Der Tod

noname75

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28 Mai 2013
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Ist ja richtig philosophisch geword n :). Naja anders kann man das Thema wohl auch nicht behandeln. Ich glaub da kommt mimt nicht nichts.
Bin da eher bei pit nur nicht so budistisch ;). Atome werden wieder als neue Bausteine verwendet und wir sind futsch :cool:
 

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Ich schule um zum Bestatter, da gehen einem die Kunden nie aus.
abaramakabara widdewidjucheirassa...man darf das alles auch nicht so ernst nehmen, sonst endet das nur in panik und wirrsinn...


Die Alternative wäre, dass ein überpersönliches Quantenfeld (Seele) vielleicht fortbesteht. Aber als Form ist auch sie letztlich vergänglich.
Auf jeden Fall endet zum Zeitpunkt des Todes die elektrisch- biochemische Selbstorganisation meines Körpers. Stattdessen gehorcht die Energie-Materie-Einheit, die man Körper nennt, wieder den allgemeinen Naturgesetzen der unbelebten Materie, was zur Auflösung bzw. Zersetzung des Körpers führt.

Gut und schön .. und die Seele???Vor dem Leben jetzt???Wenn man an ein danach glaubt ,müßte es ein davor gegeben haben?Oder davor sowie danach ein nichts?o_O:rolleyes:

ich seh das ähnlich wie der Pit.
was bin ich denn? etwas gut sortierte Biomasse, die sich in Kleinigkeiten von anderen Mitmenschen unterscheidet und natürlich elektrische Impulse im Gehirn, die in ihrer faszinierenden Summe meine Gedankenwelt ergeben, die mein Handeln beeinflusst, mit denen sich unbewusst alles im Körper steuern lässt...wie genau? wird die Menschheit vielleicht nie ganz entschluesseln...und vielleicht ist das auch ganz gut so...
Die Summe dieser Impulse ergibt mein Wesen, meinen Charakter, mein persönliches Dasein - meine Seele.
Mit dem Tod endet auch der Stromfluss.
Auch das emotional als Zentrale angesehene Herz hört auf zu schlagen.
Alles geht über in den ewigen Kreis des Lebens.
Meine Spuren im Sand verblassen, wie die Energien, die meine Verbliebenen noch eine Weile in sich spüren werden - die Seele, die sich lang auf den Weg ins "Jenseits" verabschiedet, bis auch sie in der Erinnerung immer mehr verblasst...
Oh das Leben, so endlich und kurz.
Meine Mutti liebt die (Schnitt)Blumen für diese vergängliche Schönheit.
Erste diese kurze Dauer ihres Aufblühens, so sagt sie, macht ihre Schönheit aus. Wäre sie immerwährend, so wäre sie nicht besonders, nicht einmalig...nicht einzigartig.

Ich fürchte mich nicht vor dem Ende.
Es beirrt mich nicht in meinem Dasein, dass es in jeder Sekunde meines Lebens plötzlich und unerwartet eintreten könnte.
Es belastet mich nicht der Gedanke, dass nach dem Tod eben einfach nichts mehr kommt.
Auch wenn es schwer bis unmöglich ist das Nichts zu verstehen, zu begreifen, so kann ich es doch erahnen als immerwährende Dunkelheit und Stille ohne jegliche Einflüsse - ja gar ohne Wahrnehmung dieser. ;)
Der Gedanke beruhigt mich, erfüllt mich mit Frieden.

Wie auch immer man sich ein Jenseits vorstellen mag...als wunderbare Welt wie diese nur ohne Makel? o_O
Also auch ganz ohne Herausforderungen, ohne Ärger, ohne Probleme, ohne Schwierigkeiten, ohne ohne ohne alles das was die letztendliche Freude eigentlich nur schmälert? o_O
Als das ultimative Schöne für jeden einzelnen passend zugeschnitten? .....und wie haben dann meine bereits Verblichenen darin dann ihren Platz!?
Als großen Pool der Seelenrückführung in Gottes Bassin seiner Existenz? ...das wär mir dann auch irgendwie zu kusschlig...und vermischt sich dann alles zu einem Einheitsbrei? oder sind da zigmilliarden Einzelseelen unterwegs?
olala...nein nein...
lasst mich einfach ins Nichts verfallen.
Ruhe, aus, Ende.

trotzdem schön:
 
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Mendelssohn

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17 Januar 2016
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Seitdem der Mensch weiß, daß er sterben muß, hat er Angst davor und hat auch Religion. Das Tier hat auch Angst, aber nicht vor dem Tod, nur vor dem Leben und seinen Gefahren. Vielleicht ist es auch so, daß der Mensch zu sich selbst erst "Ich" sagen mußte, um den Tod zu fürchten. Der Mensch kann sich nicht als Nicht-Ich denken und davor hat er wohl Angst. Ich auch. :)
 
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Strassenhund

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6 November 2012
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Zwischen Bodrum und Milas
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Kommt auf die Rahmenbedingungen an. Zwei Dutzend Jungfrauen ist beispielsweise keine erschreckende Vorstellung. Ich mach mir nur Sorgen um das Licht. So hell, so grell... ob das die 10 Lira Sonnenbrillen vom Basar packen?

Mich beschäftigt indies die Frage:Was war vor dem Leben?????

Ich sags Dir: Vor dem Leben lagen wir im Schoß des Universums, auf der ganz sicheren Seite. Es war eine Art Paradies ohne jegliche Fallstricke. Aber das langweilt auch irgendwann und man sehnt sich nach Abenteuern, die ungewiß enden. Also stellten wir Anträge auf Ausreisegenehmigung. Wir konnten uns die Wirtin sogar aussuchen und kurze Zeit schlüpften wir.

Man sollte nur so sein Leben gestalten, dass die Hinterbliebenen mehr positive als negative Erinnerungen an einen haben.

Mir ehrlich gesagt wurscht, was die Nachwelt über mich denkt, wenn ich tot bin. Wäre schon ein Erfolg, wenn nach dem Leben niemand mehr mit Steinen nach einem wirft.
 

Sophia2

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16 August 2014
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Ich glaube schon, dass es etwas nach dem Tod gibt bzw.zw.Himmel und Erde, was man nicht erklären kann.
Als mein Vater starb, da hatte ich das Gefühl, er "organisiert" sich seine Beerdigung. Da gibts Einiges, was man nicht mal mehr mit Hirngespinsten, was mir ja meine Mutter immer unterstellt, abtun kann.
Als mein Onkel kurze Zeit darauf starb, da gab es auch einige mysteriöse Dinge. Deshalb denke ich, dass es irgendetwas unerklärliches gibt
 

noname75

Well-Known Member
28 Mai 2013
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Bei mir ist das ganz einfach. Nach dem tod existieren wir nicht mehr, da können sich die Leute sonst was einreden und immer wieder neue götter erfinden, wie sie es in der Geschichte zu hauf getan haben.

Ich hasse den Tod :D. Ich brauch ihn nicht, ich will ihn nicht :p. Ich bin da ganz pragmatisch und ehrlich zu mir selbst. Tod ist scheiße. :eek: