Der Glaube an das Gute im Askim

Crazybebeq

New Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Also ich finde es super das dieser beitrag geschrieben wurde DANKE Tygrysek, muss ich sagen hast du schön gesagt, aber lese mir auch die antworten durch, und das ist schon alles richtig , aber ich finde es echt gut was du gesagt hast, auch wenn ich natürlich wie schon gesagt auch den anderen ein wenig zustimmen muss, aber im großen und ganzen gefallen mir deine ansichten:) , also danke dir für deinen beitrag, liebe grüße Crazybebeq:)
 

Dine

Well-Known Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Genau das sagte ich in meinem letzten Satz, dass die Frauen, bei denen es gut gegangen ist versuchen, es den anderen auszureden. Warum eigentlich?


Vielleicht ja weil wir wissen, wei steinig dieser Weg ist?! Mal im ernst, JETZT ja, JETZT ist es schön... Anfangs wars hart, ich verliebt, er im Tourismus. Auch wenn mir klar war dass er es nicht wahnsinnig ernst meinen kann, hab ich mich darauf eingelassen. Und teilweise gelitten wie ein Hund. Dann kam die Zeit, in der es ernst wurde, und erstmal schön... Dann erst kamen verschiedenen kulturelle Dinge ans Licht. Und das war nochmals hart. Zudem die Sehnsucht; man lebt hier sein Leben nicht mehr wie vorher, verpasst vielleicht auch einiges.

Ja, ich bin JETZT glücklich! Aber ich würde es nie nie wieder machen - denn ca. 2 - 3 Jahre war es nicht wirklich schön, sondern naiv und nervenaufreibend.
 

YaseminS

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AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Zunächst einmal wissen gerade Frauen, die in einer solchen Beziehung leben und das schon jahrelang, mit was für Entbehrungen das verbunden ist und vor allem mit welchen Problemen man zu kämpfen hat. Ich weiß nicht woher Du die Vorstellung hast, bei uns wäre alles so toll?? Ich dachte eigentlich ich habe mich hier immer ehrlich dazu geäußert, mit was für Schwierigkeiten auch ich zu kämpfen hatte und habe.

Das möchte ich bestätigen!
 

YaseminS

Active Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Das stimmt Susi- dazu gab es auch einige Beitraege.

Aber die wenigsten berichten nach ihrer Heirat, wie es ihnen weiter ergangen ist- vielleicht, weil es ihnen unangenehm ist?

Hier gab es mehrere Userinnen, die erst noch glücklich von ihrer Hochzeit und anschliessenden Familienzusammenführung erzählt haben, sich anschliessend aber nie mehr zu Wort gemeldet haben.

Ich kann mir vorstellen, dass da welche dabei waren, deren Ehe anders als erhofft verlaufen ist.


Wenn Askim dann aber hier ist, kommt der Alltag mit aller Wucht: aus der Familie rausgerissen, Sprachschwierigkeiten, die Freunde fehlen ihm, das Essen mag er nicht, Klima sowieso - und er hat keine Arbeit oder schlecht bezahlte Arbeit und laesst deshalb oft seinen Frust an seiner Herzallerliebsten aus - verschiedene Beitraege habe ich hierzu in diesem Forum gelesen. Dazu kommt dann noch Entscheidungen zu der Religion/Kindererziehung/Schwiegereltern und andere Verwandte die laengee Zeit auf Besuch bleiben...

Nicht alle, aber einige Punkte kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
 

marie51

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AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Das Problem ist doch immer das Selbe nach ein paar Monaten (im günstigsten Fall) wird von der großen Liebe gesprochen,
LG Susi

Ich weiß nicht, warum das ein Problem sein sollte. Ich glaube, dass es sehr typbedingt ist, ab wann man von der großen Liebe spricht, und auch wirklich davon abhängig ist, wie stark man sich in den anderen verliebt hat.
Das ist aber auch unabhängig davon, ob man sich hier in Deutschland in einen Deutschen oder in der Türkei in einen Türken verliebt.
Auch die Zeitspanne, nach der man sich auf einen anderen Menschen einlässt, ist individuell ganz verschieden. Man kann niemanden verurteilen, weil er es zu schnell getan hat.
Enttäuschungen kann man überall und mit jedem erleben, das hat meines Erachtens aber auch gar nichts mit der Nationalität zu tun.
Man tut manch einem auch schnell Unrecht, wenn man ihm von Anfang an negative Absichten unterstellt.

lg marie51
 

yildiz2007

New Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Ich weiß nicht, warum das ein Problem sein sollte. Ich glaube, dass es sehr typbedingt ist, ab wann man von der großen Liebe spricht, und auch wirklich davon abhängig ist, wie stark man sich in den anderen verliebt hat.
Das ist aber auch unabhängig davon, ob man sich hier in Deutschland in einen Deutschen oder in der Türkei in einen Türken verliebt.
Auch die Zeitspanne, nach der man sich auf einen anderen Menschen einlässt, ist individuell ganz verschieden. Man kann niemanden verurteilen, weil er es zu schnell getan hat.
Enttäuschungen kann man überall und mit jedem erleben, das hat meines Erachtens aber auch gar nichts mit der Nationalität zu tun.
Man tut manch einem auch schnell Unrecht, wenn man ihm von Anfang an negative Absichten unterstellt.

lg marie51

Da möchte ich zustimmen. Ich kenne viele mononationale Beziehungen, bei denen auch sehr schnell von Liebe gesprochen wurde. Ein sehr guter Freund von mir hat seine Frau 6 Monate nach dem Kennenlernen geheiratet. Ich hab schon Geschichten gehört, wo alles sogar noch schneller ging. Und ich kenne Menschen, die sich nach mehrjährigem Zusammenleben kurz vor der Hochzeit getrennt haben.
Wie gesagt, es ist immer typ- und situationsabhängig. Manche sind halt schnell Feuer und Flamme, bei manchen dauerts länger. Man hat nicht das recht das eine oder das andere zu verurteilen, weil man es selber nicht nachvollziehen kann.
LG
 

ttatlim

New Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Danke für den Denkanstoß;

man nehme an, die Bahn hätte sich verspätet, so ca. für 40 Minuten. Mann ist in einer wildfremden Stadt und muß dringend weg vom Fleck!
Es drängen sich Gedanken auf, dass man eventuell für alternative Fortbewegungsmittel Ausschau hallten sollte. Jedoch melden sich auf der anderen Seite Zweifeln an, ob man welche finden könnt und ob bis dahin auch die Bahn verpassen würde.
Ein kleines Dilemma.
Wagt man es oder nicht, sollte man es wagen?

danke univers...... besser kann man(n) es nicht ausdrücken.
so ist es jetzt für jede(n) verständlich ausgedrückt, der über die
notwendige intelligenz verfügt. :mrgreen:

vlg, ttatlim
 

ege35

Well-Known Member
AW: Der Glaube an das Gute im Askim

Mich hat vor ein paar Jahren auf der Straße, wo wir auf den Dolmuş warteten, ein Junge, der locker mein Enkel hätte sein können, seiner heißen Liebe versichert.
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Wir hatten uns 20 Minuten davor zum ersten Mal beim Warten getroffen und er wollte mich abends in die Disco schleifen (im Winter, wo sowieso alles zu ist).
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Hab ich damals einen Fehler gemacht, weil ich ihn auslachte? Hätte ich ihm mehr Zeit und eine Chance geben sollen?
Jetzt quälen mich doch Zweifel, wenn ich das hier so lese.....
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