Angst

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Das mit den Schmerzen ist natürlich nicht so schön. Aber ich denke, dass sie schon entsprechende Schmerzmittel bekommen wird. Allerdings werden sie es erst mit anderen Mitteln versuchen und erst wenn gar nichts mehr geht ihr wieder Morphium geben. :-?
Wann kansst du sie denn wieder besuchen fahren? Ist ja doch ne ganz schöne Strecke.

Genau das Gefühl habe ich auch, dass sie es erst mit anderen Mitteln versuchen (sie hat das vorher auch schon bei anderen Patienten beobachtet). Das geht aber nicht so einfach, weil meine Mutter das Morphium ja schon seit zwei Jahren nimmt und eine gewisse Abhängigkeit besteht! Wenn sie es schmerzmässig schon vorher benötigt hat und es nicht mal ausreichend war, dann braucht sie es jetzt erst recht!:-?

Wir haben vereinbart, dass ich ca. ein bis zwei Wochen nach der zweiten OP kommen werde.
 
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soweit alles ok...seh ich ein, das es schwierig ist, alles zu arrangieren und die erkältung spielt schon ne grosse rolle..

aber..ist es nicht normal, das mütter sagen, du brauchst nicht kommen....
aber es sich im herzen doch wünschen????

ich weiss nicht, ich seh mich selbst mal..ich neige auch dazu, schnell zu sagen ich komm schon klar..
als beispiel mein beinbruch letztes jahr..da hab ich auch zu ihm gesagt, fahr weiter, ich komme zurecht..
das er aber geblieben ist, mir geholfen hat, hat mir dann doch sehr gut getan und war beruhigter mit dem wissen, da ist jetzt jemand, der mir die hand hält und sich um mich sorgt..
also, das sprechen ist das eine, das fühlen etwas anderes..

was deinen mann angeht..
dann muss!! er sich eben mal 2 tage urlaub nehmen..
ist doch in so einer situation nicht unmöglich, das dem arbeitgeber zu erklären..
dann muss! sich dein mann eben um euren sohn kümmern...

das einzige ist halt die erkältung, da ist natürlich klar, das das risiko der ansteckung einfach zu gross ist...

und trotzdem...im extrem fall....würdest du dir immer vorwerfen, das du deine mutter nicht mehr in den arm genommen hast, wegen eines schnupfens...

und es ist gut, das die op gestern gut verlaufen ist...sehr gut..denn so eine op kann auch ganz anders ausgehen...und das sollte man immer im auge haben..

aber gut, jetzt ist der stand so...versuch so schnell wie möglich gesund zu werden..
und dann ab zu mama....

lg marion :)
 
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Zumindest hat sie die OP gut überstanden und ist wieder bei Bewusstsein.

Hoffentlich kannst du bald zu ihr fahren.

Lg,
 
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aber..ist es nicht normal, das mütter sagen, du brauchst nicht kommen....
aber es sich im herzen doch wünschen????

Es ist ein Unterschied, ob jemand sagt "Du brauchst nicht kommen" oder mit Nachdruck sagt " Ich will nicht, dass jemand in der Zeit kommt!"

Meine Mutter und ich kennen uns gut genug, um immer ehrlich zueinander zu sein. Wir haben uns oft über die Zeit nach den OPs unterhalten.

Sie hat diese Klinik ja mit dem Wissen ausgewählt, dass wegen der Entfernung nicht oft jemand bei ihr sein kann.
Das Wichtigste ist, dass ihr dort medizinisch besser, als es in Kliniken in unserem Umkreis möglich wäre, geholfen wird und dass sie weiss, dass mein Herz und meine Gedanken jede Minute bei ihr sind!
 
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Meine Mutter wurde vor einer halben Stunde wieder in ihr normales Zimmer verlegt, also nicht mehr Intensiv.
Sie sei aber noch an einige Apparate angeschlossen und kann keine Anrufe entgegennehmen- sagt ihr Mann.

Heute Abend werde ich sie anrufen.

Es muss aber ja ein gutes Zeichen sein, dass sie keine Intensivbetreuung mehr benötigt- andere Patienten blieben dort länger auf der Intensivstation.
 
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Danke für Deine Infos alsadaha !

Ich freu mich für Euch, daß zumindest die OP überstanden ist auch wenn das mit den Schmerzen natürlich nicht so toll ist...

Drücke ganz doll die Daumen daß auch bei der 2. OP alles gut läuft !!

Drück Dich !

Lieben Gruß, Sabine :razz:
 
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Inzwischen konnte ich kurz mit meiner Mutter telefonieren.:)

Was sie mir erzählte, hörte sich allerdings gar nicht gut an.

