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pauline09
Guest
AW: beste Freundin und Askim (und weitere Probleme)
Verzeih, aber das klingt danach, als würdest Du ausschließlich aus Deiner Sicht, Deinen persönlichen und offenkundig besseren Erfahrungen heraus urteilen, nein, mehr noch: verurteilen. Nur machst Du es Dir da recht einfach, kannst Dir wahrscheinlich nicht vorstellen, dass die Mutter ganz anders geprägt ist, das entsprechend weitergibt und die Tochter höchstwahrscheinlich noch nicht selbstständig genug, sich aktiv daraus zu lösen oder gar zu rebellieren (- das wäre die andere Seite ihrer jetzigen und anscheinend zunehmends löcheriger werdenden Angepasstheit, sonst würde sie sich nicht bei SweetNel ausweinen).
Du wirst es vermutlich nicht glauben, Aylin, aber auch in dt. Familien konnte man sich als junges Mädel noch vor 30 Jahren mit Pech und hysterischer Untermalung anhören, dass Tampons pfui, weil schädlich fürs Hymen seien. Ziemlich gruselig! Umso besser, wenn's in solchen Situationen gute Freundinnen und weitere Bezugs- oder Vertrauenspersonen wie Lehrerinnen, Ärztinnen usw. gibt, die freundlich und zugewandt und nicht sofort mit grenzenlosem Entsetzen und Befremden reagieren. Letzteres dramatisiert die Dinge nämlich genau so, nur umgekehrt - und erhöht letztlich die Hemmschwelle, sich externe Unterstützung zu holen. Vielleicht habe ich es ja anders aufgefasst, als Du es gemeint hast, aber ein Satz wie:"Am besten, sie findet schnell ihren Askim (...)" klingt für mich in dem Zusammenhang wirklich abkanzelnd.
Danke, dem habe ich nichts hinzuzufügen.
das mädel ist in deutschland aufgewachsen und ihre mutter erzählt ihr sie sei keine Jungfrau mehr, wenn sie sich von einer Frauenärztin untersuchen und sie wohnt noch immer in diesem haus? :icon_eyecrazy:
sorry, aber ich glaube dem mädel ist nicht zu helfen. Am besten sie findet schnell ihren askim, damit sie unter die haube kommt.
Verzeih, aber das klingt danach, als würdest Du ausschließlich aus Deiner Sicht, Deinen persönlichen und offenkundig besseren Erfahrungen heraus urteilen, nein, mehr noch: verurteilen. Nur machst Du es Dir da recht einfach, kannst Dir wahrscheinlich nicht vorstellen, dass die Mutter ganz anders geprägt ist, das entsprechend weitergibt und die Tochter höchstwahrscheinlich noch nicht selbstständig genug, sich aktiv daraus zu lösen oder gar zu rebellieren (- das wäre die andere Seite ihrer jetzigen und anscheinend zunehmends löcheriger werdenden Angepasstheit, sonst würde sie sich nicht bei SweetNel ausweinen).
Du wirst es vermutlich nicht glauben, Aylin, aber auch in dt. Familien konnte man sich als junges Mädel noch vor 30 Jahren mit Pech und hysterischer Untermalung anhören, dass Tampons pfui, weil schädlich fürs Hymen seien. Ziemlich gruselig! Umso besser, wenn's in solchen Situationen gute Freundinnen und weitere Bezugs- oder Vertrauenspersonen wie Lehrerinnen, Ärztinnen usw. gibt, die freundlich und zugewandt und nicht sofort mit grenzenlosem Entsetzen und Befremden reagieren. Letzteres dramatisiert die Dinge nämlich genau so, nur umgekehrt - und erhöht letztlich die Hemmschwelle, sich externe Unterstützung zu holen. Vielleicht habe ich es ja anders aufgefasst, als Du es gemeint hast, aber ein Satz wie:"Am besten, sie findet schnell ihren Askim (...)" klingt für mich in dem Zusammenhang wirklich abkanzelnd.
Dieses Mädel ist in diesen Verhältnissen aufgewachsen, inkl. der Angst vor der Familie und der Hilflosigkeit, wenn sie alleine da stehen würde.
So einfach ist der Bruch mit der Familie nicht und ich denke auch nicht, dass sie das aus freien Stücken mitmacht. Welcher junge Mensche würde das schon.(...)
(...)
Eine Ausbildung wäre schon mal ein wichtiger Schritt zur Abnabelung. Auch so wird ihre Eigenständigkeit gefördert.
Danke, dem habe ich nichts hinzuzufügen.