Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

EnRetard

Well-Known Member
Herr Streeck weiß das Masern durch Schmierinfektion übertragen werden und forderte einen Stresstest, wie bei Banken, für die Intensivstationen.
Masern Schmierinfektion? Witz?
Infektionsweg

Masern – eine der ansteckendsten Krankheiten des Menschen überhaupt – werden durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) oder aerogen über Tröpfchen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase oder Rachen übertragen. Das Masernvirus führt bereits bei kurzer Exposition zu einer Infektion und löst bei fast allen ungeschützten Infizierten eine klinische Symptomatik aus (secondary attack rate: >90%).


Masernviren wurden nach Kontamination noch nach 2 Stunden in der Luft nachgewiesen. Ansteckungen von Personen, die sich in den gleichen Räumen aufgehalten hatten wie ein an Masern Erkrankter, ohne dass ein direkter Kontakt stattgefunden hatte, wurden beschrieben. Ein direkter Kontakt ist also nicht für die Übertragung der Masern erforderlich.
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infek...7434E7A82C790.internet102#doc2374536bodyText5
 

Berfin1980

Well-Known Member
Nein hat er gemacht bei Lanz .....außerdem vergleicht er ständig HIV und Corona. An seiner fachlichen Qualifikation gibt es dann wohl erhebliche Zweifel.

Der Moderator spricht Streeck nochmal auf den Vergleich Corona zu Masern an. Der antwortet mit einem süffisanten Lächeln: „Als Virologe sträuben sich einem natürlich die Nackenhaare“, so Streeck. Masern seien beispielsweise eine Schmierinfektion und hätten einen deutlich höheren R-Wert.

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EnRetard

Well-Known Member
Herr Streeck ist in der Tat ein HIV-Experte. Aber warun nicht? Das hindert ihn doch nicht daran, sich auch Wissen über andere Viren anzueignen. Der Wieler vom RKI ist von Hause aus ein Viehdoktor und hat sich gut in die Materie eingearbeitet...
 

Alubehütet

Well-Known Member
Herr Streeck ist in der Tat ein HIV-Experte. Aber warun nicht? Das hindert ihn doch nicht daran, sich auch Wissen über andere Viren anzueignen.
Und an sich weiß er über Corona ja eine ganze Menge. Durch seine Heinsberg-Studie erst lernten wir, daß Schlierinfektionen, anders als erwartet, für Corona kaum eine Rolle spielen. Blieben eigentlich nur die Aerosole übrig.

Raus ist er für mich, als er völlig unnötigerweise bei der Endveröffentlichung seiner Heinsberg-Studie kein Update der Todeszahlen vorgenommen hat. Es waren inzwischen beinahe noch einmal, insgesamt also doppelt so viele seiner Infizierten verstorben, als zum Zeitpunkt seiner vieldiskutierten Preview-Veröffentlichung. Damit hat er sich für mich aus der seriösen Wissenschaft verabschiedet.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Masern Schmierinfektion? Witz?
Speichel und andere flüssige Absonderungen der Atemwege wie Nasensekret und Sputum enthalten grundsätzlich Mikroorganismen, darunter auch Krankheitserreger. Beim Ausatmen, Sprechen, Erbrechen sowie beim Niesen und Husten werden sie durch Vernebelung als Tröpfchen und Aerosole (Tröpfchenkerne) an die Umgebung abgegeben. Zur Infektion von Kontaktpersonen kommt es, wenn die Erreger anschließend auf deren Schleimhäute – meist des oberen Atemtrakts, möglich ist aber auch die Bindehaut der Augen[14] – gelangen und sich dort vermehren, was unter Umständen eine Infektionskrankheit auslöst. Die erregerhaltigen Tröpfchen können auch über die Hände oder Gegenstände als Schmierinfektion weiterverbreitet werden, zum Beispiel beim Berühren von Mund oder Augen mit ungewaschenen bzw. nicht-desinfizierten Händen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tröpfcheninfektion
 

