Untreue sagen, oder sich lieber raushalten?

  • Ersteller des Themas nordish
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Wenn man die Sexualität mit Emotionen überlastet,
Hä?
Nenn mich altmodisch, aber ich hatte bis jetzt nur Sex mit Menschen, zu denen ich auch eine emotionale Bindung hatte.

Ausserdem ist man doch mit jemandem zusammen/ verheiratet weil da Emotionenn im Spiel sind... Emotionen sollten in einer Beziehung auch mMn überwiegen.... da fällt es dann schwer diese Emotionen aus dem Sex rauszuhalten.
Aber wie gesagt.... vielleicht gehe ich ja nicht mit der Zeit.
 
Das wird gern behauptet, aber wenn der sexuelle Betrug dann kommt, stellt sich oft ganz schnell das Gegenteil heraus.


Kommt ja auch immer auf die Person an und wie jene Betrug definiert. Für den einen ist Porno schauen schon Betrug, für den anderen der Besuch in einem Stripclub und für wieder einen anderen der Besuch in einem Puff und zuguterletzt kann es erst die wirkliche Zweierbeziehung sein, welche als Betrug wahrgenommen wird.
 
Vermeidbare Schmerzen.... Ich stelle mir die Schmerzen vor, sollte sie es erfahren.... Dann kommt du dem Schmerz, des betrogen worden seins noch der Schmerz des von vielen Menschen betrogen worden zu sein dazu.
Diese Schmerzen wirst Du nicht verhindern können, falls es sich zur Kriese entwickelt. "Alles kann ich ertragen, aber diese Lügerei, die ist unerträglich" Wird immer abgespielt, egal wie es herauskam.

Ich meinte mit "vermeidbaren Schmerz" die Qualen die entstehen, wenn das Mistrauen und die Eiversucht geweckt sind. Das tägliche Zweifeln und Bangen. "Hat er eine andere, warum ruft er nicht an, er müsste längst daheim sein"
 
Unabhängig von dem eigentlichen Fall, um den es hier geht....


Warum muss man aus allem eine Wissenschaft machen?
Da sind zwei Menschen, die lieben sich, haben eine Beziehung... der eine Part kann nicht monogam leben.
Dann ist es seine Pflicht, seinen Partner darüber zu informieren. An dem liegt es dann zu entscheiden, ob er es duldet oder ob es das dann war.

Man kann nicht auf der einen Seite eine tolle/n Frau/ Mann und süsse Kinder haben wollen, und auf der anderen Seite wild alles beschlafen, was nicht bei drei aufm Baum ist (wenn der Partner das nicht akzeptieren kann).
Dann sollte man in den sauren Apfel beissen, und sich entscheiden.

Wie ich schon sagte, keiner muss monogam leben. Jeder hat die Wahl.

Ganz unwissenschaftlich: Diese moralische Selbstverständlichkeit bestreitet hier aber auch niemand, oder?
 
Wär dein Mann mal grinsend zu ihm gelaufen, hätte hallo gesagt, die Frau genau angeschaut danach ihm direkt in die Augen geschaut, wäre dann ein paar Schritte weiter gelaufen (noch im Sicht- und Hörfeld) und hätte dich angerufen - aber laut "hallo (Name der vermeintlich Betrogenen Cousine) gesagt" - nochmal ein ernster Blick zurück zu dem Typen und weiter laufen.

Vielleicht hätte der so einen schiss bekommen, ohne dass dein Mann was gesagt hätte - dass er selber alles gestanden hätte.

Noch einfacher wäre ja ein Foto. So ein Selfie mit denen :D und dann ne Nachricht - "hab gerade deinen Mann im Café getroffen und hab an dich gedacht. Liebe Grüße." Danke digitales Zeitalter mit Kamera in jedem Smartphone. Amen.

Leider weiß man immer erst im Nachhinein - was man hätte sagen/tun sollten.
 
Zitat von Novus:
Es ist bewiesen das beim Orgasmus der Frau Hormone ausgeschüttet werden die die Bindung zum Mann positiv beeinflussen. Wir Männer drehen uns nach dem Sex um und fangen sofort an zu grunzen.

