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Und jetzt habe ich ein ganz dickes Problem:cry: , zu dem ich sehr gerne Eure Meinung hören würde:

Meine Mutter erzählte mir vorhin, dass am Montag bei ihr eine Untersuchung namens Myelografie vorgenommen werden soll.
Ihre Beschreibung hörte sich schon sehr unangenehm an- sie erzählte was von Kontrastmittel in den Kopf, Flüssigkeit in den Spinalkanal, einen Tag nichts essen, zwei Tage still liegen usw...

Darauf habe ich mich im Internet belesen- ich weiss, Ihr habt mir geraten, das nicht zu tun, aber ich hatte das dringende Bedürfnis, genau wissen zu wollen, was das ist.
Ich dachte, sicher unangenehm, aber nicht gefährlich.

Stattdessen las ich dann, dass sorgfältig abgewogen werden müsse, ob die Untersuchung wirklich erforderlich ist, weil schwerste Komplikationen bis hin zum Tod auftreten können.:cry:

Meine Frage an Euch:
Erzähle ich ihr davon und bitte sie, sich das nochmal genau zu überlegen, ob sie die Untersuchung wirklich machen lässt?

Oder tue ich besser so, als hätte ich über diese Untersuchung nichts gefunden? Sie weiss, dass ich danach googeln wollte....:-?

Ich würde ihr nichts davon erzählen. Die Ärzte werden schon vorher überlegt haben ob die Untersuchung wirklich notwendig ist oder nicht. Das wird bestimmt der Doc beim OP Gespräch machen. Kannst du dann bei ihr sein? Das würde sie bestimmt beruhigen.
 
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Stattdessen las ich dann, dass sorgfältig abgewogen werden müsse, ob die Untersuchung wirklich erforderlich ist, weil schwerste Komplikationen bis hin zum Tod auftreten können.:cry:

Alsadaha, bitte, mach Dich nicht wahnsinnig. Da steht auch glasklar, dass solche Komplikationen sehr selten vorkommen!

Selten heißt, wenn man mal die Richtlinien für Beipackzettel bei Medikamenten zugrunde legt: Bei weniger als einem von 1000, aber mehr als einem von 10.000 Patienten. Die Wahrscheinlichkeit dieser Nebenwirkung oder Komplikation liegt im Promille-Bereich bzw. noch darunter.

Ich würde einfach davon ausgehen, dass Deine Mutter in guten ärztlichen Händen ist. Ärzte können viel machen, aber ein Stück Vertrauen von Patienten und Angehörigen brauchen sie auch dafür. :wink:
 
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Hallo Alsadaha,
eine Myelographie ist keine schlimme Untersuchung !!!
Du kannst Dir das wie eine Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel vorstellen.
Das Kontrastmittel wird benötigt, um alle sogenannten Räume z.b.im Gehirn
dazustellen. Wie bei einer MRT oder CT Untersuchung auch.
Für die Ärzte eine Routine Untersuchung ! Wird sowieso vom Arzt durchgeführt.
Wird z,b, gemacht bei Verdacht auf Bandscheinvorfall, Schädigung von
Wurzeln des Rückenmarks ( Laienhaft ausgedrückt ! ) oder bei Tumoren usw.
Nicht durchgeführt werden sollte diese US bei Allergien gegen das Röntgenkontrastmittel ( aber das Checkt der Arzt schon ab ! )

Nur keine Bange, die Ärzte wissen schon was sie tun !!
Du hast aber Recht, Vertrauen ist gut, Kontrolle besser !

Andrea
 
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Alsadaha, mache Dir bitte nicht so viele Gedanken ( ich weiss tut man immer automatisch wenn ein Angehöriger in der Klinik ist ).
Die Ärzte kennen ja die Medikamente Deiner Mutter und wissen auch, dass
Sie Morphium nimmt.
Das Kontrastmittel ist Jodhaltig zur Darstellung der Gefäße ! Keine Bange !!!

Komplikationen KÖNNEN immer vorkommen, auch beim kleinsten operativen
Eingriff !

Hab ein bischen mehr Vertrauen in die Ärzte, o.k ? !

