Angst

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Heute Morgen wurde meiner Mutter mitgeteilt, dass die Lunge so stark eingequetscht ist vom Rücken, dass eine OP gefährlich werden kann.
Statt für sie da zu sein, ist er augenblicklich in ein tiefes Depressionsloch (er ist ehrlich sehr krank mit Depressionen) gefallen, woraufhin meine Mutter gemeinsame Freunde anrief, die ihn dann wieder aufrichteten und ihr auch versprachen, sich ab sofort um ihn zu kümmern.

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@ Alsadaha, dass eine OP gefährlich werden kann.
Heisst noch lange nicht, dass die OP schlecht verlaufen wird.
Die Ärzte sind verpflichtet, die Risiken dem Patienten mitzuteilen.
Tuen sie das nicht, machen sie sich strafbar und begehen z.b. Körperverletzung.
Und kein Arzt wird die Skoliose Deiner Mutter als nichtig oder harmlos
bezeichnen !

Aber Hut ab, sie ist eine ganz, ganz starke Frau, da baut sie aus der
Ferne auch noch ihren Mann auf. Einfach bewundernswert !
Wenn Deine Eltern gute Freunde haben, so kann sich Deine Mutter
darauf verlassen, dass diese Deinen Vater wieder aufbauen, im Mut zu
sprechen, für ihn da sind.

Das sollte Dich ein ganz klein wenig beruhigen !

LG
Andrea
 
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Aber Hut ab, sie ist eine ganz, ganz starke Frau, da baut sie aus der
Ferne auch noch ihren Mann auf. Einfach bewundernswert !
Wenn Deine Eltern gute Freunde haben, so kann sich Deine Mutter
darauf verlassen, dass diese Deinen Vater wieder aufbauen, im Mut zu
sprechen, für ihn da sind.

Das sollte Dich ein ganz klein wenig beruhigen !

Ehrlich gesagt, auch wenn es hart kling, aber zu "ihm" habe ich überhaupt keinen Bezug, ich mache mir null Sorgen um ihn.
Er wird sich auch keine Gedanken um mich machen.

Es belastet mich nur, dass er meine Mutter immer mit runter reisst.

Ich habe es jetzt nur so ausführlich erzählt, weil ich Ottoman´s Frage nach ihm nicht in einem Satz hätte verständlich erklären können.
 
AW: Angst

Meine Mutter hat vorhin mitgeteilt bekommen, dass sie irgendwann ab Mitte oder Ende nächster Woche operiert wird.

In der ersten OP wird ein Stück vom Beckenkamm entnommen und kleingesägt als Bandscheibenersatz in der Lendenwirbelsäule an 4 - 5 Wirbeln eingesetzt.
Dann soll sie 10 Tage lang (!) auf der Intensivstation aufgepäppelt werden.
Anschliessend wird sie das zweite Mal operiert, die Wirbel über der Lendenwirbelsäule bekommen dann die gleiche Behandlung, ausserdem bekommt sie dann zwei Stangen zur Versteifung des Rückens eingesetzt.
Insgesamt wird sie also an drei Stellen mehrmals aufgeschnitten, jede OP kann vier Stunden und viel länger dauern.

Sie wurde auch auf mögliche Komplikationen wie Organversagen und Querschnittlähmung hingewiesen.

Zugesichert wurde ihr schon, dass ihre Schmerzen von den OPs nicht beseitigt werden.
Mit diesen OPs kann nur erreicht werden, dass sie nicht im Rollstuhl landet.

Sie wird also weiterhin jeden Tag ihr Morphium brauchen.
 
AW: Angst

Ich glaube je mehr du googlest um so schlimmer werden deine Befürchtungen vor Komplikationen. Und deine Angst steigt ins unermessliche.
Danke für Deine Antwort.

Ja, meine Angst ist unermesslich, aber auch ohne Google. :wink:
Ich habe nur einmal nach dem Halo- Ring gegoogelt, und einmal wegen der Myelografie.

Abgelenkt habe ich mich heute gut, ich war den ganzen Tag mit meinem Mann Geburtstagsgeschenke für unseren Sohn kaufen- das hat wirklich sehr abgelenkt.

