Augsburger Asylbewerberheim

eben.
es ist immer noch vorwiegend ein Problem der Logistik - des sinnvollen verteilens der Flüchtlinge.
es gibt genügend Orte, wo die Bewohner wegziehen, die vom Bund verlassen wurden...kann doch nicht sein, dass KZ-Baracken als "angemessen" empfunden werden und besser wieder bewohnbar gemacht werden können, als leerstehende Kasernen und co...
 
Dazu sind erstmal die Eigentums- und Nutzungsverhältnisse zu klären. Leerstehende Kasernengebäude unterstellt nicht gleichzeitig, dass das Kasernengrundstück nicht andersweitig durch die Bundeswehr genutzt wird. Lager usw. Altbestand an Waffen, Rüstung usw. Teilweise enthalten die Gebäude auch Asbest, das ggf. beseitigt werden müsste usw.
 
[...] was ist den mit all den leerstehenden Gewerbeimmobilien und den Bürogebäuden?
Das ist genau das, was Bremen momentan anpeilt. Auf Grund des nicht existenten "bezahlbaren" Wohnraums für die von mir genannten Zielgruppen, will die Stadt prüfen, ob man im Innenstadtbereich nicht alte Gebäude (Diskotheken, Kneipen, Döner- und Frittenbuden) usw. zu Wohnungen umbauen kann.
 
Im Ruhrgebiet gibbet genug leerstehende Wohnungen.
Es besteht kein Mangel an leerstehenden Wohnungen, sondern ein Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Für das hier betreffende Klientel gelten örtliche Richtlinien zu Mietobergrenzen. Das heisst: Das nur so und soviel Kohle für eine Wohnung bezahlt wird. Daher bewirbt sich das Kientel ja auch um genau diese Wohnungen. Ergo: Keine freien Wohnungen aus diesem Segment mehr verfügbar.

[1] Richtlinien zu Unterkunft, Heizung, Warmwasser und Wohnraumsicherung
 
Das Problem ist der Zeit wohl leider die Flut an Asylbewerbern, die untergebracht werden müssen. Da muss man sich eben mal Gedanken machen .Kasernen, Container und was weiß ist, sollten nur für eine sehr kurze Übergangszeit als Unterbringungsmöglichkeit dienen. Dort schlägt einem von Seiten der Bewohner so eine Hoffnungslosigkeit entgegen, dass man Gänsehaut bekommt.die Asylverfahren sollen ja wohl nicht mehr so lange dauern und dann sollten die Familien mit Kindern zuerst in normalen Wohnungen leben, begleitend auf Arbeitsssuche gehen und schnell deutsch lernen.Hört sich so einfach an... Ich weiß das die Realität anders aussieht:(
 
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