Angst

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
AW: Angst

Wie soll es denn weitergehen, wenn Deine Mutter im Krankenhaus ist, bzw. später wieder daheim sein darf? Von ihrem Mann ist wohl keine große Hilfe zu erwarten, aber gewisse Dinge müssen ja trotzdem geregelt werden. Bekommt Deine Mutter eine Haushaltshilfe gestellt oder holt ihr sie zu euch nach Hause, bzw. wirst Du Dich um sie und den Haushalt kümmern?

Vielen Dank auch für Deine Antwort.

Über das "Hinterher" kann ich im Moment noch nicht so genau nachdenken- erstmal möchte ich die nächsten Wochen abwarten- kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus sehen wir dann weiter.

Bei uns kann meine Mutter mangels Platz gar nicht leben- die Wohnung reicht kaum für uns drei.
Abgesehen davon weiss ich auch ganz sicher, dass meine Mutter dann zuhause sein möchte.

Wir werden versuchen, eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen, auf jeden Fall werden wir "Pflege" beantragen, die ihr, soweit wir uns schon informiert haben, zustehen müsste.

Selbstverständlich werde ich ihr auch helfen, soweit mir das möglich ist.:wink:
 
AW: Angst


Vielen Dank auch für Deine Antwort.

Heute habe ich mit der Klinik aus verschiedenen Gründen telefoniert, meine Mutter wird erst kommenden Freitag in´s Krankenhaus kommen.

Richtig schwer fällt mir auch, dass das Krankenhaus so weit weg ist, dass ich sie nicht mal eben so besuchen kann.:-?

Ausserdem erhalten Patienten mit Telefon am Bett eine 01805- Nummer, beim Telefonieren findet also auch noch richtige Abzocke statt.:-?

Ausserdem hatten wir bisher kaum ein Telefonat dort, wo nicht richtig unfreundlich von deren Seite auf unsere Fragen reagiert wurde.
Mir ist jetzt schon bange, wenn sie auf der Intensivstation liegt, und ich darauf angewiesen bin, Informationen von dem Personal dort zu erhalten.:-?
 
AW: Angst

Ausserdem hatten wir bisher kaum ein Telefonat dort, wo nicht richtig unfreundlich von deren Seite auf unsere Fragen reagiert wurde.
Mir ist jetzt schon bange, wenn sie auf der Intensivstation liegt, und ich darauf angewiesen bin, Informationen von dem Personal dort zu erhalten.:-?[/quote]

liebe Alsadaha, mache Dir bitte nicht so viele Sorgen um das Klinikpersonal,
insbesondere um das auf Intensiv. Ich kenne das Personal dort nicht, aber ich
kann Dir versichern, dass die Pflegekräfte sich gut in Deine Situation hinein-
versetzen können. Klar, man ist super aufgeregt, nervös, kann sich vielleicht nicht so richtig ausdrücken, hat Angst vor schlechten Nachrichten usw.

Ich bin mir sicher, dass Dir das Personal gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Und auch mal in einer heute leider sehr hektischen Zeit sich Zeit für Dich als Tochter nehmen und sich mit Dir unterhalten werden.
Ich sage immer, wie man in den Wald hineinruft....

Dein Mann hat wahrscheinlich auch Angst, ist sich unsicher was alles kommt.Weiss vielleicht nicht wie er mit der Situation umgehen soll.Sicher nicht negativ von ihm gemeint !

Wenn wir Dir irgendwie helfen können, liebe Alsadaha, so lass es uns bitte
wissen.
Versuche bitte stark zu sein. Denk daran, Deine Mama spürt Deine Ängste auch und sie macht sich dann auch Gedanken um Dich !

Euch nochmals alles alles Gute und viel viel Kraft !!!

LG
Andrea
 
AW: Angst

Ich sage immer, wie man in den Wald hineinruft....

Ich bin wirklich, ich schwöööööre, immer sehr freundlich am Telefon.
Sobald man aber mehr als eine Frage stellt und das Telefonat somit länger als 15 Sekunden dauert, werden dort alle tierisch gereizt. :-?

Ich habe bisher erst drei Mal dort angerufen, 2 Mal erging es mir so.
Meine Mutter hatte auch schon so Pech dort, dass sie nie mehr da angerufen hat und ich das deshalb immer erledigt habe. Wir mussten ja öfter nachhaken, um überhaupt einen Termin zu erhalten.
Ohne Nachhaken haben wir ja erstmal eineinhalb Jahre gewartet, ohne je einen Mucks von der Klinik zu hören.
 
AW: Angst

Hallo Alsadaha,

wenn Deine Mama erst mal Patientin in dieser Klinik ist,
sieht es vielleicht wieder anders aus.
Sie hat ja schwere Op`s vor sich, da wird das Personal sich
schon zu benehmen wissen. Und auch den Angehörigen gegenüber
freundlich sein. Ansonsten könntet ihr Euch ja beschweren...
es gibt in Kliniken sogenannte Patientenfürsprecher, die setzten sich ein,
wenn es Probleme gibt.
Aber ich denke mal, dass ist im Moment sowieso nicht Euer grösstes Problem...

Auch würde ich mich nicht schon im Vorraus über die Atmosphäre, Freundlichkeit usw. verrückt machen.

Alles wird gut !
LG
Andrea
 
AW: Angst

Liebe Alsadaha,

ihr seid sicher mit den Vorbereitungen beschäftigt, die so ein Klinikaufenthalt mit sich bringt.

