Angst

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Auch ein gutartiger Tumor muss kontolliert werden !

Ich weiss das- aber letztendlich ist er ein erwachsener Mensch, der selbst für sein Handeln verantwortlich ist.
Ich kann ihn ja nicht hinschleppen zum Arzt.:-?

Es geht ja auch hier nicht um ihn- ich wollte mit meinem Erzählen von dem Tumor nur verdeutlichen, dass er sogar mit sich selber so umgeht, nicht nur mit anderen.

Es ist aber ja eben ein gutartiger Tumor, der keine Apfelsinengrösse hat (sowas soll es ja auch geben), sondern nur millimetergross ist.

Das Thema wird bei uns eben so ignoriert, dass selbst ich nicht mehr oft daran denke.:oops:

Es ist aber sehr lieb von Dir, dass Du Dir darüber so Gedanken gemacht hast.
 
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....:shock:...hattest du nicht gesagt die Vorbereitungen für die OP dauern länger...oder habe ich etwas falsch verstanden und ging es da um die Zeit nach der OP :confused: hattest du nicht einmal etwas von 3 Monaten gesagt...

Ursprünglich wurde gesagt, dass sie nach ca. zwei bis drei Wochen operiert wird- die Gesamtdauer des Aufenthaltes dort kann drei Monate oder länger betragen.

Bei ihrer Eingangsuntersuchung wurde gesagt, dass die OP vermutlich schon Ende kommender Woche wäre, also nach einer Woche Vorbereitung.

Daran glauben wir jetzt aber nicht mehr, weil sie schon mehrere Tage mit dem Streckbett verpasst.
 
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.......
Es freut mich, dass alle dort sehr nett sind (obwohl du ja andere Dinge vorab gehört hast), dann fühlt man sich doch gleich viel wohler. Wenn du dir Sorgen über mögliche Komplikationen während dieser Untersuchung machst, warum sprichst du nicht einfach vorher mit einem Arzt darüber?


Inzwischen habe ich bezüglich des Nettseins schon einige andere Dinge gehört, die ich späternoch erzählen werde.

Meine Mutter sieht selber nie einen Arzt, ich sehe meine Mutter nie- wie soll ich mit einem Arzt reden?:-(
 
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Liebe alsadaha,

jetzt habe ich mich bis zum vorläufigen Ende durchgelesen und sitze sprachlos vor dem Computer. Ich möchte dir so gerne tröstliches schreiben, so nach dem Motto: es wird bestimmt alles wieder gut, aber ich kann es nicht, denn wir wissen beide, das es nicht so einfach ist. Wie es deiner Mutter gehen wird, liegt in Gottes Hand. Hoffen und beten wir, dass es tatsächlich gut wird.
Wie gut oder schlecht der Ruf einer Klinik ist, ist, so denke ich, nicht so entscheidend. Wichtig ist doch, dass die Art der OP schon öfter gemacht wurde und die Ärzte darin Übung haben. Was nützt mir eine supertolle Klinik, wenn die entsprechende OP zu den eher exotischen Übungen gehört und kein Arzt die nötige Routine aufweist?
Auch die nötigen Untersuchungen sind dann Routine. Also lass dich nicht verrückt machen.

Nur die Sache mit dem Kontrastmittel, das macht mich schon nachdenklich. Wenn die Ärzte Bescheid wissen, muss es Alternativen geben. Da kenne ich mich aber nicht aus.

Ich kann mir aber gut vorstellen, wie du dich jetzt fühlst. Es macht einen so hilflos, wenn ein lieber Mensch, der einem sehr nahe steht, eine schwere OP vor sich hat mit allen Untersuchungen, Vorbereitungen etc, die dazu gehören und oft nicht immer einfach zu bewältigen sind. Dieses Gefühl, in die Beobachterrolle gedrängt zu werden, nicht eingreifen zu können, nicht mit-helfen zu können, ist schon schwierig auszuhalten. Aber ich denke, du tust deiner Mutter keinen Gefallen, wenn du ihr das auch zeigst. Sie muss da alleine durch, so schwer das auch ist.

Dein Mann, könnte ich mir denken, ist auch emotional zu sehr involviert, als dass er damit umgehen könnte. Wenn das für dich ein massives Problem wird, müssest du es ansprechen, bevor sich zu viel Enttäuschung deinerseits anstaut.

Massive Hilfe wird deine Mutter benötigen, wenn sie nach der OP wieder nach Hause kommt. Am besten wäre sicher eine Haushaltshilfe, da ja von ihrem Mann keine Unterstützung zu erwarten ist.

Bestimmt gibt es in der Klinik einen psychologischen Dienst, die für alle Fragen offen sind.
Und wenn nicht, du hast ja uns….

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Wochen und bitte schreib hier fleißig weiter, wie es weiter geht.
 
