Amerika Du hast es besser!

turkish talk

Well-Known Member
"Deutsche denken immer schlechter über Amerika", laut einer neuen Studie, schreibt die faz.

50% der Deutschen hätten ein gutes Bild über Amerika, 45% hingegen nicht. Nur in einem anderen NATO-Land sei die Meinung noch schlechter: Türkei.

In der Welt ist das Ansehen der Vereinigten Staaten vergleichsweise gut, in Deutschland ist es weitaus schlechter: Nur fünfzig Prozent der Deutschen haben ein gutes Bild von Amerika, immerhin 45 Prozent haben ein schlechtes. Das geht aus einer neuen Umfrage des renommierten Pew Research Centers in Washington hervor. Demnach fällt das Urteil über die Vereinigten Staaten unter deren Verbündeten nur in der Türkei noch schlechter aus als in Deutschland, wo sich das Amerika-Bild zu Beginn der Amtszeit Präsident Barack Obamas im Jahr 2009 spürbar aufgehellt hatte, sich seit 2011 aber wieder eingetrübt hat. Die Zahlen bestätigen den allgemeinen Eindruck eines wachsenden Antimerikanismus und bilden auch den Stimmmungshintergrund für die Ablehnung des geplanten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens TTIP.
 
P

Pit 63

Guest
Die Werte sind aus meiner Sicht immer noch viel zu hoch.
Die USA haben über ihre Öffentlichkeitsarbeit oder ihre lobbyistischen Netzwerke in Politik, Presse und Medien ein grosses Standing bei den Menschen.
Man muss auch klar zwischen dem Wirken der herrschenden Machtelite und der allgemeinen Bevölkerung in diesem Land unterscheiden. Den Spagat schaffen offensichtlich viele aus Unwissen nicht.
 

nordish 2.0

Well-Known Member
Es wird ja auch keine kritische öffentliche Diskussion zugelassen.

Im Gegensatz dazu, weiss die Öffentlichkeit sehr wohl, das Putin der (das) Böse ist.
Der Obama, so ein netter Kerl, der immer so nett lächelt... und überhaupt, ein Land, welches einen schwarzen Präsidenten hat...
Amerika ist gut. Amerika bringt Frieden in die letzten Ecken der Welt, auch in die wo vorher gar kein Krieg herrschte.

Putin, ja Putin macht so komische Dinge in der Ukraine. Darf der das überhaupt?
 

Skeptiker

Well-Known Member

....gut, durchaus muß man bei dieser Rechnung mit einbeziehen, wie sieht das Gehalt der unteren 20% in Bezug auf Lebensstandard etc. pp. aus, aber schon eine interessante Studie!
 

turkish talk

Well-Known Member
Heute auf tagesschau.de gelesen:
1961 starb UN-Generalsekretär Hammarskjöld bei einem Flugzeugabsturz. Ein Zeuge nährt nun den Verdacht, dass der US-Geheimdienst CIA die Maschine aus politischen Gründen abschoss. Die USA ignorieren UN-Forderungen, Akten herauszugeben

Beim Rumsurfen habe ich dann noch einen etwas ausführlicheren Artikel zum Thema gefunden:
In den Schriftstücken, die den Angaben zufolge neben einer Beteiligung des südafrikanischen auch auf die eines amerikanischen und eines britischen Geheimdienstes hindeuteten, hieß es zudem: „Es wird für nötig gehalten, Hammarskjöld zu entfernen.“ Washington und London teilten 1998 mit, CIA und MI 5 hätten an dem Anschlag nicht mitgewirkt.


Ne, wie kommt man auch nur auf so eine Idee :)
 
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Pit 63

Guest
In seinem neuen geostrategischen Bericht hat die USA Russland und China als Bedrohung für die amerikanischen Sicherheitsinteressen eingestuft. Russland habe wiederholt seine Gewaltbereitschaft gezeigt, zuletzt in der Ukraine, China verursache Spannungen in der Asien-Pazifik-Region. Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges mit einer Grossmacht mit immensen Auswirkungen sei daher -wenn auch nur geringfügig- gewachsen. Künftige Konflikte würden generell schneller enstehen und länger dauern.

Legt man die Masstäbe des Sicherheitsberichts zugrunde, kommt man freilich zu dem unzweideutigen Ergebnis, dass die Sicherheitsinteressen von Russland oder China durch die USA viel stärker bedroht sind, als umgekehrt. Die Gründe sind schnell aufgezählt: Amerikanische Militärbasen und Flugzeugträger weltweit, Drohnekriege, Bombardierungen, militärische oder paramilitärische Kriegseinsätze inklusive der legalen oder illegalen Kriege im Orient.


http://news.google.de/news/url?sr=1...r-china-wird-wahrscheinlicher_id_4790020.html
 
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Pit 63

Guest
Neben dem Tötungsprogramm durch Drohnen, dem bis zum Jahr 2013 allein in Pakistan 3000 Menschen zum Opfer gefallen sind, führen die USA im nahen/mittleren Osten regelmässig paramiltiärische Tötungsaktionen im sog. Kampf gegen den Terror durch, selbst in Ländern, in denen offiziell keine Kriegshandlungen stattfinden. Für die geheimen Kommandoaktionen ist eine Sondereinheit zuständig, die direkt dem amerikanischen Präsidenten unterstellt ist. Der Terror, der von dieser Einheit ausgeht, ist ein sicherlich ein weiterer schwerwiegender Grund dafür, dass die Amerikaner im nahen/mittleren Osten so verhasst sind.
 
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Pit 63

Guest
Heute auf tagesschau.de gelesen:
1961 starb UN-Generalsekretär Hammarskjöld bei einem Flugzeugabsturz. Ein Zeuge nährt nun den Verdacht, dass der US-Geheimdienst CIA die Maschine aus politischen Gründen abschoss. Die USA ignorieren UN-Forderungen, Akten herauszugeben

Beim Rumsurfen habe ich dann noch einen etwas ausführlicheren Artikel zum Thema gefunden:
In den Schriftstücken, die den Angaben zufolge neben einer Beteiligung des südafrikanischen auch auf die eines amerikanischen und eines britischen Geheimdienstes hindeuteten, hieß es zudem: „Es wird für nötig gehalten, Hammarskjöld zu entfernen.“ Washington und London teilten 1998 mit, CIA und MI 5 hätten an dem Anschlag nicht mitgewirkt.


Ne, wie kommt man auch nur auf so eine Idee :)

Die Staatsaffäre der "russischen" U-Boote vor Schweden, um die Entspannungspolitik Olaf Palmes zu unterminieren, ging auf die Kappe der USA. Soviel ist heute zweifelsfrei bewiesen. Der Mord an Olaf Palme wahrscheinlich auch- Beweise gibt es dafür nicht, aber die Annahme liegt nahe, denn im Zuge seiner Annäherung an die kommunistischen Sowjets und wegen seiner führenden Rolle in der europaweiten sozialdemokratischen Friedensbewegung war er Gegner Nr. 1 der amerikanischen Aussenpolitik.
 
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