„Ja, eine Welt ohne Prostitution ist denkbar!“

Sexuelle Erfüllung ist auch im Bordell nicht garantiert, weder für die Hure noch für den Freier. Dessen selbstgewählte Demütigung schwebt ja hinter jedem "Sexkauf", den er mit barer Münze bezahlen muss.

Zu den Freiern in Beziehungen: Auch in Beziehungen können bestimmte Aspekte der Sexualität abgespalten sein, die sich unter Umständen besser außerhalb re-integrieren lässt. Ist Treue wirklich ein so hohes Ideal in Beziehungen, für alle Menschen und Lebenswege?

Wahrscheinlich ist bei Männern der sexuelle Drang aus hormonellen Gründen auch stärker ausgeprägt als bei Frauen, ohne damit deren Bedürfnisse leugnen zu wollen. Ich habe aber mal von einer Wissenschaftlerin gelesen, die im Selbstversuch Testosteron zu sich genommen hat und erschocken war, dass sie den Drang zu masturbieren tagelang nicht unter Kontrolle bringen konnte.

Schlussendlich sollte man auch nicht meinen, dass man völlig ohne Traumatisierungen durchs Leben gehen kann. Leben ist immer auch Leiden. Wer klug genug ist, stellt sich der Verantwortung gegenüber dem Schmerz und seiner eigenen Verwundbarkeit.

Allerdings will ich damit die Schattenseiten der Prostitution, insbesondere für die Prostituierten, nicht verharmlosen.

Love is (still) a battlefield, voller Ungerechtigkeiten und Kümmernisse.

Woher kommt eigentlich die Vorstellung, dass man die Sexualität sozialdemokratisch reglementieren könnte? Hinter ihr steht auch eine Urgewalt göttlich-bacchanalischen Ausmaßes, wild und anarchisch, roh und archaisch.

Spätestens seit Freud wissen wir doch, dass das Ich nicht Herr im Haus ist.


Die sogenannte Aufklärung und Zivilisation ist nur die äußere Fassade der Persona, hinter der ein ganzer Ozean des Unbewussten tobt.
 
Ich muss blacky recht geben. Frauen haben eben den Vorteil, sich einfach einen Kerl suchen zu können, falls sie als Single das sexuelle Bedürfnis haben. Als Mann muss man wenn man keinw feste Beziehung sucht und Sex will immer irgendwie bezahlen. Ob es in der Disko für unzählige Getränke oder eben im Puff ist.
 
Ich muss blacky recht geben. Frauen haben eben den Vorteil, sich einfach einen Kerl suchen zu können, falls sie als Single das sexuelle Bedürfnis haben. Als Mann muss man wenn man keinw feste Beziehung sucht und Sex will immer irgendwie bezahlen. Ob es in der Disko für unzählige Getränke oder eben im Puff ist.

Ist vielleicht auch wieder Klischee, aber in der Schwulenszene geht es relativ locker zu, da hätte man es als männlicher Prostituierter sicher auch schwer. Deren Kundenkreis beschränkt sich wahrscheinlich zum größten Teil auf hetereosexuelle Männer, die ihre homoerotischen Fantasien auslassen und keinen Kontakt in die Schwulenszene haben wollen.

Wie schrieb ein mal ein homosexueller Mann, über die Anzahl von Geschlechtspartnern im Vergleich zu den Heten: Stell dir vor, du gehst in den nächsten Stadtpark und da warten 50 sexgeile Weibchen, jeden Abend.
 
Ist vielleicht auch wieder Klischee, aber in der Schwulenszene geht es relativ locker zu, da hätte man es als männlicher Prostituierter sicher auch schwer. Deren Kundenkreis beschränkt sich wahrscheinlich zum größten Teil auf hetereosexuelle Männer, die ihre homoerotischen Fantasien auslassen und keinen Kontakt in die Schwulenszene haben wollen.

Wie schrieb ein mal ein homosexueller Mann, über die Anzahl von Geschlechtspartnern im Vergleich zu den Heten: Stell dir vor, du gehst in den nächsten Stadtpark und da warten 50 sexgeile Weibchen, jeden Abend.

Auch das ist ein Trugschluss, denn die Freier des allergrößten Teils der männlichen Prostituierten sind Schwule.
 