(...)Der Mann hält sich selbst unbewusst für schlecht, weil er glaubt, er wolle/könne nur nehmen, nicht geben. Seiner mangelnden Selbstachtung entsprechend reagiert er unsensibel und neigt aus schlechtem Gewissen dazu, sich vor bzw. nach dem Akt vom Partner abzuwenden, was die Frau wiederum nicht versteht.

Ohne Eure romantischen Weltbilder allzu sehr ins Wanken bringen zu wollen: das liegt an einem Hormon namens Oxytocin, das beim GV und Orgasmus sowohl bei Weiblein als auch Männlein ausgeschüttet wird, den Kortisolspiegel senkt, das Bindungsverhalten stärkt und zugleich entspannt und angenehm schläfrig macht. :)

Ach, und übrigens, Pit: die alten Witze über Männer, die nach dem Geschlechtsverkehr erwartungsvoll "na, wie war ich?" fragen, haben durchaus einen realen Kern. Bei einem Ex von mir wandelte sich das im Laufe der Beziehung zum triumphierend vorgetragenen "Einen Bess'ren findest du nicht!" Oh Mann .. :rolleyes: :confused:
 
Ohne Eure romantischen Weltbilder allzu sehr ins Wanken bringen zu wollen: das liegt an einem Hormon namens Oxytocin, das beim GV und Orgasmus sowohl bei Weiblein als auch Männlein ausgeschüttet wird, den Kortisolspiegel senkt, das Bindungsverhalten stärkt und zugleich entspannt und angenehm schläfrig macht. :)

Ach, und übrigens, Pit: die alten Witze über Männer, die nach dem Geschlechtsverkehr erwartungsvoll "na, wie war ich?" fragen, haben durchaus einen realen Kern. Bei einem Ex von mir wandelte sich das im Laufe der Beziehung zum triumphierend vorgetragenen "Einen Bess'ren findest du nicht!" Oh Mann .. :rolleyes: :confused:

Ich stapele lieber tiefer und dafür sind dann die Erwartungshaltungen nicht so hoch. :) Und es liegt ja meist an beiden, ob es klappt oder nicht. Nur wissen das die Versager nicht.

Ich hatte auch alles, von der Frau aus dem Sägewerk, die da lag wie ein Brett, um sich danach zu beschweren, sie hatte keinen Orgasmus (ich auch nicht, weil ich keinen Bock mehr hatte, ein Astloch zu nehmen) bis zu voller Ekstase auf beiden Seiten.
 
Ohne Eure romantischen Weltbilder allzu sehr ins Wanken bringen zu wollen: das liegt an einem Hormon namens Oxytocin, das beim GV und Orgasmus sowohl bei Weiblein als auch Männlein ausgeschüttet wird, den Kortisolspiegel senkt, das Bindungsverhalten stärkt und zugleich entspannt und angenehm schläfrig macht. :)

Ach, und übrigens, Pit: die alten Witze über Männer, die nach dem Geschlechtsverkehr erwartungsvoll "na, wie war ich?" fragen, haben durchaus einen realen Kern. Bei einem Ex von mir wandelte sich das im Laufe der Beziehung zum triumphierend vorgetragenen "Einen Bess'ren findest du nicht!" Oh Mann .. :rolleyes: :confused:

Warum Eure Weltbilder? Es ist das von Novus, nicht meins. Ich betrachte mich auch nicht als menschlichen Silberrücken obwohl das ja zweifellos prächtige Tiere sind.

Das von Dir aus meinem posting Zitierte schrieb ich im Zusammenhang mit meiner Ansicht über Machismo bzw. patriarchalische Prägung.
 
Ich stapele lieber tiefer und dafür sind dann die Erwartungshaltungen nicht so hoch. :) Und es liegt ja meist an beiden, ob es klappt oder nicht. Nur wissen das die Versager nicht.

Ich hatte auch alles, von der Frau aus dem Sägewerk, die da lag wie ein Brett, um sich danach zu beschweren, sie hatte keinen Orgasmus (ich auch nicht, weil ich keinen Bock mehr hatte, ein Astloch zu nehmen) bis zu voller Ekstase auf beiden Seiten.

Ohne den Raum für Deine persönlichen Erfahrungsberichte auf dem Gebiet der Sexualität einschränken zu wollen, hier geht es nicht um die Kompatibilität im Bett sondern um das Thema Untreue bzw. die Frage, wie man damit umgehen soll, wenn eine nahestehende Person betroffen ist.
 
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