Alubehütet

Well-Known Member
Die beste Idee wäre, Deutschland sollte bei all den Forschungsgeldern, die es in den Laden gesteckt hat, darauf bestehen, dass die Lizenz freigegeben wird, damit weltweit genügend von dem Zeug produziert werden könnte.
Was genau soll das bringen? Ehrliche Frage. Das Problem ist doch, daß es derzeit nirgendwo mRNA-Produktionsstraßen gibt. Für die Produzenten dieser Impfstoffe gilt es, jetzt solche Produktionsstraßen aufzutun, auf Teufel komm raus irgendwo unter Lizenz zu produzieren. Gegen Herbst sind eh massenhaft Impfstoffe da, dann ist die erste Goldgräberzeit vorbei. Was würde mit freien Lizenzen gewonnen, wo hindern die Patente konkret genau die Produktion?
 

EnRetard

Well-Known Member
Was genau soll das bringen? Ehrliche Frage. Das Problem ist doch, daß es derzeit nirgendwo mRNA-Produktionsstraßen gibt. Für die Produzenten dieser Impfstoffe gilt es, jetzt solche Produktionsstraßen aufzutun, auf Teufel komm raus irgendwo unter Lizenz zu produzieren. Gegen Herbst sind eh massenhaft Impfstoffe da, dann ist die erste Goldgräberzeit vorbei. Was würde mit freien Lizenzen gewonnen, wo hindern die Patente konkret genau die Produktion?

In Südafrika zum Beispiel. Ich las heute, Präsident Cyril Ramaphosa sei stinksauer darüber, dass Südafrika für den Astra zeneca-Impfstoff das doppelte bezahlen müsse wie westliche Länder. Begründung des Unternehmens: Westliche Länder hätten die Herstellung bezuschusst. Südafrika würde gern Impfstoffe selbst herstellen, dafür müsste aber der Patentschutz aufgehoben werden, "wozu die großen Impfstoffhersteller und die dortigen Regierungen nicht bereit seien". Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/suedafrika-impfungen-101.html
 

Alubehütet

Well-Known Member
Für großen Ärger sorgt in Südafrika auch, dass die Impfstoffe hier mehr als doppelt so teuer sind wie in Europa. So kostet eine Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca in der EU 2,16 US-Dollar, in Südafrika aber 5,25 Dollar.
Ich verstehe da nicht, warum AstraZeneca (bzw. wer auch immer) dann nicht zusätzlich in Südafrika produziert, wenn es dort Produktionsanlagen gibt, und da dann zusätzlichen Reibach macht – Bzw. ohnehin den Impfstoff, den sie dann nicht nach Südafrika exportieren, in Europa für das Doppelte verkloppen.
 

EnRetard

Well-Known Member
ZA will wohl nicht nur für den eigenen Bedarf produzieren und für andere Länder in Afriak sind auch 2 $ pro Dosis schon zu viel.
 

Berfin1980

Well-Known Member
Ich verstehe da nicht, warum AstraZeneca (bzw. wer auch immer) dann nicht zusätzlich in Südafrika produziert, wenn es dort Produktionsanlagen gibt, und da dann zusätzlichen Reibach macht – Bzw. ohnehin den Impfstoff, den sie dann nicht nach Südafrika exportieren, in Europa für das Doppelte verkloppen.
Warum verstehst du das nicht, es nennt sich Kapitalismus. Selbst mit dem Impfstoff kannst du so richtig gut Umsatz machen und dein Aktionäre glücklich. Warum man bei der Bezuschussung zur Forschung, von Seiten des Staates nicht bessere Verträge ausgehandelt hat, kann ich dir nicht beantworten.

Ach ja und ich bin bei @EnRetard Freigabe der Lizenzen ist das einzig wichtige im Moment. Bei Biontech muss man ja sagen das Pfizer noch drin steckt, was das ganze schwierig gestaltbar macht.

Und es gibt eben Staaten die haben richtig viel Geld in die Hand genommen um Dosen zu erwerben.
 
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