Aussprache türkischer Namen - zuviel der Integration

In dem Zusammenhang war es lustig, aber gleiches Recht für alle. Z.B. Mesut Özil bei Arsenal London... mit Ö auf dem Trikot, früher hätten die Briten das nie gemacht... mittlerweile ist die technische Entwicklung so weit, dass jeder Buchstabe auf dem Computer schreibbar ist, ob es č ç ć oder ğ oder ş š oder ı İ ist, oder кирилиш... daher gibts keine Ausreden mehr. Ich spreche auch den Herrn Zuckerberg nicht "Sackerbörg" aus oder einen Scorsese nicht "Scorsiesie"... Namen sind unveränderlich. Egal über wieviel Generationen. Alles andere ist Assimilation und als Assimilierter darf man sich meiner Meinung nach auch nicht mehr als Angehöriger der Ursprungsnation bezeichnen.
Hä?!
Das widerspricht sich doch mit dem Rest.
 
Ne eben nicht, dass sind deutsche und italienische Namen, die veramerikanisiert wurden, deswegen spreche ich sie deutsch und italienisch aus... das ist doch exakt was ich meine... angenommen du heißt Milošević und wirst dann Milosevik statt Miloschevitsch ausgesprochen
Also, ich bitte dich... wen der Herr Zuckerberg sich selber Sackerbörg nennt....
Putin sprichst du also auch korrekt russisch aus?
Kannst du auch das th aussprechen?
Bei Che Guevara? Rollst du da auch das r?





Im Übrigen nicht Miloschevitsch, sondern Miloschewitch.
 
Also, ich bitte dich... wen der Herr Zuckerberg sich selber Sackerbörg nennt....
Putin sprichst du also auch korrekt russisch aus?
Kannst du auch das th aussprechen?
Bei Che Guevara? Rollst du da auch das r?





Im Übrigen nicht Miloschevitsch, sondern Miloschewitch.
Die Deutschen würden es mit sch schreiben;)

Ansonsten versuche ich alles korrekt auszusprechen, ich erkundige mich... am Wochenende als Powetkin gegen Klitschko boxte, habe ich meinem Kollegen auch klar gemacht, dass es Pawjetkin ausgesprochen wird, so wie ich es von meinem Russischen Arbeitskollegen erfragt... und mit nem rollenden "R" hab ich keine Probleme...

Wenn der Zuckerberg sich Sackerbörg nennt, sprech ich ihn mit Sackerbörg an, ändert nichts daran dass ich anderen gegenüber Zuckerberg sage, weil es korrekt ist, oder der FDP-Politiker Kubicki oder die die Tennis-Spielerin Lisicki, nenne ich selbstverständlich Kubitzki oder Lisitzki... ist vielleicht ne Macke von mir, aber bei Sprachen bin ich empfindlich.
 
In dem Zusammenhang war es lustig, aber gleiches Recht für alle. Z.B. Mesut Özil bei Arsenal London... mit Ö auf dem Trikot, früher hätten die Briten das nie gemacht... mittlerweile ist die technische Entwicklung so weit, dass jeder Buchstabe auf dem Computer schreibbar ist, ob es č ç ć oder ğ oder ş š oder ı İ ist, oder кирилиш... daher gibts keine Ausreden mehr. Ich spreche auch den Herrn Zuckerberg nicht "Sackerbörg" aus oder einen Scorsese nicht "Scorsiesie"... Namen sind unveränderlich. Egal über wieviel Generationen. Alles andere ist Assimilation und als Assimilierter darf man sich meiner Meinung nach auch nicht mehr als Angehöriger der Ursprungsnation bezeichnen.

Die falsche Aussprache eines ausländischen Namens halte ich nicht für ein Vergehen. Insofern bedarf es meiner Meinung nach auch keine Ausreden. Wer so einen Anspruch setzt und sich bei Nichtbeachtung despektierlich behandelt fühlt, hat mE nach ein Egoproblem. Aber man kann sich das Leben natürlich auch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.
Die Falschaussprache des Namens in anderen Zusammenhängen lustig zu finden ist wiederum inkonsequent.
So etwas als Assimilation zu bezeichnen, ist masslos übertrieben.
Dass die vermeintlich "Assimilierten", die ja sozusagen die Opfer der falschen Namensnennung sind, sich nun nicht mehr als Angehörige der Ursprungsnation bezeichnen dürfen, entbehrt wiederum jeglicher Logik.
 
Naja ist deine Meinung, ich sehe es eben anders... Wo siehst du eine Inkonsequenz? Natürlich hören sich einige Aussprachen lustig an, dennoch bin ich konsequent der Meinung, dass Aussprachen korrekt erfolgen sollten. Die Assimilierten im Übrigen sind nicht Opfer, sondern im erweiterten Sinne Täter, denn sie könnten ja die Leute aufmerksam machen, wie ihr Name ausgesprochen wird... von daher ist es nur logisch, sich so zu nennen wie man heißt und nicht anders, weil es anderen eventuell leichter fallen könnte...
 
Jedem seine persönlichen Empfindlichkeiten und Macken, solange man sie nicht als Massstab für andere setzt. Das ist anmassend.
Naja bei englischen und französischen Namen ist es ja auch Massstab die richtig auszusprechen, also sollte es bei jeder anderen Sprache auch so sein... Einen Pierre nennt jeder Pjär ebenso einen Charles Tscharls, also wo ist der Unterschied? Meiner Meinung nach ist dies nicht anmassend...
 
Ich spreche auch den Herrn Zuckerberg nicht "Sackerbörg" aus oder einen Scorsese nicht "Scorsiesie"... Namen sind unveränderlich. Egal über wieviel Generationen. Alles andere ist Assimilation und als Assimilierter darf man sich meiner Meinung nach auch nicht mehr als Angehöriger der Ursprungsnation bezeichnen.

Also wenn es danach gehen würde, dann hätten sich auf der Welt gar keine Sprachen und schon gar nicht ihre Dialekte entwickeln dürfen. Dann würden wir alle noch kommunizieren wie es einst Standard in der Laubhütte und den Tierhautzelten der ersten Menschen war (ich schreibe nicht Höhle, weil die nicht bewohnt wurden in der Regel. Die waren mehrheitlich zu kultischen Zwecken).
 
Ansonsten versuche ich alles korrekt auszusprechen, ich erkundige mich... am Wochenende als Powetkin gegen Klitschko boxte, habe ich meinem Kollegen auch klar gemacht, dass es Pawjetkin ausgesprochen wird, so wie ich es von meinem Russischen Arbeitskollegen erfragt... und mit nem rollenden "R" hab ich keine Probleme...


Das ist ja löblich. Aber bei der Transkription von Namen aus anderen Schriftsystemen als der Lateinischen geht es auch arg an die Grenze. In letzter Konsequenz müssten bei Namensschreibung dann auch die ursprünglichen Schriftzeichen benutzt werden.
 
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