Auffallende Ähnlichkeiten zwischen germanischen und alttürkischen Runen

Dieses Thema im Forum "Identitas/Wesenseinheit" wurde erstellt von Msane, 22 August 2019.

  1. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Was richtig ist: Wie man erst seit etwas mehr als zehn Jahren durch die Paläogenetik endlich sicher weiß, stammen die Urindogermanen/Protoindoeuropäer aus der eurasischen Steppe, wie von den meisten erwartet (aber nicht sicher erwiesen). (Den Link bitte mit äußerster Vorsicht genießen. Wikipedia ist in diesem Bereich immer noch unterirdisch.) Da sind wir aber in der Jungsteinzeit (Kupfersteinzeit) um 4000 v.Chr. Und die hatten tatsächlich auch eine götterlose Himmelsreligion, wie sie heute noch vom Tengrismus fortgeführt wird und auch die Türken einmal hatten. Kontakte zu dieser Zeit sind nur zu den Finno-Ugren nachweisbar (Vorfahren unter anderem der Ostseefinnen und Ungarn).

    Das hat aber mit den Runen nichts zu tun, die sind nun wahrlich viel später.
     
  2. Mendelssohn
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    Alu, die Kelten lernten von den Skythen die Kriegsführung zu Pferde?
    Waren die Kelten nicht eher per Boot unterwegs von Wales bis zum Baskenland?
     
  3. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Per Boot waren schon die Megalithleute schwer unterwegs, die ja wahrscheinlich aus dem Mittelmeer stammen, und mit denen sich indoeuropäische Zuwanderer verkumpelt haben zu Kelten. Caesar allerdings ist von den reiterkriegerischen Qualitäten der Kelten schwer beeindruckt, und noch mehr von dem Ethos: Wenn so ein Krieger reitet in eine römische Fußtruppe, dann reißt er genügend Leute in den Tod, macht noch mehr kampfunfähig und stört den ganzen geordneten Vormarsch. Er selber findet aber auf jeden Fall den Tod bei so einer Aktion.
     
  4. Mendelssohn
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    1. Nun brauchen wir das Zitat aus De Bello Gallico. :)
    2. Sagt Cäsar auch was über die Skythen, die den Kelten das Reiten beigebracht haben?
     
  5. Alubehütet
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    2. Nein.
    1. Ich schlaf mal drüber ;)
     
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  6. Alubehütet
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    Der Historiker Arnulf Krause schildert, in welch intensiven Beziehungen bereits die Kelten des ursprünglichen Siedlungsgebietes in Ostfrankreich und Südwestdeutschland „mit Griechen und Etruskern, aber auch im Austausch mit dem asiatischen Steppen- und Reitervolk der Skythen standen. Von diesen haben sie den Gebrauch des Reitpferdes gelernt. „Diese und viele andere Einflüsse trafen bei den Kelten zusammen und verbanden sich mit deren Traditionen und Vorstellungen zu einer Zivilisation, wie es sie vorher nördlich der Alpen nicht gegeben hatte.“

    Eurasisches Magazin
     
  7. Alubehütet
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    Die Gelehrten streiten noch. Aber es spricht wohl einiges dafür – und vor allem: Nichts dagegen! –, daß die Reiterkriegerei, nämlich überhaupt das Reiten, erst zur Bronzezeit in der eurasischen Steppe erfunden worden ist. Noch genauer: Pferde erst hier so groß gezüchtet werden, daß sie überhaupt erst in der Lage sind, einen erwachsenen Mann zu tragen.

    Ich muß mich da mal kundig machen. Das könnte ein Nebeneffekt gewesen sein des bronzezeitlichen Klimapessimums: Vielleicht ging es ursprünglich darum, mehr Pferdefleisch zu erzeugen aus immer knapperen Weidegrund?
     
  8. Ferdinand
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    Ferdinand New Member

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    Man muss nur weit genug zurückgehen um sämtliche Völker zu einem Ursprungsvolk zu bringen. Dann landet man in Afrika. Germanen und Türken haben aber keine Verbindung in der neueren Zeit. Es gibt verwandtschaftliche Verbindungen zwischen Germanen, Indern, Persern und damit auch zu den Kurden. Aber diese Verbindung ist auch schon vor ca. 10000 Jahren abgebrochen. Allerdings gab es bereits vor 3000 Jahren kulturellen Austausch zwischen Europa und Asien, wie mehrere mumifizierte Leichen aus dieser Zeit belegen. Eindeutige Nordeuropäer, die in China starben und dort beerdigt wurden.
     
  9. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Vor etwa 6000 Jahren und weniger. Indoiraner gingen erst vor etwas mehr als 4000 Jahren auseinander, wenn ich das richtig im Kopf habe.
     
  10. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Am interessantestesten finde ich deinen link zum Eurasischen Magazin: https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasisches_Magazin
    Scheint von den Freunden des europäischen Hauses gesponsert zu sein, wobei mir nicht ganz klar ist, ob nur die Ukraine zu Europa gehört oder ganz Russland einschließlich der Ukraine.
    Arnulf Krause ist auch keine wirkliche Kapazität. Als Lehrbeauftragter "für ältere skandinavische Sprache und Literatur ... am Institut für Germanistik, vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn" würde ich ihn nun auch nicht als Historiker klassifizieren.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arnulf_Krause
     
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