Ich wünsche deiner Mutter Kraft und viel viel Glück, dass sie die Operation unbeschadet (und mit einem positiven Ergebnis) hinter sich bringt!

Dir und deiner Familie wünsche ich viel Kraft, dass ihr sie unterstützen könnt!

Lieben Gruß Birgit (die ab morgen Daumen drückt :roll:)

smilie_op_023.gif

​
 
AW: Angst

Gestern haben wir meine Mutter also in die Klinik gebracht und waren alle sehr erleichtert, dass das Personal dort entgegen allen Berichten anderer Patienten bisher seeehr nett war.

Das 3-er- Zimmer gegenüber wird alleine von einem Scheich aus Dubai bewohnt, der den Raum für sich alleine gemietet hat. Ein Scheich aus Dubai soll dort keine Seltenheit sein- wenn diese reichen Menschen, die sich ja wirklich jede Klinik leisten können, genau diese Klinik wählen, kann sie ja eigentlich nicht wirklich schlecht sein.

Das Streckbett hat sie heute zum ersten Mal hinter sich, kann es aber am Wochenende nicht weiter machen, da sie alleine damit klarkommen soll, erst Montag wieder Personal zum Fragen da ist, sie aber Probleme damit hat.
Beim ersten Mal erfolgte es wohl unter Anleitung und es war nicht sooo schlimm, sagt sie.

Der Arzt hatte bei der Eingangsuntersuchung das Ende kommender Woche für den ersten OP- Termin anvisiert, da sie aber jetzt beim Streckbett schon zwei Tage Zeit verliert, wird das sicher nicht mehr machbar sein.

Eine Woche nach der ersten OP soll die zweite erfolgen.
 
AW: Angst

Und jetzt habe ich ein ganz dickes Problem:cry: , zu dem ich sehr gerne Eure Meinung hören würde:

Meine Mutter erzählte mir vorhin, dass am Montag bei ihr eine Untersuchung namens Myelografie vorgenommen werden soll.
Ihre Beschreibung hörte sich schon sehr unangenehm an- sie erzählte was von Kontrastmittel in den Kopf, Flüssigkeit in den Spinalkanal, einen Tag nichts essen, zwei Tage still liegen usw...

Darauf habe ich mich im Internet belesen- ich weiss, Ihr habt mir geraten, das nicht zu tun, aber ich hatte das dringende Bedürfnis, genau wissen zu wollen, was das ist.
Ich dachte, sicher unangenehm, aber nicht gefährlich.

Stattdessen las ich dann, dass sorgfältig abgewogen werden müsse, ob die Untersuchung wirklich erforderlich ist, weil schwerste Komplikationen bis hin zum Tod auftreten können.:cry:

Meine Frage an Euch:
Erzähle ich ihr davon und bitte sie, sich das nochmal genau zu überlegen, ob sie die Untersuchung wirklich machen lässt?

Oder tue ich besser so, als hätte ich über diese Untersuchung nichts gefunden? Sie weiss, dass ich danach googeln wollte....:-?
 
AW: Angst

Schön zu hören das ihr dort so freundlich aufgenommen wurdet. Und sicher hast du Recht das die dort gut sind, schon alleine wegen dem Scheich.

Das deiner Mutter das Streckbett am Wochenende erspart bleibt zeigt auch davon das die Klinik gut ist. Ich fände es schlimmer wenn sie Sie dort drin lassen würden und deine Mutter überhaupt kaum damit klar käme.

Wie geht es dir denn nun wo sie im KH ist? Hat dein Mann sich bekrabbelt?
 
AW: Angst

Gestern haben wir meine Mutter also in die Klinik gebracht und waren alle sehr erleichtert, dass das Personal dort entgegen allen Berichten anderer Patienten bisher seeehr nett war.

Das 3-er- Zimmer gegenüber wird alleine von einem Scheich aus Dubai bewohnt, der den Raum für sich alleine gemietet hat. Ein Scheich aus Dubai soll dort keine Seltenheit sein- wenn diese reichen Menschen, die sich ja wirklich jede Klinik leisten können, genau diese Klinik wählen, kann sie ja eigentlich nicht wirklich schlecht sein.

Das Streckbett hat sie heute zum ersten Mal hinter sich, kann es aber am Wochenende nicht weiter machen, da sie alleine damit klarkommen soll, erst Montag wieder Personal zum Fragen da ist, sie aber Probleme damit hat.
Beim ersten Mal erfolgte es wohl unter Anleitung und es war nicht sooo schlimm, sagt sie.

Der Arzt hatte bei der Eingangsuntersuchung das Ende kommender Woche für den ersten OP- Termin anvisiert, da sie aber jetzt beim Streckbett schon zwei Tage Zeit verliert, wird das sicher nicht mehr machbar sein.

Eine Woche nach der ersten OP soll die zweite erfolgen.
Hallo Alsadaha,
schön, dass das Personal freundlich war. Der erste Eindruck ist schon wichtig !
Deine Mutter wird das sicher alles gut überstehen. Sie ist eine tapfere Frau,
wie Deinen Berichten zu entnehmen ist.
Siehst Du, das Streckbett war für Sie auch nicht sooo schlimm. Der Gedanke daran ist für Dich vielleicht schlimmer als für Deine Mum.
Schön von Dir, dass Du uns so auf dem Laufenden hälst.
Werde Deine Postings weiter interessiert verfolgen !
Nochmals alles Gute !
LG
Andrea
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top