Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Na, nun streitet euch mal nicht. Erstens sind wir alle Laien und zweitens ist zumindest Covid noch lange nicht genug erforscht um verwertbare Aussagen treffen u können.
Wir können nur hoffen das die entwickelten Seren funktionieren, die Menschen endlich mal vernünftig werden, sonst endet alles wie die Pest. Würde zwar bestimmt der Natur gut tun, aber der Menschheit nicht ...... oder doch?
 
Ihr solltet bei der ganzen Diskussion nicht vergessen gegen Grippe konnte man sich schon jahrelang impfen lassen, wie auch gegen Pneumonie, welche oft auch als Begleiterscheinung einer Influenza auftritt.

Den Impfstoffe gegen das Corona Virus gibt es aber erst kurze Zeit.

Das mit den Influenza Stämmen hat @EnRetard absolut richtig erklärt da wir gestern im Tema darüber gesprochen haben und der Facharzt das gleiche ausführte.

Beibehalten sagt der Arzt übrigens, unbedingt die Hygienemaßnahmen auch in Grippe Wellen, denn wie sich zeigt hat dieses Virus dann kaum ein Chance.

Zu Israel wurde vorgestern bekannt das 30% aller ÜBER 60 jährigen bereits geimpft wurde.

So und jetzt noch ein frohes Neues euch allen.
 
So weit ich @Bintje verstanden habe – ich habe es noch nur überflogen, weil ich wegen der App mal ins bekannt ruppige Heise-Forum abgetaucht war –, vergleicht sie nicht Covid-19 mit der Grippe, sondern Impfstoffe miteinander. Und stellt fest, daß 1.) ohnehin schon toll ist, keineswegs zu erwarten war, daß es überhaupt und dann schon so schnell Corona-Impfstoffe gibt, und daß 2.) eine Erfolgsquote von 70% bei Grippe-Impfstoffen schon sehr gut ist (zugelassen werden sie ab 50% Wirksamkeit).



Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es nicht den einen Influenca-Virus, der jährlich mutiert, sondern es gibt inzwischen viele verschiedene Influencas. Auch die Spanische Grippe grassiert immer noch in einer ausgedünnten, harmloseren Variante. Wenn einmal wieder ein Influenca-Virus durch die Bevölkerung gelaufen und durch Impfung oder Erkrankung überstanden ist, gibt es erst einmal wieder eine Herdenimmunität, die freilich nach mehreren Jahren abbaut. Dann muß wieder dagegen geimpft werden; dann erst muß wieder dagegen geimpft werden. Somit gibt es nicht „die“ Grippe-Schutzimpfung. Die Schutzimpfung besteht vielmehr aus einem Coctail mehrerer verschiedener Impfstoffe gegen verschiedene Grippen, von denen man sich ausgerechnet hat, daß sie zur jeweiligen Saison wieder virulent werden. Dabei verrechnet man sich schon mal, und ein Virus taucht außerplanmäßig verfrüht wieder auf; dann ist die Bevölkerung durch Impfung gegen diesen nicht geschützt, und das sind die schwereren Grippe-Saisons.

Es gibt also nicht jedes Jahr einen neuen Impfstoff, weil „der“ eine Virus wieder einmal mutiert wäre. Es gibt jedes Jahr einen neuen Impfstoffcoctail, weil jeweils andere Viren (in der Mehrzahl) wieder „Saison“ haben, weil die früher durch Impfung oder Erkrankung erworbene Immunität allmählich wieder abgebaut ist. Korrigiert mich.
 
Zitat:
Brüssel. Die Europäische Union hätte nach einem „Spiegel“-Bericht mehr von dem Corona-Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer kaufen können als die bestellten bis zu 300 Millionen Dosen. Biontech habe bis zu 500 Millionen Einheiten angeboten, zitierte das Magazin am Freitag aus Verhandlungskreisen. Auch die Firma Moderna hätte der EU mehr von ihrem Impfstoff liefern können als die vereinbarten bis zu 160 Millionen Einheiten, sagte Unternehmenschef Stephane Bancel dem „Spiegel“.
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Zitat Ende

https://www.rnd.de/gesundheit/300-m...tellen-konnen-EIXZ2FE7WCIW3G4G7ROOADDGXM.html

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Es könnte mit dem impfen deutlich schneller gehen wenn man das wollte.


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Zitat:
Die EU hat beim Impfstoff neben Biontech auch auf andere Hersteller gesetzt, die nicht so schnell liefern können. Biontech-Chef Ugur Sahin zeigt sich erstaunt über die zögerlichen Bestellungen.

Der Chef des Mainzer Forschungsunternehmens Biontech hat sich nach eigener Aussage über die zögerlichen Impfstoff-Bestellungen der Europäischen Union (EU) gewundert. Der Prozess in Europa sei wegen des Mitspracherechts der einzelnen Länder nicht so schnell und geradlinig abgelaufen wie anderen Ländern, sagte der Krebsforscher Ugur Sahin dem „Spiegel“. Die EU habe zudem auch auf andere Hersteller gesetzt, die nun doch nicht so schnell liefern können. „Offenbar herrschte der Eindruck: Wir kriegen genug, es wird alles nicht so schlimm, und wir haben das unter Kontrolle“, sagte Sahin: „Mich hat das gewundert.“

Das Unternehmen suche nun Kooperationspartner für den Ausbau der Produktion. „Aber es ist ja nicht so, als stünden überall in der Welt spezialisierte Fabriken ungenutzt herum, die von heute auf morgen Impfstoff in der nötigen Qualität herstellen könnten“, sagte Sahin. „Ende Januar haben wir Klarheit, ob und wie viel wir mehr produzieren können.“ Die neue Produktionsstätte in Marburg werde weit früher bereit sein als geplant, vielleicht schon im Februar. Im ersten Halbjahr könne sie bis zu 250 Millionen Dosen herstellen.

