Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Ich wünsche Dir, dass Du es ganz bald folgenlos überstanden hast. Die Schwester einer guten Freundin hatte es vor zwei Monaten und musste nach einer Woche in die Klinik. Nicht auf die Intensivstation zum Glück, aber es ging ihr so mies, dass es daheim nicht mehr ging. Nun ist sie seit längerem aus der Klinik entlassen und kämpft noch immer mit Luftknappheit, Schwindel, allem möglichen. Keine Risikopatientin, davor war sie körperlich fit.
Richtiges Mist-Virus!
Ja ist es, mir geht es aber dank toller Betreuung recht gut, die Luftveränderung hat Hausarzt angeordnet. Und zu Glück musste ich nicht ins Krankenhaus. Sauerstoff hatte ich zu Hause.

Ja! Und Fieber hatte ich auch, aber dank guter Pflege musste nur einmal die Eiswasserwanne ran.
Bisher habe ich noch nicht ernstlich mitgedacht, muss nur heute wieder meine Fragebögen für die schier unendliche Covid-19- ELISA-Studie ausfüllen. Per App. Aber es ist eine andere App. ; )

Eine App......unglaublich, ich habe drei fette Ordner hier stehen mit Fragebögen :rolleyes:

Ich drücke die Daumen das es dir bald besser geht. Bleib dran mit den Atemübungen und den Waldspaziergängen.

Ja mache ich und im Wald habe ich auch kaum Atemnot.
 
Mir ist so einiges schleierhaft, was die untersuchen, und was nicht. Das mit den Kindern ist zu wichtig, hätte längst geklärt gehört. Die haben keine Symptome, also werden sie nicht getestet. Warum untersucht man nicht mehrere Schulen total, als Stichprobe? Und im Infektionsfalle dann die Angehörigen, um zu sehen, ob Kinder nur Träger sind oder auch Überträger? Wenn die Virenmenge mit entscheidend ist für die Ausbreitung: Vielleicht husten Kinder ob zu kleiner Lunge wirklich zu wenig aus, um andere zu gefährden. @sommersonne wüßte das bestimmt gerne.
 
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Das eben war die große Diskussion.

Einerseits: Wenn die App mir präzise sagen könnte im obigen Beispiel, mein Nachbar, der mit mir in einer WG lebt, ist infiziert, dann kann ich beruhigt sein: Ach was, ich kenn den gar nicht, der wohnt Wand an Wand, aber ein Haus weiter. Wenn sie mir aber anzeigt: Letzte Woche Mittwoch 16:37 Uhr hatte ich im Bus der Linie 612 etwa 13 Minuten einen problematischen Sitznachbarn, dann dürfte ich mir denken: Oh, verdammt. Besser zuhause bleiben.

Aber folgendes Szenario: Ein Mann findet heraus, daß seine Frau ihm seit einem dreiviertel Jahr betrügt mit einem Arbeitskollegen, denn sie war in dessen Wohnung, dort hat er sie infiziert, sie ihren Mann und der seine Mutter, und die Mutter stirbt – Mit diesem Wissen könnte niemand mehr glücklich werden.
Habe jetzt gehört, daß die App zumindest die ungefähre Zeit nennen soll, wann ich einen problematischen Kontakt gehabt haben könnte. Das wäre ein nützlicher Kompromiss :)
 
FFP2-, genauer: FN95-Masken habe ich an verschiedenen Kiosken gesehen für ca. 10€. Da hat sich ein Großhändler bevorratet, ja. (Wenn die denn echt sind.)

An Kiosken? :confused: Wow. Hier gibt's die in Drogeriemärkten. Wobei ich momentan nicht glaube, dass ich eine FFP-Maske brauche, die anderen genügen mir. Ein Neu-Infizierter in town. Mal abwarten, wie es mit den Touris wird.

Dänemarks Grenzen sind übrigens wieder offen. Eine Handvoll Menschen aus meiner Familie sind heute hingedüst, haben sich frühmorgens auf den Weg gemacht und gegen 10 Uhr vermeldet: nur stichprobenartige Kontrollen, sie nicht, alles fein. Jedenfalls kamen sie glatt durch und dürften seit Stunden an der Nordsee sein. :)
 
Ich habe Stoffmasken aus Höflichkeitsgründen, aber für wirklich ernste Situationen – Schwebebahn! – soll es dann doch eine N95 sein. Drogeriemärkte, keine Ahnung, noch nicht geguckt. Apotheken unterschiedlich, mal Stoff, mal FFP2.
 
Die Bundesregierung beteiligt sich jetzt mit 300 Mio. Euro am Impfstoffhersteller CureVac AG, den Trump kürzlich noch aufkaufen wollte. Das läuft über die KfW, die dafür 23 Prozent am Unternehmen erhält.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/b...urevac-a-2c915a65-5e89-407c-91d0-8fa2200efa00
Geht es nicht auch um Reservierung des Impfstoffs, dies nicht nur gegenüber den Amerikanern. Die Frage bleibt, wie arme Länder überhaupt an den (potentiellen) Impfstoff kommen wollen. Die EU müsste schon einen Hilfsfond einrichten.
 
Mir erschließt sich der Sinn noch nicht. Commerzbank, Lufthansa, die standen vor dem Exitus und mußten gerettet werden. Hier aber wird einfach investiert in ein vielversprechendes Unternehmen. Eigentlich keine Staatsaufgabe.

Gab es da echt einen Deal: Kauft uns, sonst lassen wir uns von Trump kaufen?

Ich verstehe auch nicht, wieso es nicht eine internationale Vereinbarung gibt: Die ersten drei Firmen, die verwendungsfähige Impfstoffe zur Verfügung stellen, sollen das Geschäft ihres Lebens machen, dafür sorgen schon im Eigeninteresse reiche Geberländer, aber das Ergebnis, der Impfstoff, wird nicht patentiert, sondern wird gemeinfrei gestellt?

(Gemeinfrei: Das Rezept für den Imfstoff steht zur freien Verfügung im Internet, kann jeder downloaden und selberbrauen. Was natürlich immer noch wenige sind, die das dann können; ein Apotheker kann das jedenfalls nicht. Aber die Inder z.B. schon.)

Ich erinnere mal an Antrax. Höchst toxisches Gift, für einen Moment sah es dann so aus, als hätte sich das eine Terrororganisation angeeignet. Einziges und also höchst teures Gegenmittel hatte der BAYER-Konzern. Die Amerikaner drohten, im Zweifel Mobay wieder zu verstaatlichen.
 
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Geht es nicht auch um Reservierung des Impfstoffs, dies nicht nur gegenüber den Amerikanern. Die Frage bleibt, wie arme Länder überhaupt an den (potentiellen) Impfstoff kommen wollen. Die EU müsste schon einen Hilfsfond einrichten.
Das wäre sogar im Interesse der reichen Länder, auch die armen Länder werden besucht und so könnte das Virus wieder eingeschleppt werden.
Gab es da echt einen Deal: Kauft uns, sonst lassen wir uns von Trump kaufen?
Du bist im Kapitalismus groß geworden und wunderst dich? Wer zuerst und am meisten zahlt (muß ja nicht mal die USA sein) der bekommt´s.
 
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