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Nur die Sache mit dem Kontrastmittel, das macht mich schon nachdenklich. Wenn die Ärzte Bescheid wissen, muss es Alternativen geben. Da kenne ich mich aber nicht aus.

............... Es macht einen so hilflos, wenn ein lieber Mensch, der einem sehr nahe steht, eine schwere OP vor sich hat mit allen Untersuchungen, Vorbereitungen etc, die dazu gehören und oft nicht immer einfach zu bewältigen sind. Dieses Gefühl, in die Beobachterrolle gedrängt zu werden, nicht eingreifen zu können, nicht mit-helfen zu können, ist schon schwierig auszuhalten.


Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Meine Mutter hatte heute Morgen um 9.15 Uhr diese Untersuchung und konnte vorher um 08.00 Uhr noch den Visite- Arzt darauf hinweisen, dass sie kein Jod bekommen darf.
Der Arzt meinte daraufhin, dass in dem Kontrastmittel kein Jod sei- was allem widerspricht, was ich bisher gehört habe.:-?

Nun warte ich darauf, irgendwann endlich die erlösende Nachricht zu erhalten, dass alles gutgegangen ist, sie muss ja anschliessend eine Weile still liegen.
Daher traue ich mich auch nicht, bei ihr anzurufen.

Die Krankenschwestern würde ich erst anrufen, wenn ich bis mittags nichts gehört habe.

Die Bettnachbarin meiner Mutter hatte am Samstag die gleiche Untersuchung und musste anschliessend, obwohl man still liegen muss, mit all ihren Sachen in ein anderes Zimmer umziehen. Obwohl sie sich doch nicht bewegen durfte, half ihr keiner. Dadurch hatte sie wohl extreme Kopfschmerzen und starke Übelkeit.
Sie ging zur Schwester und bat um Medikamente dagegen. Dort sagte man ihr nur, sie solle sich wieder hinlegen. Den ganzen Tag schaute keine Schwester nach dieser Frau, obwohl alle wussten, wie schlecht es ihr geht und dass sie gerade diese gefährliche Untersuchung hinter sich hatte.
Erst am nächsten Morgen (!) erschien eine Schwester und fragte, ob sie etwas gegen die Übelkeit wolle, die aber inzwischen weg war.

Das erzähle ich nur, weil ich mir nicht wirklich sicher bin, dass meine Mutter dort gut aufgehoben ist- wenn nicht mal nach solch einer Untersuchung nach den Patienten geschaut wird, obwohl bekannt ist, dass man still liegen muss, es einem schlecht geht etc...

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Meine Mutter sagte, den psychologischen Dienst würde sie ggf. in Anspruch nehmen.

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Ich dachte immer, um die OPs und alles, was danach kommt, müsste ich mir Sorgen machen. Ich hätte nie gedacht, dass selbst die Vorbereitungen und die Voruntersuchungen schon so kompliziert sind.
 
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Der Thread wurde seit meinem letzten Posting ca. 50 Mal angeklickt, Resonanz gleich Null.:-?

Bei einem mir so unangenehmen Thema überhaupt keine Antworten mehr zu erhalten, hat mich doch getroffen.:-(

Warum auch immer, seit gestern führe ich hier ja (bis auf Schwarze Rose, lieben Dank!) eine Alleinunterhaltung.

Drei User haben ihre Antworten zu den Postings auf PN verlegt, auch denen lieben Dank.

Im Moment fehlen mir doch die Worte, ich habe nicht gedacht, dass es auf gar keine öffentliche Resonanz stösst. Vielleicht habe ich Euch einfach genervt.

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Lieben Dank an alle, die sich bisher dafür interessiert haben, aber das hier trifft mich doch so sehr, dass ich diesen Thread nicht mehr weiter schreiben werde.

Es ist das Thema, was zur Zeit am meisten meine Gedanken beherrscht.

Dass sich (zumindest im Thread öffentlich) gar keiner mehr dafür interessiert, hat mich tief getroffen (ich weiss, ich wiederhole mich).:-(
 
AW: Angst

Alsadaha,ich habe jedesmal angefangen was zu schreiben und dann doch abgebrochen,weil ich bei sowas nie weiß,was ich sagen soll und vor allem ja gar keine Ahnung habe was dieses Thema betrifft.

Aber wo Du Recht hast,ich und viele andere hätten einfach viel Glück wünschen können,das hätte eigentlich schon gereicht um Dir zu zeigen,dass uns Dein anliegen nicht egal ist.

Tut mir leid,wenn es Dir bei so einem ernsten Thema so vorkam,als würde es uns nicht interessieren,zumal Du auch immer stets mit einm Rat dabei bist.
Aber verfolgt habe ich Deinen Thread immer und wünsche Deiner Mutter und auch Deinem Mann,dass es Ihnen bald besser geht bzw nicht schlimmer wird.

Liebe Grüße und Küsschen
 
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