Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Oh. Wow. So genau habe ich das wieder mal gar nicht mitverfolgt.

Ein Haufen Leute fordert ja in den letzten Wochen, die Corona-Warn-App zu erweitern.

Stellt sich heraus, das können die gar nicht, ohne Google oder Apple zu fragen.

"Die freie Implementierung birgt - ganz im Sinne von Freier Software - das Potenzial für Verbesserungen, die die proprietäre Schnittstelle von Google nicht ermöglicht. So wäre es zum Beispiel möglich, bei einer Begegnungs-Warnung auch die Uhrzeit der Begegnung anzuzeigen. Das kann - bei freiwilliger Datenweitergabe des Nutzers - den Gesundheitsämter beim Ermitteln von Hotspots oder Clustern helfen oder für statistische Zwecke genutzt werden, um die Effektivität von Schutzmaßnahmen zu erhöhen."
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Ich weiß nicht, ob ich das wollen würde. Aber das steht mal wieder bei dem vorhandenen Teil gar nicht zur Debatte. Weiß nur mal wieder keiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
(...)
Meine Nachbarin sitzt seit heute in Quarantäne. Sie selbst hat noch nix, aber ein eng mit ihr befreundetes Ehepaar, das bis vorgestern von Grippe sprach und gestern Abend die Testergebnisse bekam.

Der Mann ist mittlerweile in der Uniklinik; es geht ihm schlecht. Inzwischen haben sie weitere Covid-Stationen geöffnet, aber personell sieht es eng aus. Und alle planbaren Operationen sind abgesagt.

Heute morgen war ich für Nachbar:innen einkaufen (auch für eine ganz alte, die es allein nicht mehr schafft).
Die Hamster sind wieder los: kein Klopapier mehr. Ich brauche gerade keins, die anderen auch nicht, aber das ist wirklich sagenhaft. :confused:

In den Läden war es so belebt, als sei morgen schon Weihnachten. Hallllooo? Das scheint eine sich selbst verstärkende Gruppendynamik zu sein.
Wesentlich heftiger als im März/April wird es kaum kommen. Okay, vielleicht dazu noch nächtliche Ausgangssperren hier und da, aber abgesehen davon, dass ich das für Quark halte, werden sie das im Norden nicht machen.
Glaube ich nicht. Und Lebensmittelläden bleiben ohnehin geöffnet.
Weswegen ich es für kontraproduktiv halte, von "hartem Lockdown" zu reden, oder, wie im Laschet-Sprech noch vor ein paar Wochen, vom angeblich "härtesten Weihnachten seit Kriegsende".
Was für ein Schwachsinn! Erst recht als Einleitung eines Teil-Lockdowns.

Ein harter Lockdown wäre für meine Begriffe das, was in Italien, Spanien oder Frankreich abging.
In Paris brauchten sie sogar Passierscheine, nur um mit dem Hund Gassi zu gehen.
Seht es mir nach, falls ich mich wiederholt haben sollte. Aber so was nervt. Nicht die Maßnahmen an sich, aber die vielstimmige Kakophonie, die von vornherein unangemessen viel Dramatik erzeugt. Als wäre es nicht schon traurig genug, wenn Kranke allein sterben und aus Gründen des Infektionsschutzes in schwarzen Säcken von den Intensivstationen geschafft werden.
 
Fällt Dir ein härteres ein? o_O Beispiellos ist das schon für die Nachkriegsgenerationen.
Nein der Winter 46/47 kostete etwa 2 Millionen Menschen das Leben, wegen Kälte, Hunger und ohne warme Unterkunft. Am meisten litten die Menschen in den Großstädten.

Was fehlt dir?

  • Glühwein
  • Bratwurst
Du sitzt mit deinem Bobbes im Warmen, hast fließend warmes und kaltes Wasser, genug zu Essen und kannst alles kaufen was du willst.

Schweige still.....

Querdenker Demos in Dresden und Frankfurt wurden untersagt, in Frankfurt sind kleinere Gruppen unterwegs. Noch schlimmer die Westfalen haben den Römer besetzt. :p:D Den Bertl können sie aber gerne mitnehmen, so hässlich wie der ist.:D
 
Der Mann ist mittlerweile in der Uniklinik; es geht ihm schlecht. Inzwischen haben sie weitere Covid-Stationen geöffnet, aber personell sieht es eng aus. Und alle planbaren Operationen sind abgesagt.

Heute morgen war ich für Nachbar:innen einkaufen (auch für eine ganz alte, die es allein nicht mehr schafft).
Die Hamster sind wieder los: kein Klopapier mehr. Ich brauche gerade keins, die anderen auch nicht, aber das ist wirklich sagenhaft. :confused:

In den Läden war es so belebt, als sei morgen schon Weihnachten. Hallllooo? Das scheint eine sich selbst verstärkende Gruppendynamik zu sein.
Wesentlich heftiger als im März/April wird es kaum kommen. Okay, vielleicht dazu noch nächtliche Ausgangssperren hier und da, aber abgesehen davon, dass ich das für Quark halte, werden sie das im Norden nicht machen.
Glaube ich nicht. Und Lebensmittelläden bleiben ohnehin geöffnet.
Weswegen ich es für kontraproduktiv halte, von "hartem Lockdown" zu reden, oder, wie im Laschet-Sprech noch vor ein paar Wochen, vom angeblich "härtesten Weihnachten seit Kriegsende".
Was für ein Schwachsinn! Erst recht als Einleitung eines Teil-Lockdowns.

