Das Bundesgesundheitsministerium hat inzwischen den Export medizinischer Schutzausrüstung verboten. Atemmasken, Handschuhe, Schutzanzüge und so weiter dürfen ab sofort nur noch in Ausnahmefällen mit engen Kriterien ausgeführt werden.
Mag alles sein. Aber mir geht's nicht um Grammatik (ist die bei ihm irgendwie anders?), sondern um die Art, wie er beispielsweise die von Apothekern und m.W. auch Ärzten beklagten Lieferengpässe für Arzneimittel wurschtig und lapidar vom Tisch wischte. Nicht alles ist mit Generika zu lösen. Wenigstens das hätte er als Hinweis von Fachleuten aufnehmen können. Auch die berechtigte Frage knapp werdender Schutzausrüstung schien er als eine Art Majestätsbeleidigung zu sehen. Fand ich einigermaßen absurd ...

Aber mittlerweile hat er wahrscheinlich auch dank fähiger Berater offenbar umgedacht. Neuester Stand:
"Das Virus hat sich bis Mittwoch auf 15 Bundesländer ausgebreitet, nur in Sachsen-Anhalt gibt es bisher keinen Fall. Das am stärksten betroffene Bundesland Nordrhein-Westfalen will eine Million Schutzmasken für Ärzte und Pfleger bestellen. "Wir werden heute die Kaufverträge unterschreiben", kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf an. Es habe ihn "sehr geärgert", dass sich das medizinische Personal Sorgen wegen fehlender Schutzausrüstung gemacht habe. Diese Sorge sei mit der Großbestellung vom Tisch."
https://www.sueddeutsche.de/panoram...vUApuXrxhsignXgrCc7Zj1J9AiXI88WHS34PZ9yxbB_s4
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