Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

So. Habe mir die App installiert, auf einem iPhone.

Man kann nicht sagen, daß Apple die bewirbt. Auf dem App-Store-Startbildschirm ist sie eh nicht. Aber selbst, wenn man „Corona“ eingibt, findet man sie nicht. Es muß schon „Corona-Warn-App“ sein.

Und sie gefällt mir auch nicht. Heißt, das Icon ist geil. Aber dann sülzt es einem zu. Die lettische hat nur einen Start-Knopf, und gut ist. Rest kann ich mir auf der Webseite ansehen. Zudem liefert die App eine Risiko-Einschätzung: Wie nahe war ich wie lange mit einem Infizierten in Verbindung. Halte ich für Pseudo-Bullshit.

Naja. Aus staatsbürgerlicher Pflicht bleibt sie jetzt drauf, und ich vergesse sie. Hoffentlich erinnert sie mich nicht an ihre Existenz :)
 
Seitens der Firma, klar. 300 Mille, warum nicht.

Für unsere Regierung absolut ungewöhnlich. Entweder ist sie über den Tisch gezogen worden, oder Trump hat wirklich ein verdammt gutes Angebot gemacht, das es zu überbieten galt. Daß Regierungen in Pharmaunternehmen investieren ist ein Novum.
 
Seitens der Firma, klar. 300 Mille, warum nicht.

Für unsere Regierung absolut ungewöhnlich. Entweder ist sie über den Tisch gezogen worden, oder Trump hat wirklich ein verdammt gutes Angebot gemacht, das es zu überbieten galt. Daß Regierungen in Pharmaunternehmen investieren ist ein Novum.
Wenn man es sich überlegt sollte der Staat wahrscheinlich das ganze Gesundheitswesen unter seine Fittiche nehmen. Medikamente gehören da auch dazu. Dann müßte kein Profit mehr gemacht werden. Ich finde es unmöglich das Kliniken Profit erarbeiten müssen. Das geht zu Lasten des Personals und der Patienten, hätte jetzt bald Kunden geschrieben, ist ja garnicht so falsch.
 
Und diese bescheuerten Oxforder mit ihrem beknackten „60% müssen die App nutzen“ gehen mir auch auf dem Zwirn :mad: Ich weiß nicht, warum so ein Mist verbreitet wird :( Je mehr Leute sie installieren, desto besser ist natürlich. Aber wenn die App keinen Alarm gibt, heißt das nicht, daß ich nicht infiziert bin, selbst wenn alle die App installiert hätten. Und wenn sie Alarm gibt, habe ich immer noch gute Chancen, nicht infiziert zu sein. Wie gesagt, Funkwellen dringen durch Wände, Viren nicht.

Es ist ein Spielzeug. Kann nützlich sein. Wie Baumwollmasken, kann vor allem nicht schaden. Höchstens den Akku schneller leer saugen, wenn man normalerweise kein Bluetooth nutzt.
 
Mir erschließt sich der Sinn noch nicht. Commerzbank, Lufthansa, die standen vor dem Exitus und mußten gerettet werden. Hier aber wird einfach investiert in ein vielversprechendes Unternehmen. Eigentlich keine Staatsaufgabe.

Gab es da echt einen Deal: Kauft uns, sonst lassen wir uns von Trump kaufen?

Keine Ahnung, aber ich halte es keineswegs für undenkbar.
Was tätest Du, wenn ein in Deutschland ansässiges Top-Unternehmen von USA/China/Russland/Saudi-Arabien umgarnt und möglicherweise abgeworben würde, um einen Impfstoff zu entwickeln und erstmal nur exklusiv der Bevölkerung im Investoren-Staat zur Verfügung zu stellen?
Eben. In so einer Situation geht vieles, glaube ich. ;)

Mal ab davon haben Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande auch beim britischen Pharma-Hersteller Astra Zeneca einen Impfstoff vorbestellt, den es noch gar nicht gibt.
GB, USA und andere seien mit der internationalen Impfallianz auch dabei, teilte das Unternehmen mit.

Der Deal wurde dieser Tage vermeldet, worauf die Astra Zeneca-Aktien gleich um 20 % in die Höhe schossen.
https://www.manager-magazin.de/poli...dosen-mit-moeglichem-impfstoff-a-1307699.html

Warum sollte sich Deutschland dann nicht auch bei CureVac engagieren?

Man kann das alles für abenteuerlich halten, klar. Aber einschlägige Pharma-Hersteller können zurzeit rausholen, was der Markt hergibt. Ob sich das lohnt und die Unternehmen halten, was sie versprechen oder jedenfalls in Aussicht stellen, wird man sehen.
 
Impfstoff vorbestellen, kaufen, ist ja o.k. Bei den Masken waren sie nicht so vorausschauend.

Aber gleich die ganze Firma? o_O

Der Hopp hat die Regierung schon bei der App über den Tisch gezogen. Die ist ja ganz ordentlich geworden, bei Tkom und SAP auch nicht unbedingt erwartbar, aber 20 Millionen?
 
Wenn man es sich überlegt sollte der Staat wahrscheinlich das ganze Gesundheitswesen unter seine Fittiche nehmen. Medikamente gehören da auch dazu. Dann müßte kein Profit mehr gemacht werden.

Das Fass will ich jetzt eigentlich gar nicht aufmachen, aber: wer zahlt die Forschung? Die ist nämlich das Teuerste.
Auch der Staat? Und wer garantiert dann im äußersten Fall, dass nicht irgendwelche Psychopharmaka klammheimlich unter dem Deckmantel anderer Präparate entwickelt und Dissidenten verabreicht werden?
In diktatorischen Regimen wird so etwas kriminell missbraucht, das weißt Du ja auch.

Eine andere Sache wäre es, die Preise von Medikamenten zu deckeln. Bei rezeptpflichtigen Präparaten geschieht das zwar in gewisser Weise, ändert aber nichts daran, dass Arzneimittelpreise in Deutschland weltweit zu den höchsten gehören. Wie jeder weiß, der z.B. mal in der Türkei oder Italien Medikamente besorgt hat.

Ich finde es unmöglich das Kliniken Profit erarbeiten müssen. Das geht zu Lasten des Personals und der Patienten, hätte jetzt bald Kunden geschrieben, ist ja garnicht so falsch.

Da bin ich voll und ganz bei Dir. Irgendwelche Schönheits-Schnippler und ähnliche Konsorten können von mir aus gern privat abrechnen, das regelt der Markt. Aber bei der ganz normalen, medizinisch sinnvollen Versorgung?
 
Impfstoff vorbestellen, kaufen, ist ja o.k. Bei den Masken waren sie nicht so vorausschauend.

Aber gleich die ganze Firma? o_O

Der Hopp hat die Regierung schon bei der App über den Tisch gezogen. Die ist ja ganz ordentlich geworden, bei Tkom und SAP auch nicht unbedingt erwartbar, aber 20 Millionen?

Nun, 23 Prozent sind nicht "die ganze Firma". Jetzt kenne ich mich bei den Eigentumsverhältnissen nicht aus, hab nicht nachgeschaut, aber mit 23 % hast du üblicherweise nicht die Mehrheit. ;)
 
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