Im heute fortgesetzten Prozess gegen Deniz Yücel in Istanbul hat die Staatsanwaltschaft bis zu 16 Jahre Haft für den Journalisten gefordert. Nach Ansicht des Staatsanwalts soll Yücel sich in Artikeln für die deutschsprachige "Welt" und "Welt am Sonntag" der "Volksverhetzung" und "Propaganda für die PKK" schuldig gemacht haben.
Der Vorwurf angeblicher Propaganda für die Gülen-Bewegung wurde zwar fallen gelassen.
Aber der ursprünglich als Beweis dafür angeführte Text wurde nun wegen seiner Überschrift als Beleidigung des Staatspräsidenten gewertet. Die Strafe dafür soll vier Jahre und acht Monate betragen, fordert der Staatsanwalt.
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