden
Das zieht sich ja hier über Seiten, diese Meinung....
Der einzige, der hier irgendwas gefährdet ist dieser dieser Typ, der seine Frau betrügt.

Ich versuche die ganze Zeit, mich in ihre Rolle hinnein zu versetzen.... Sie ist der Meinung alles ist gut, macht grad Urlaub, er ist hier, wegen Arbeit. Will in einer Woche nachkommen (haben wir heute von Schwiegermutter erfahren).
Sie vermisst ihn wahrscheinlich, freut sich auf ihn, die Kinder freuen sich auf ihren Vater... und der vergnügt sich hier mit einer Anderen...
Je mehr ich drüber nachdenke, desto wütender werde ich.
 
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