Ein harter Lockdown wäre für meine Begriffe das, was in Italien, Spanien oder Frankreich abging.
In Paris brauchten sie sogar Passierscheine, nur um mit dem Hund Gassi zu gehen.
Seht es mir nach, falls ich mich wiederholt haben sollte. Aber so was nervt. Nicht die Maßnahmen an sich, aber die vielstimmige Kakophonie, die von vornherein unangemessen viel Dramatik erzeugt. Als wäre es nicht schon traurig genug, wenn Kranke allein sterben und aus Gründen des Infektionsschutzes in schwarzen Säcken von den Intensivstationen geschafft werden.
Das ganze Tamtam soll nur davon ablenken, dass man bei der Beschaffung von Schnelltests für die Altenheime versagt hat. Jetzt ist es ein Blame Game. Der dumme unmündige Pöbel ist selber schuld und soll jetzt am besten mit elektronischer Fußfessel an die Couchtische gekettet werden.
 
Meine Großeltern hatten fünf Kinder.

In meiner Kindheit hielt sich lange der Brauch: Heiligabend / 1. Weihnachtstag gehört der Kernfamilie,
2. Weihnachtstag finden sich die Geschwister samt Anhang ein bei den Eltern / meinen Großeltern. Aus fünf verschiedenen Orten.

So etwas müssen sich viele dieses Jahr verkneifen. Z.B. Lehrer werden ihre Eltern dieses Jahr besser gar nicht besuchen, auch nicht einzeln. Dreikönig werden sie das dann nachholen, aber ist das dasselbe?

Laschet vergleicht das implizit mit Kriegsweihnacht, das ist natürlich daneben. Aber dennoch ist das schon heftig, kennt unsere Generation so nicht. Traditionelles Fest der Großfamilie in den USA ist Thanksgiving, war also schon, und was ich so mitgekriegt habe, war das verheerend.
 
Jetzt ist es ein Blame Game. Der dumme unmündige Pöbel ist selber schuld und soll jetzt am besten mit elektronischer Fußfessel an die Couchtische gekettet werden.
Kretschmer hat ja so Töne drauf? Laschet finde ich ja schon schlimm, die Virologen seien sich ja alle uneins gewesen, da hätten wir in der Politik ja auch nicht wissen können, aber Kretschmer tönt ja wirklich rum, wenn ich das richtig verstehe, das mit dem Lockdown light hätte ja geklappt, wenn sich das Volk mal nur mehr am Riemen gerissen hätte.
 

Die App ist o.k. Die Berliner Gesundheitsämter sind es nicht.

Was ich in Berlin erlebte, als meine Corona-Warn-App rot wurde

Als es endlich soweit ist und der Arzt mich ins Behandlungszimmer ruft, habe ich mein iPhone mit der geöffneten Corona-Warn-App natürlich schon in der Hand. „Ich bin hier, weil die Corona-App rot ist und mir vier Risikobegegnungen anzeigt“, sage ich. „Oh, die Corona App!“, staunt der Arzt. „Davon habe ich schon gehört! Darf ich mal sehen, wie die aussieht?“ Ich bin sein erster App-Patient.

15 Millionen Euro hat die Entwicklung der Corona-Warn-App gekostet. Sie ist leicht zu bedienen, Open Source, dezentral und pseudonym. Selbst Markus Beckedahl von Netzpolitik sagt, dass er sie „gerne nutzt“.

Jetzt, wo ich die App im grünen Status und auch in ihrer roten Warnfunktion kennengelernt habe, kann ich sagen: Die App ist nicht das Problem. Die Corona-Architektur drumherum ist das Problem.
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Zumindest der letzte verkaufsoffene Samstag zuvor ist ja aber auch.
Samstag der 19. sind die Geschäfte zu? Glaube ich nicht.
Fällt Dir ein härteres ein? o_O Beispiellos ist das schon für die Nachkriegsgenerationen.
Muß man alles so dramatisieren und die Leute noch extra verunsichern, zumal als Ministerpräsident.
Was ist denn an Weihnachten nun hart? Man darf mit 10 Leuten feiern, man darf im Hotel schlafen. Kirchenbesuch ist nicht verboten. Es gibt alles was es sonst auch gab. Weihnachtsbäume und alles was dazu gehört. Nur das man seinen Glühwein diesmal zu Hause trinken muß. Das ist hart? Es gibt Menschen die haben kein sauberes Trinkwasser, keine Toiletten und kaum was zu essen. Das ist hart!
 
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