Bekir Alboga (DITIB)
“Meinungsfreiheit verteidigen wir alle. Aber ob man den Führer, sozusagen den Prophet, den Vermittler einer Weltreligion – ich habe mir die Karikatur nicht angeschaut, aber muss man jetzt den Propheten Mohammed mit einer Handgranate malen? Ist das auch nicht eine Provokation? Man kann das so verstehen, man möchte provozieren. Man darf provozieren. Aber zählen die Gefühle der Muslime nicht? Gibt es auch nicht für die Muslime Werte, die man mit Respekt behandeln sollte? Wollen wir nicht einen Weltfrieden? Wollen wir nicht friedlich zusammenleben? Müssen wir uns ständig gegenseitig provozieren? Ich würde momentan zum Beispiel auf jede Provokation verzichten.”
Das ist auch der vorherrschende Ton der Muslime in den sozialen Netzwerken:
"Ich verurteile die Tat, aber....."
Die Gefühle der Muslime zählen in der Satire genau so viel oder wenig, wie die der anderen auch.
In der Satire gibt es keine Extrawurst.... für niemanden.