warum glauben?

AW: warum glauben?

Dann sollte man die jeweiligen Religionen genauer auseinanderdividieren. Nehmen wir das alte Testament, welches ja auch Grundlage für den Koran ist. Eigentlich ist das A.T. eine Art Geschichtsbuch. Viele Geschichten sind inzwischen von der Wissenschaft bestätigt worden. Nur darf man die Bibel nicht allzu wörtlich nehmen. Die menschliche Gesellschaft braucht Regeln für das Zusammenleben, die gab es religiös verbrämt eben auch im A.T. bzw. Koran

die bibel als solches sehe ich ähnlich...
das heisst, vieles wurde aufgeschrieben um es der nachwelt zu hinterlassen.
vieles hat ja seine wissentschaftliche erklärung bereits gefunden..
und trotzdem sitzt es wie ein geschwür unter der haut..

die sintflut, war das werk gottes..und nicht die folge einer abrubten klimaerwärmung.
die christen hängen irdischen oberhäupten in rom nach, die es doch vor kurzem, doch schon, erkannt haben, das die erde rund ist..

kopernikus wurde noch als kätzer verurteilt..

und soo viele nachgewiesene fehler reichen immer noch nicht aus, die ursprungsaussage dieser institution anzuzweifeln?

das heisst, die christliche und daher auch die muslemische religion, so wie sie heute als wahrheit verkauft wird, ist nur auf unwissenheit zurück zu führen.

und dann wollen diese gesellschaften uns verkaufen, das sie allwissend sind?

wie gesagt, klar braucht die gesellschaft regeln..

aber je länger ich drüber nachdenke, umso lieber wäre es mir, wenn diese regeln anders aufgebaut werden..nicht über den glauben..sondern eher über fakten..
 
AW: warum glauben?

Der Glaube der Menschen, egal, welchem Glauben sie auch nachgehen, soll Halt geben und das Zusammenleben der Menschen ermöglichen, indem jeder sich an gewisse Regeln hält. Ich glaube an Gott und habe nie daran gezweifelt, dass es ihn gibt. Auf meine Weise. Man sollte gewisse Dinge auch hinterfragen für sich. Denn was die Religionen nicht schaffen sollten sind Zwänge, die aufoktruiert werden um Menschen zu regieren und fundamentalistisch Menschen von gewissen Dingen abhängig zu machen. Die Religion sollte vielmehr die Chance geben, sich und andere zum Positiven zu entwickeln. Der Hass auf andere Religionen ist meiner Meinung nach somit auszuschließen.

ja, aber eben genau das passiert doch..die verschiedenen religionen hassen sich...

ohne religion hätten wir nicht den streit über kopftücher, frauen und führerschein..
religionen machen nicht frei, sondern unfrei...
 
AW: warum glauben?

Selbst in atheistischen Gesellschaften wurde zum Beispiel der Kommunismus zur Ersatzreligion. Die Partei hatte eben immer Recht und nicht der Papst. Steht denn überhaupt in der Bibel etwas von einer Institution Kirche? Kommt der Papst darin vor? Hat sich nicht etwa aus Machtstreben das Papsttum entwickelt? Auch in England wurde die anglikanische Kirche nur deshalb eingeführt, damit sich Heinrich der 8te scheiden lassen konnte. Er wollte wohl nicht alle seine Frauen hinrichten lassen. Auch in der islamischen Welt wird der Koran bis heute dazu mißbraucht gesellschaftliche Entwicklungen einzugrenzen und Diktatoren an der Macht zu halten. Nicht die Religion an sich ist schlecht, sondern jene, die sie zu eigenen Zwecken mißbrauchen
 
AW: warum glauben?

ja, aber eben genau das passiert doch..die verschiedenen religionen hassen sich...

ohne religion hätten wir nicht den streit über kopftücher, frauen und führerschein..
religionen machen nicht frei, sondern unfrei...

In den Themen, die du beschreibst schon. Aber stell dir vor, man würde verkünden es gibt keinen Gott, Allah, keinen Buddha, etc. was dann alles passieren würde. Nicht auszumalen.
 
AW: warum glauben?

In den Themen, die du beschreibst schon. Aber stell dir vor, man würde verkünden es gibt keinen Gott, Allah, keinen Buddha, etc. was dann alles passieren würde. Nicht auszumalen.

aber vielleicht eine möglichkeit friedlicher miteinander zu leben....

keine geissel mehr, sondern realismus..und dem realistischem angepasste regeln...

nicht an das überirdische denken,sondern an das was mit uns, hier und jetzt passiert...
 
AW: warum glauben?

sind nicht jene, die die religion missbrauchen, diejenigen die uns erzählen was eigentlich glauben ist???

ich denke, das glauben nicht etwas ist, was dadurch glaubhaft wird, weil mir das jemand eintrichtert, was ich zu glauben habe. glauben ist für mich etwas immanentes, was mit erfahrung und innerem wissen zu tun hat. und im prinzip gehört genau das nicht zu den dingen, die man zu markte trägt bzw. als etwas einzigartiges "verkauft"... weil es einfach nicht einzigartig sein kann, eben weil jeder mensch andere erfahrungen, richtwerte und erlebnisse in diesen glauben einbringt.
die bücher, damit meine ich die bibel, koran oder die tora
sind wegweiser zu ethik und moral , aber sie sind IMMER auch den verwandlungen der zeit unterworfen- ihre auslegungen sollten zeitgemäß sein...

ein beispiel ist wie bei uns die bücher mose. jede woche wird ein abschnitt gelesen , immer wieder , bis man von vorne anfängt... in der synagoge wird recht wenig mit dem zeigefinger moralisiert, eher werden zeitgemäße bezüge gesucht und gefunden, die das religiöse leben in die moderne zeit transportieren, ohne das man der anderen religion die luft zum atmen nimmt.
wer hat recht, wer hat die wahre religion.... ich verweise da immer gern auf lessing und nathan, den weisen...
MAR
 
AW: warum glauben?

Aber stell dir vor, man würde verkünden es gibt keinen Gott, Allah, keinen Buddha, etc. was dann alles passieren würde. Nicht auszumalen.

Schon verkündet worden (Kommunismus, Kirche höchstens geduldet, z.B. Kuba, SU, VR China)!

Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Zusammenleben funktioniert auch unabhängig von Religionen gut oder schlecht.

Kriege, Mord und Totschlag, Geiselnahmen, Folter, selbst Vergewaltigungen sind in der Menschheitsgeschichte durch den Glauben gerechtfertigt worden und werden es immer noch. Die Priester haben die Waffen gesegnet.

Jeder Mensch, jede Gesellschaft hat Moralvorstellung, an die man sich mehr oder minder hält auch wenn keine Religion etwas vorgibt.

Gegenüber einem Gläubigen hat es ein bekennender Atheist vielleicht sogar schwerer. Der Gläubige kann auf die Vergebung Gottes hoffen. Der Atheist muss sich vor sich selbst verantworten, dem könnte höchstens das Opfer vergeben, was aber auch wenig helfen wird.
 
AW: warum glauben?

Steht denn überhaupt in der Bibel etwas von einer Institution Kirche? Kommt der Papst darin vor?
Vor allem steht etwas in der Bibel von dem einen Gott.

Wozu dann bei den Katholiken diese ganzen Ersatzgötter, die Seligen und Heiligen, diese Marienverehrung, die Bewahrung und Anbetung von Reliquien, die als Pilgerziele dienen. Was hat das mit der Bibel zu tun?
 
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