Auffallende Ähnlichkeiten zwischen germanischen und alttürkischen Runen

Dieses Thema im Forum "Identitas/Wesenseinheit" wurde erstellt von Msane, 22 August 2019.

  1. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Zitat:
    Die Ähnlichkeiten zwischen germanischen und alttürkischen Runen sind verblüffend. In der Wissenschaft wurden sie lange vernachlässigt. Ein Turkologie-Student versucht, eine alte Diskussion neu zu entfachen.

    Was meinen Sie? Von wem stammen die Runen, die in der Hagia Sophia gefunden wurden?


    Çağıl Çayır: Man nimmt heute an, dass sie von Wikingern stammen, allerdings können hier auch türkische Runenschreiber am Werk gewesen sein.

    Wir spielen gerade darauf an, dass sich die sogenannten germanischen Runen und die alttürkischen, die zum Beispiel in Sibirien und der Mongolei gefunden wurden, große Gemeinsamkeiten aufweisen.

    Ja, beide Schriften sind sich ausgesprochen ähnlich.

    ...

    Zitat Ende.

    Zitatquelle: https://www.faz.net/aktuell/feuille...nd-alttuerkischer-runen-lueften-16322542.html

    -----------------------


    Interessanter 5-seitiger Artikel in der FAZ über die auffälligen Ähnlichkeiten zwischen der germanischen und türkischen Runenschrift.
    Die Theorie der gemeinsamen Herkunft der Völker wird damit wieder aktuell.



    .
     
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  2. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Das schließe ich aus. Aber Kontakte können viel intensiver gewesen sein, als man so meint.
     
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  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Ohne es jetzt nachzuschlagen:
    die Germanen gehören zu den nordeuropäischen Volksgemeinschaften, die Turkmenen (Turkvölker) kommen aus dem zentralasiatischen Raum. Kulturelle Vermischungen sind möglich, haben aber gewisse seefahrerische Technologie zur Voraussetzung, also nicht in grauer Vorzeit.
    BTW das römische Alphabet und Zahlensystem hat auch etwas Runenartiges. Das Mittelmeer war schon ein melting pot.
     
  4. Alubehütet
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    Spannend! :)
     
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  5. Alubehütet
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    Nix Seefahrer. Von hier aus nach Zentralasien kommst Du viel besser mit einem Pferd als mit einem Boot.

    Es gibt um 600 v.Chr. Funde chinesischer Seide im Mittelmeerraum, also noch vor der klassischen Seidenstraße. Die sind über die Skythen in unsere Gegenden gebracht worden, die wir eigentlich als Reiterkriegervolk bis dahin ungekannter Grausamkeit kennen, aus der eurasischen Steppe, die herausragend vom Pferd sogar rückwärts mit dem Bogen schießen, von denen aber immer mehr klar wird, daß sie auch als Händler rege tätig wurden sowohl nach Nordeuropa als auch in den Mittelmeerraum hinein. Marihuana aus Indien haben sie uns unter anderem angedreht, und mit ihm vielleicht auch die mit ihm (Shiva) verbundene Idee der Reinkarnation, die wir zu verschiedenen Gelegenheiten bei den Kelten bezeugt finden. Bei denen würde ich nach Runen suchen, weiß ich aber nichts von.
     
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  6. Mendelssohn
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    Die Skythen an der Elbe? Echt?
    Vielleicht haben die Skythen den Germanen ja das Schreiben beigebracht auf Przewalkis :)
    Ich sehe eher die Wikingerroute über Sizilien nach Bagdad und Stambul :)
     
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  7. Alubehütet
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    Flußschifffahrt. Punkt für @Mendelssohn:). Über Rhein/Donau kann man bis zu Schwarzen Meer kommen. Die Goten – Germanen – sind ja auch mit einem Teil dort hin.

    Runen sind übrigens eine Lautschrift. Anders als die semitischen Silbenschriften. Das ist in unseren Breiten eine exklusive Errungenschaft der Griechen, die besonders viele Vokale hatten. Da würde mich eine davon unabhängige Entstehung der Runen sehr überraschen.
     
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  8. Mendelssohn
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    Keiner hat mehr Vokale als die Römer. :)
    Roma hat von vier Buchstaben allein zwei Vokale.
    Ἀθῆναι drei Vokale von sechs Buchstaben, wobei αι wie ein Vokal klingt.
     
  9. Alubehütet
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    In der Schule war ich begeistert davon, daß die Griechen ein Wort haben „Hendiadyoin“.

    Im Deutschen hingegen kann es vorkommen, daß es Wörter gibt, die fünf Konsonanten hintereinander haben: „rztpr“.

    In „Arztpraxis“.
     
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  10. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Mit den Skythen bin ich allerdings ein paar Jahrhunderte zu früh, zugegeben. Macht aber deutlich, seit wie lange es schon auch weitreichende unmittelbare Kulturkontakte gibt. Die Kelten lernten von ihnen natürlich vor allem die Reiterkriegerei.

    Beeindruckt hat mich an dem FAZ-Artikel vor allem die Geschichte, daß es sowohl bei den Türken wie den Germanen alliterierende Stabreime gäbe. Das ist ja nun doch sehr weitreichend. Geht weiter als eine bloße Aneignung einer Technologie „Runenschrift“.
     
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