schwarze Rose
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AW: Wenn eine Ehe scheitert...
Deine Gedanken kann ich gut verstehen. Im Hinterkopf sitzt dann der kleine Teufel, der immer fragt: interessiert ihn das alles nicht, ist mein Leben, sind meine Unternehmungen so unwichtig? Warum fragt er nie, warum heißt es immer, du machst das schon, das ist schon so in Ordnung, warum sollte ich mir Gedanken machen:icon_eyecrazy:
Mit dieser Selbstverständlichkeit, mit der ich zu seinem Leben dazusortiert wurde, wie ein Stück Inventar vom Büro, konnte ich irgendwann nicht mehr umgehen. Bei uns kamen noch andere Faktoren dazu, aber wir haben geredet, jeder bekam den Spiegel vorgehalten und... es geht auch anders.
Die Auszeit, die ihr euch nehmt, kann eine Zeit sein, nachzudenken, zu reflektieren und für Beide die Chance, einen Neuanfang zu versuchen, wenn sich grundlegende Dinge ändern. Aber nur dann...
Ich würde es dir wünschen
Genau so habe ich es auch immer gedacht: In guten, wie in schlechten Zeiten.
Wenn die schlechten Zeiten aber über Jahre hinweg überwiegen und nur einer etwas versucht dagegen zu tun, hat der andere irgendwann keine Kraft mehr. Eine Ehe als gehobene Form der Bindung einer Beziehung muss gepflegt werden. Von beiden Seiten. Mein Mann ist ein toller Mensch. Er ist ehrlich zu mir, belügt und betrügt mich nicht, ist lieb und nett, ich mag ihn sehr, nach wie vor, daran wird sich auch nie was ändern, aber er war nur weg, wenn er da war auch gedanklich weit weg. Es gab keine Minute nur mich für ihn. Er hat nie auch nur 5 minuten etwas mit mir geniessen können. Ich habe alles für ihn aufgegeben um mich diesem hektischen Leben anzupassen, doch irgendwann wollte ich auch wieder leben. Ich bin doch noch zu jung um nur zu vereinsamen. Und als er sagte dass wir Kinder kriegen sollten habe ich Angst bekommen. Alleine mit Kindern? Ein Vater, der keine Zeit hat? Klar, materiell lebe ich dann im Luxus, aber ich brauche keinen Luxus, ich brauche Glück und Zweisamkeit und gemeinsame Unternehmungen. Ohne Handy, Blackberry und Laptop im Dauerbetrieb. Und das komische ist, er vertraut mir zu sehr. Ich weiss das werden viele nicht verstehen, aber irgendwann ist zu viel Vertrauen mit Desinteresse gleich zu setzen. Es war ihm irgendwie egal, wann ich wen getroffen habe, wann ich alleine weg war, etc. Es kamen keine Nachfragen, keine Eifersüchteleien, nichts.
Deine Gedanken kann ich gut verstehen. Im Hinterkopf sitzt dann der kleine Teufel, der immer fragt: interessiert ihn das alles nicht, ist mein Leben, sind meine Unternehmungen so unwichtig? Warum fragt er nie, warum heißt es immer, du machst das schon, das ist schon so in Ordnung, warum sollte ich mir Gedanken machen:icon_eyecrazy:
Mit dieser Selbstverständlichkeit, mit der ich zu seinem Leben dazusortiert wurde, wie ein Stück Inventar vom Büro, konnte ich irgendwann nicht mehr umgehen. Bei uns kamen noch andere Faktoren dazu, aber wir haben geredet, jeder bekam den Spiegel vorgehalten und... es geht auch anders.
Die Auszeit, die ihr euch nehmt, kann eine Zeit sein, nachzudenken, zu reflektieren und für Beide die Chance, einen Neuanfang zu versuchen, wenn sich grundlegende Dinge ändern. Aber nur dann...
Ich würde es dir wünschen