Angst

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AW: Angst

Ich schließe mich Mariele und Yildiz an. Wenn sie das nicht verstanden hat, MUSS der Arzt es ihr nochmal erklären, das ist nunmal sein JOB!

Unglaublich, dass Patienten sogar Angst haben Fragen zu stellen, wo kommen wir denn da hin?

Gibt es keine andere Möglichkeit der Medikation? Vielleicht solltest du nochmal nachhören? :-?
 
AW: Angst

Vielen Dank für Eure Antworten.

Leider ist das alles nicht so einfach.

Meine Mutter hat wirklich ein dickes Fell und ist leider regelrechter Profi, was Krankenhausaufenthalte angeht- aber gegen so viel Arroganz und Unfreundlichkeit kommt sie auch nicht an- nicht in dieser Situation.

Sie sagt, sie hat unerträgliche Schmerzen, wenn sie dann aufstehen soll, wird sie richtig unsanft von den Schwestern angefasst, ich könnte jetzt Bände schreiben, was sie mir alles erzählt hat...:icon_eyecrazy:

Sie kommt nicht dagegen an- es ist aber nicht nur ihr Befinden, sondern es geht allen Patienten dort so, die jetzt da sind und wir haben es in der Vergangenheit auch zig Male im Internet gelesen von vielen, die vorher da waren.

Dieses Personal ist so, wie es ist, und meine Mutter hat in ihrer schwachen Situation jetzt nicht die Kraft, dagegen anzugehen. Sie hat wohl auch schon viel geheult dort...

Ich kann ihr nicht helfen, telefonisch muss man schon betteln, überhaupt den Zustand nach OPs zu erfahren, und man wird bei jedem Anruf unaufgefordert darauf hingewiesen, dass sie keine Auskunft geben müssen...:icon_eyecrazy:

Und hinfahren kann ich zur Zeit nicht.
 
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hallo alsadaha,

wenn ich in deinem thread lese, dann stellen sich mir die nackenhaare.
wo gibt es denn so was, daß ärzte und schwestern dermaßen unfreundlich und grob sind?

also ich denke, du solltestst unbedingt mal ein ernstes wörtchen mit denen reden, das kann doch wohl nicht angehen.

wie du schreibst haben sich auch schon andere patienten im net darüber bewschwert und gerade deshalb sollte diesen herrschaften mal der marsch geblasen werden.

notfalls würde ich mich an die leitung der klinik wenden, aber wortlos schlucken würde ich das nicht.

deine mutter ist so tapfer und sie braucht all ihre kraft um zu genesen, da muß sie sich nicht auch noch wie der letzte dreck behandeln lassen.

lg, boncuklar
 
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notfalls würde ich mich an die leitung der klinik wenden, aber wortlos schlucken würde ich das nicht.
deine mutter ist so tapfer und sie braucht all ihre kraft um zu genesen, da muß sie sich nicht auch noch wie der letzte dreck behandeln lassen.

Dass diese Situation ihrer Genesung schadet, denken wir auch.:-(

Ich hatte auch schon überlegt, mich bei der Leitung zu beschweren, mache mir aber Sorgen, dass das Personal dann seine Launen noch schlimmer an ihr auslässt.:-?

LG, alsadaha
 
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Kann Dich schon verstehen. Diese Bedenken hätte ich vermutlich auch. Doch wenn keiner den Mut aufbringt, diese Zustände bei der Klinikleitung aufzuzeigen, wird sich dort wohl nie etwas ändern.
Vielleicht würde es helfen, wenn man seine Bedenken bei der Leitung gleich mit vorbringen würde.
Vielleicht bringt das eine Lawine ins Rollen und das Personal wird gezwungen, sich wieder auf ihre ursprünglichen Werte zu besinnen, nämlich den Menschen zu helfen, nicht sie zu drangsalieren. Sonst haben diese Ärzte und Schwestern ihren Beruf verfehlt!
 
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Kann Dich schon verstehen. Diese Bedenken hätte ich vermutlich auch. Doch wenn keiner den Mut aufbringt, diese Zustände bei der Klinikleitung aufzuzeigen, wird sich dort wohl nie etwas ändern.
Vielleicht würde es helfen, wenn man seine Bedenken bei der Leitung gleich mit vorbringen würde.
Vielleicht bringt das eine Lawine ins Rollen und das Personal wird gezwungen, sich wieder auf ihre ursprünglichen Werte zu besinnen, nämlich den Menschen zu helfen, nicht sie zu drangsalieren. Sonst haben diese Ärzte und Schwestern ihren Beruf verfehlt!

Ich habe meine Mutter bei unserem letzten Telefonat gefragt, ob ich mich für sie beschweren soll. Sie hat sofort ganz entsetzt "Nein" gesagt mit der gleichen Befürchtung, dass es dann noch schlimmer werden wird.

Sie will sich, wenn sie wieder fit ist, schriftlich bei der Klinikleitung (oder noch höhere Behörden) beschweren und sich bis dahin lieber einzeln mit jedem da rumzanken, wenn es ihr zu viel wird.:-?
 
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Heute hat sie den ersten winzigen Fortschritt gemacht, sie hat es mehrere Male geschafft, sich ohne fremde Hilfe an den Bettrand zu setzen.
Ob sie nach der zweiten OP sitzen darf, ist noch fraglich- jetzt aber gehört das zum "wieder-fit-werden-Programm".


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Ausserdem hat sie, als sie mit Hilfe aufstehen musste, festgestellt, dass sie schon einiges durch die erste OP "gewachsen" sein muss.

Früher war sie 168 cm gross, nun schon seit Jahren nur 154 cm (durch die Krankheit).
Vor der OP war sie kleiner als ihre Zimmernachbarinnen, nach der OP ist sie plötzlich grösser als die beiden anderen.:)
 
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na super ist dort ein Riesenfortschritt.
freut mich für Deine Mutter.
Ist doch auch was positives.
Und das andere wird Deine Mutter auch noch alleine klären können, glaub es mir.
Mariele
 
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Ich habe meine Mutter bei unserem letzten Telefonat gefragt, ob ich mich für sie beschweren soll. Sie hat sofort ganz entsetzt "Nein" gesagt mit der gleichen Befürchtung, dass es dann noch schlimmer werden wird.

Sie will sich, wenn sie wieder fit ist, schriftlich bei der Klinikleitung (oder noch höhere Behörden) beschweren und sich bis dahin lieber einzeln mit jedem da rumzanken, wenn es ihr zu viel wird.:-?

Hallo Alsadaha,

schlimmer können die Zustände in dieser Klinik wohl kaum noch werden !
Meine Meinung, beschwert Euch schriftlich bei der Klinikleitung !
Nur so werden diese Gegebenheiten geändert !
Was hilft es Deiner Mutter, wenn sie sich beschwert, z.b. kurz vor Entlassung. Andere Patienten könnten davon provitieren.
Ich frage mich die ganze Zeit, warum sich das Personal soooo unfreundlich
verhält. Das liegt dann wohl auch am Chefarzt der Klinik.
Du kannst sicher nicht viel unternehmen, ausser Deine Mutter wieder aufzubauen.
Schreibe doch der Klinikleitung einen Brief und teile genau die Umstände mit.

Ausserdem würde ich auch im entsprechenden Internetforum meinen
Unmut äußern, damit andere Patienten informiert sind.

Deine Mutter benötigt jetzt ihre ganze Kraft um sich zu erholen und sich auf
die nächste OP vorzubereiten.

Lieben Gruss
Andrea
 
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