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Zitat Ende.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...ueber-zoegerliche-eu-bestellung-17126235.html


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Tjo, wie gesagt, die EU hätte mehr bei Biontech bestellen können, wollten aber bei mehreren Herstellern bestellen.
Diese können nur jetzt nicht liefern oder ihr Impfstoff hängt noch in den Mühlen der EU-Bürokratie fest.


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So weit ich @Bintje verstanden habe – ich habe es noch nur überflogen, weil ich wegen der App mal ins bekannt ruppige Heise-Forum abgetaucht war –, vergleicht sie nicht Covid-19 mit der Grippe, sondern Impfstoffe miteinander. Und stellt fest, daß 1.) ohnehin schon toll ist, keineswegs zu erwarten war, daß es überhaupt und dann schon so schnell Corona-Impfstoffe gibt, und daß 2.) eine Erfolgsquote von 70% bei Grippe-Impfstoffen schon sehr gut ist (zugelassen werden sie ab 50% Wirksamkeit).(...)

Exakt. ;) Dank Dir für Deine Bemühungen.
Zwar dachte ich, es ginge auch aus den RKI-FAQs hervor, die ich zusätzlich oben verlinkt hatte, aber. Egal.
 
@Msane Die EU hatte besonders auch gesetzt auf das Oxford-Zeugs. Sensationell billig – 2€/Dosis gegenüber 20 bei Biontech – und supereinfach zu handhaben. Keine Kühlung nötig.

@Bintje hat uns ja auch dargelegt, warum man nicht so unbedingt an den Durchmarsch ausgerechnet von Biontech glauben wollte: Ein Newbie, der viele vielversprechende Projekte in verschiedenen Pipelines hat, aber noch nichts zur Marktreife entwickelt. Daß deren erster Knaller dann ausgerechnet ein Corona-Impfstoff werden würde, da setzt man nicht unbedingt Millionen drauf.

Die Hersteller saßen ja am längerem Hebel und konnten Abnahmegarantien fordern. Egal wann wir das auf den Markt bringen, Ihr nehmt uns dann soundsoviele Dosen ab. Unter Umständen hättest Du Biontech/Pfizer Millionen Impfdosen abkaufen und also ins Meer verklappen müssen zu einem Zeitpunkt, wo die Bevölkerung schon längst durchgeimpft ist mit dem Oxford-Impfstoff. Umgekehrt wäre nicht so tragisch: Wenn Du Oxford-Impfstoff zu viel hast, kannst Du den immer noch in die dritte Welt verschenken. Der muß nicht auf -70°C tiefgekühlt werden, den können sie auch verwenden, anders als den Biontech-Stoff, für den sie die Infrastruktur nicht haben.



Ach so, und was ja derzeit überhaupt kein Thema mehr ist: Dietmar Hopp und der Filz. Für seine SAP hat er sich einen fetten App-Auftrag an Land gezogen. Und die Bundesrepublik hat für 300 Millionen Staatsanteile gekauft an Curevac, wo Hopp Hauptaktionär ist. (In die Trump freilich eine Milliarde investieren wollte. Dem Vernehmen nach.) Obwohl Hopp nie einen Hehl daraus gemacht hat, daß Curevac im Vergleich zur Konkurrenz spät dran sein würde; Januar, vielleicht Februar.
 
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Ich nehme vorweg: Die RKI-FAQ zu den neuen Funktionen der App sind Müll, in einem Fall sogar Fakenews. So anstrengend die Heise-Foristen sind, aber einige haben die Infos auf der Homepage abgeglichen mit dem Quellcode (also dem Programm selber), und das deckt sich überhaupt nicht. Das Programm mach etwas ganz anderes, als die Homepage beschreibt. (Insbesondere ist es nicht möglich, wie die Homepage nahelegt, aus der App heraus mit dem Gesundheitsamt zu kommunizieren; denen mein Kontakttagebuch zu schicken. Die App hat keinen Fax-Ausgang.)

Das RKI habe ich seit der ersten Minute als sehr zwiespältig wahrgenommen. Da sind herausragende Leute bei; Drosten lobt sie nur in höchsten Tönen. Da sind aber auch totale Flachpfeifen bei. Zugegeben, die fallen mir vor allem in der IT auf. Ob das daran liegt, daß die Flachpfeifen wirklich auf die IT konzentriert sind, oder ob sie mir nur da auffallen, weil ich zwar als Laie da aber doch mehr Ahnung von habe als von Virologie, vermag ich nicht zu beurteilen.
 
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Ich nehme vorweg: Die RKI-FAQ zu den neuen Funktionen der App sind Müll, in einem Fall sogar Fakenews. (...)

Kurzer Einschub: nee, darum ging's zumindest im verlinkten Erklärungshintergrund meines Beitrags nicht, sondern darum (falls es interessiert, einfach durchklicken): https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html ,
aber wenn Ihr bei der App seid: okay. :) Ansonsten werde ich mir jetzt mal das Spiegel-Interview mit den Biontech-Gründern zu Gemüte führen. Danke für den Hinweis, @Msane .
 
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