Frauen haben eben den Vorteil, sich einfach einen Kerl suchen zu können, falls sie als Single das sexuelle Bedürfnis haben.

Sorry, aber mir kommen bei diesen Feststellungen immer die Jungfrauendiskussionen in diesem Forum in den Sinn. Und die Gefahr, sich als Schlampe bezeichnen zu lassen, nur weil frau Sex ohne Beziehung hat, die lauert auch im westlichen Abendland noch an jeder Ecke. Insofern finde ich es etwas scheinheilig, hier immer wieder damit zu kommen, dass frau ja jederzeit könnte, wenn sie nur wollte.
 
Sorry, aber mir kommen bei diesen Feststellungen immer die Jungfrauendiskussionen in diesem Forum in den Sinn. Und die Gefahr, sich als Schlampe bezeichnen zu lassen, nur weil frau Sex ohne Beziehung hat, die lauert auch im westlichen Abendland noch an jeder Ecke. Insofern finde ich es etwas scheinheilig, hier immer wieder damit zu kommen, dass frau ja jederzeit könnte, wenn sie nur wollte.

Ich sage immer, es gibt zu wenig Schlampen!

Sicher ist die Diskussion immer sehr scheinheilig, als wenn die Geschlechtsorgane des Mannes nach jedem Partner neu nachwachsen und die der Frauen auf magische Weise schmutziger werden nach jeder Kopulation. Männer haben eine Urangst, schlechter als andere Männer im Bett zu sein, desterwegen lieber eine Jungfrau.
 
Männer haben eine Urangst, schlechter als andere Männer im Bett zu sein
Und darüber machen sich dann die Sexarbeiterinnen nicht lustig.

Mal eine andere Sicht der Dinge, diese Frau hat meinen Respekt! der Artikel hat 2 Seiten.

"Sie (die Prostituierten deutscher Herkunft, im Unterschied zu den Migrantinnen) sind entweder in das Milieu hineingeboren worden. Oder sie haben schon als Kind lernen müssen, gefügig zu sein, sich mit Sex Zuneigung zu erkaufen, sind also Opfer von Missbrauch. Irgendwann stellen sie dann fest, dass es dafür sogar Geld gibt und ein bisschen Macht. Aber die verfliegt schnell. Was bleibt ist: Drei von vier Prostituierten sind abhängig von Drogen und Alkohol, zwei von drei werden im Job vergewaltigt, zwei von drei leiden unter posttraumatischen Störungen."
Die Frau muss es wissen. Ich lese das und fange an zu grübeln: Ich bin weder Junkie noch Alkoholikerin. Heißt das, dass ich ungeeignet bin für meinen Job als Hobbyhure? Immerhin: Posttraumatische Störungen habe ich. Dafür hat das Jobcenter gesorgt. Und zwar so gründlich, dass ich lieber auf den Straßenstrich gehen würde, als mich noch einmal in die Klauen dieser Institution zu begeben.


http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-11/prostitution-debatte-erfahrung

Aus Armut oder Abenteuerlust: Manche Frauen entscheiden sich bewusst für die Prostitution, sagt Forscherin Sabine Grenz im Interview. Die Debatte müsse sachlicher werden.



http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-11/prostitution-freier-zwang-interview

Auch ein guter Artikel zum Thema!
 
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Wie schrieb ein mal ein homosexueller Mann, über die Anzahl von Geschlechtspartnern im Vergleich zu den Heten: Stell dir vor, du gehst in den nächsten Stadtpark und da warten 50 sexgeile Weibchen, jeden Abend.

Wir haben hier auch so eine Ecke. Im Gegensatz zum Straßenstrich der Damen, alle auf einem Haufen, zwar nicht 50 aber doch zweistellig.

Und wenn Du da als hetero vorbeikommst:
Schwanz einklemmen und durch!o_O
 
.......... Als Mann muss man wenn man keine feste Beziehung sucht und Sex will immer irgendwie bezahlen. Ob es in der Disko für unzählige Getränke oder eben im Puff ist.

........ Männer haben eine Urangst, schlechter als andere Männer im Bett zu sein, desterwegen lieber eine Jungfrau.

Jeder hat eben seinen Erfahrungsschatz.
So etwas ist doch nur ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein.
 
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