Die Schwestern und Ärzte auf der Intensivstation seien sehr unfreundlich und nicht hilfsbereit gewesen.

Nachdem sie von der Narkose erwachte, habe sie über starke Schmerzen geklagt, da hätte die Schwester sie nur angeschnauzt: " Dann benutzen Sie doch die Schmerzpumpe!" Frisch aus der Narkose erwacht- woher sollte meine Mutter von alleine darüber Bescheid wissen?

Sie erzählte auch etwas davon, dass sie sich die Beatmungsmaske selbst vom Gesicht gerissen hätte ( ich habe erst vor kurzem gehört, dass so etwas viele Patienten nach dem Aufwachen machen) und der Arzt sie daraufhin angeschnauzt hätte: " Entweder nehmen Sie die Maske wieder oder atmen endlich selbstständig."

Um den Ton geht es- keiner sei freundlich gewesen gestern oder heute Nacht.:-?

Meine Mutter bekam dann auch keine Auskunft darüber, was nun überhaupt gemacht wurde, bis sie heute richtig Ärger machte. Daraufhin kam endlich der Arzt, von dem ich hier schon öfter erzählt habe. Glücklicherweise war er mal gut gelaunt und sehr freundlich.
Er erklärte ihr, dass alles wie geplant verlaufen sei, aber noch in einer zweiten OP die Stäbe eingesetzt werden müssen.
Das, was noch kommt jetzt, sei aber nicht so schlimm, wie das, was sie jetzt hinter sich habe.

Die Morphium- Pumpe darf sie heute noch behalten, so sind die Schmerzen inzwischen sozusagen " erträglich".

Morgen bekommt sie ein Korsett, etwas von Gips sagte sie auch noch :confused: , und muss schon aufstehen!

Es kommt kaum mal eine Schwester im Zimmer vorbei, um nach ihr zu schauen.
Nur die zwei Patientinnen, die mit ihr dort liegen, helfen ihr beim Trinken etc.....
Genauso hat sie der einen nach deren OP letzte Woche geholfen.

Man ist dort wirklich auf die Hilfe anderer Patienten angewiesen.
Die anderen haben auch keine Angehörigen vor Ort, da keiner aus der Nähe der Klinik kommt.
 
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und es ist gut, das die op gestern gut verlaufen ist...sehr gut..denn so eine op kann auch ganz anders ausgehen...und das sollte man immer im auge haben..

Dessen bin ich mir eher viel zu sehr bewusst, davon handelt ja der ganze Thread mitsamt Titel!:wink:


und trotzdem...im extrem fall....würdest du dir immer vorwerfen, das du deine mutter nicht mehr in den arm genommen hast, wegen eines schnupfens...

Nein, im Extremfall würde ich mir eher lebenslang Gedanken machen, ob mein Schnupfen Schuld war.


was deinen mann angeht..
dann muss!! er sich eben mal 2 tage urlaub nehmen..
ist doch in so einer situation nicht unmöglich, das dem arbeitgeber zu erklären..
dann muss! sich dein mann eben um euren sohn kümmern...


Angenommen, er hätte frei, könnte auch er sich nicht um unseren Sohn kümmern, weil mein Sohn ja nicht mitkommen sollte dann.

Abgesehen davon ist mein Mann aber in keiner beruflichen Position, in der er Forderungen stellen kann, die personelle Lage macht es nicht möglich.
Am Sonntag waren wir bei meiner Mutter, ab vergangenen Montag muss mein Mann acht Tage am Stück ohne einen Tag Pause arbeiten!
Am 30.10. hat er mal wieder einen Tag frei, da hat unser Sohn aber Geburtstag.
:wink:

Es ist ja nicht so, als hätte ich mir keine Gedanken über Möglichkeiten gemacht- mein Kopf kreist seit Wochen nur um das Thema "Mutter". :wink:
 
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ach alsadaha,

im Moment steckst du wirklich in einer schwierigen Lage. Ich kann mir gut vorstellen, das du hin und her gerissen bist zwischen deiner Mutter und deiner Situation zu Hause.
Wahrscheinlich musst du notgedrungen erst mal versuchen, die Dinge aus der Ferne zu regeln, da du sie ja so bald nicht besuchen kannst.
Schon enttäuschend , so mitzubekommen, das die Betreuung nicht wirklich gut läuft.
Sei ganz lieb gedrückt und versuche,dir nicht so einen Kopf zu machen (ich weiss,dass das eigentlich kaum geht, aber trotzdem...)
 
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