Gruss
Andrea
 
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Wie geht es dir denn nun wo sie im KH ist? Hat dein Mann sich bekrabbelt?

Weil alle so nett da waren, hatte ich erstmal ein erleichtertes und gutes Gefühl.

Gegen halb sieben heute Abend hat sie mir von dieser anstehenden Untersuchung erzählt, seitdem bin ich wieder fix und fertig.

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Mein Mann ist mal so, mal so. :wink:

Im Krankenhaus hatte er doch vollstes Mitleid mit ihr und versprach, dass wir sie so bald wie möglich nochmal vor der OP besuchen kommen. Das wird er auch sicher machen, ist aber alles sehr anstrengend, weil er niemals zwei Tage am Stück freihaben kann und wir daher an einem Tag knapp 300 KM hin und nochmal 300 zurückfahren müssen.

Er ist ein Typ, der glaube ich denkt, wenn er den Kopf in den Sand steckt, ist alles okay.

Er hat selber einen gutartigen Tumor im Kopf, mit dem er, wenn das Ding nicht weiterwächst, alt werden kann.
Man muss es aber regelmässig, mindestens einmal im Jahr, per Kernspin untersuchen, ob es nicht weiterwächst.
Das macht er nicht, ich darf ihn auch niemals auf seine Krankheit ansprechen.
Er weiss das mindestens schon seit fünf Jahren, ignoriert es aber völlig- und bisher scheint diese Methode für ihn die richtige zu sein.

Scheinbar ist Totschweigen und Ignorieren seine Art, mit schweren Krankheiten umzugehen.
 
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Weil alle so nett da waren, hatte ich erstmal ein erleichtertes und gutes Gefühl.

Gegen halb sieben heute Abend hat sie mir von dieser anstehenden Untersuchung erzählt, seitdem bin ich wieder fix und fertig.

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Mein Mann ist mal so, mal so. :wink:
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Scheinbar ist Totschweigen und Ignorieren seine Art, mit schweren Krankheiten umzugehen.

Vertraue den Ärzten, denk immer an den Scheich.

Und dein Mann, naja, wenn er nicht reden will und seine Krankheit ignoriert ist das seine Sache. Andererseits hat er Familie..... aber er ist Krankheitsbedingt ja nicht das Thema, also machen wir ihn auch nicht dazu.
Ich finde solange er dir jederzeit zuhört, deine Tränen trocknet und für dich da ist, ist schon viel getan.
Und wenn er das nicht macht, haste ja uns dafür
 
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Hallo Alsadaha.

sicher hatte Deine Mama schon eine CT oder MRT - Untersuchung bekommen.

Bei Skoliose Patienten sind diese beide Untersuchungen aber nicht immer
aussagekräftig. Weil bei dieser Krankheit ein CT oder MRT schwer durchführbar oder nicht 100 % darstellbar ist ( muss aber bei Deiner Mutter nicht so sein, könnte aber sein ) deshalb werden die Ärzte bei Ihr die Myelographie machen !
Sie bekommt Kontrastmittel in den Wirbelkanal injziert und danach wird eine
Röntgenaufnahme oder ein CT = Schichtaufnahmen gemacht.
Anschliessende Beschwerden könnten Kopfschmerzen durch die Punktion sein!
Wichtig ist, dass Sie anschließend viel Trinkt, so wird das Kontrastmittel schneller wieder abgebaut.
Bekommt Sie aber alles gesagt !
 
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Ich würde einfach davon ausgehen, dass Deine Mutter in guten ärztlichen Händen ist. Ärzte können viel machen, aber ein Stück Vertrauen von Patienten und Angehörigen brauchen sie auch dafür. :wink:

Ich werde ihr nichts von den möglichen Komplikationen erzählen, aber vorsichtshalber von den Allergien, von denen Andrea (Yildiz22) berichtet hat.

Gerade habe ich mit meiner Tante telefoniert- sie erzählte mir, dass diese Untersuchung bei meinem Onkel schon vor über 30 Jahren komplikationsfrei gemacht wurde.
Heute ist die Technik ja sicher noch fortgeschrittener.
Und solch eine Klinik, die auf Rückenleiden spezialisiert ist, wird diese Untersuchung ja sicher täglich machen.
 
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