Ausserdem lenkt mich auch tt gut ab.:wink:
 
AW: Angst

Vielen Dank Euch allen für Eure Antworten in den vergangenen Tagen. :wink:
 
AW: Angst

Zugesichert wurde ihr schon, dass ihre Schmerzen von den OPs nicht beseitigt werden.
Mit diesen OPs kann nur erreicht werden, dass sie nicht im Rollstuhl landet.

Sie wird also weiterhin jeden Tag ihr Morphium brauchen.

....ersteinmal freue ich mich dass deine Mutter alles so tapfer erträgt, Hut ab, ehrlich ich weiß nicht ob ich so pflegeleicht als Patientin wäre....:-?

....so nun zum Zitat....wie jetzt, ihre Schmerzen bleiben auch nach der OP??!! Ich dachte sie begradigen ihren Rücken und nach einer gewissen Zeit sind auch die Schmerzen weg. :icon_eyecrazy: Irgendwie weiß ich zu wenig. Geht es bei dieser OP lediglich darum ihre Organe zu retten und sie vor dem Rollstuhl zu sichern aber dann das ganze doch mit Schmerzen?? Ich bin echt geschockt jetzt.....:-(
 
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....so nun zum Zitat....wie jetzt, ihre Schmerzen bleiben auch nach der OP??!! Ich dachte sie begradigen ihren Rücken und nach einer gewissen Zeit sind auch die Schmerzen weg. :icon_eyecrazy: Irgendwie weiß ich zu wenig. Geht es bei dieser OP lediglich darum ihre Organe zu retten und sie vor dem Rollstuhl zu sichern aber dann das ganze doch mit Schmerzen?? Ich bin echt geschockt jetzt.....:-(

Sie ging in diese Klinik mit dem Ziel, ihre Schmerzen loszuwerden.

Dabei kam ja heraus, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass sie sich überhaupt noch auf den Beinen halten kann, den Befunden nach müsste sie schon gelähmt sein.:-?

Ziel ist nun, sie vor dem Rollstuhl und auch ihre Organe zu retten, ja.

Die Schmerzen würden vermutlich bleiben, sagt der Arzt.

Meine Mutter ist trotzdem dankbar, wenn die OPs durchgeführt werden.

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Das habe ich vergessen, zu erwähnen:
Der Narkosearzt muss ja auch noch sein okay dazu geben- das ist wohl nicht immer so sicher, sagte der andere Arzt heute.

Wer weiss, wenn er dann was von gequetschter Lunge und nicht perfekt arbeitendem Herz hört, was dann ist?:-?
 
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.....also "vermutlich" läßt ja noch hoffen, dass die Schmerzen eventuell weniger oder ganz weg sind. Ich hoffe es sehr für deine Mutter, ehrlich!!
Sicher ist es lebenswichtig die Organe zu retten und sie vor dem Rollstuhl zu bewahren, aber ich hatte angenommen die Schmerzen (sofern sie überhaupt noch da wären) würden sich so sehr reduzieren, dass das Morphium nicht mehr nötig wäre. :-?

Und ich denke wenn das Risiko so schwerwiegend wäre, hätte man direkt nach Bekanntwerden der Herz- und Lungenprobleme die OP abgelehnt. Ich denke eher, dass der Narkosearzt sich genauestens über diese Probleme informieren wird und deine Mutter unter besonders guter Beobachtung während der OP sein wird. Warten wir ab was du nach dem Gespräch mit dem Narkosearzt zu berichten hast. Ich drücke auf jeden Fall weiterhin ganz doll die Daumen....
 
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Zitat von Booker 66;263173 Und ich denke wenn das Risiko so schwerwiegend wäre:
Das denke ich allerdings auch- die Ärzte möchte ja nicht bewußt ein unkalkulierbares Risiko eingehen. Aber ich hoffe natürlich auch für deine mum,dass die Schmerzen etwas besser werden, da ich mir vorstellen kann, dass ständige Schmerzen einen v.a.psychisch auch an den Rand bringen können.

Leider muß ich heute die flatrate meiner Schwester verlassen und fliege am 22.10. ja nachSide, so dass ich einige Tage nicht mehr mitlesen kann. Ich hoffe sehr, dass ich nach meiner Rückkehr lesen kann, dass die OP deiner Mutter soweit gut verlaufen ist.
Dir wünsche ich für die Tage des Wartens und "Mitleidens" aus der Ferne ganz viel Kraft: "Der Optimist sieht die Rose und nicht ihre Dornen."

Annie
 
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