Merhaba Arkadaslar!
Es gibt unzählige Posts zum Thema binationale Beziehungen zwischen Deutschen und Türken (geht das gut ja oder nein?) und noch vielmehr schwachsinnige Antworten darauf! Ich wollte die Sache mal aus meiner Sicht (bin Deutscher, meine Frau Türkin) schildern bzw. aufhellen. Vielleicht will ich auch nur sehen was für interessante Antworten ich bekommen werd
Unsere Geschichte:
Wir (meine Frau und ich) haben uns in Großbritannien kennen und lieben gelernt. Meine Frau ist Türkin ich bin Bayer (ohne Lederhose und kein Wurstesser). Wir waren beide noch recht jung (heutzutage heiraten Akademiker ja eher später) fürs heiraten. Meine Frau ist mir nach Bayern gefolgt (war damals die einfachste Lösung zum Zusammenleben). Es wird Ausländern (besonders türkischen) und verheirateten Studenten nicht gerade einfach gemacht in Deutschland. Ihre Familie (lebt in der Türkei, Mittelmeerküste) war natürlich nicht sehr erfreut, dass ich Deutscher bin, hat mich aber aufgrund meines aufgeschlossenen Wesens („der ist überhaupt nicht wie ein Deutscher“: Zitat Schwiegervater) doch sehr bald akzeptiert. Wir sind beide glücklich miteinander und kämpfen gemeinsam gegen die Hürden des Alltags!
Was mir auffällt:
Warum wird immer die Religion als Hindernis einer solchen Beziehung aufgeführt? Wenn man jemanden wirklich liebt ist es völlig unbedeutend welcher Religion die Person angehört (wobei Christen, Moslems und ja „sogar“ Juden viele Gemeinsamkeiten haben). Religion war für uns nie ein Thema. Wir sind uns in dem Punkt einig, dass jeder der zu oft in die Kirche oder Moschee rennt, zu viel Zeit oder einen an der Waffel hat (persönliche Erfahrung). Die Quintessenz jeder Religion ist „Sei ein guter Mensch!“ Ich glaube nicht dass Gott das danach definiert ob man Christ oder Moslem ist.
Die unterschiedliche Kultur wir auch immer als Hinderungsgrund angeführt. Wenn beiderseitige Liebe vorhanden ist, stellt man sich auf die Kultur des anderen ein und erweitert somit den Erfahrungshorizont! (meine Frau ist immer pünktlich und genau, ich bin eher spontan und impulsiv lol ) Es werden immer die Stereotypen beider Länder als Hindernis aufgezählt. Der Charakter eines Menschen ist aber nicht durch seine Nationalität definiert.
Man hört auch immer die unterschiedlichen Moralvorstellungen als Hindernis. Moral hat doch hauptsächlich mit dem Charakter der Person zu tun. Meine Frau und ich haben obwohl wir aus „unterschiedlichen Kulturkreisen sind“ immer dieselbe Definition von Moral.
Fazit:
Ich hab mir nie die Frage gestellt, oh meine Frau ist Türkin oder ob es aufgrund der unterschiedlichen Religion gut gehen wird?!! Und sie hat es auch nicht geschert ob ich Deutscher bin! (wo die Liebe hinfällt, da wird a Baum wachsn). Ehe (Liebe) bedeutet dass man sich auf den anderen einlassen und Kompromisse schließen muss und die Person die man liebt das wichtigste auf der Welt ist, egal ob Deutsche (r) Türke(in) oder Eskimo. Genau das können die meisten Menschen in unserer entromantisierten Ego Gesellschaft nicht mehr oder konnten es nie!
Scheinbar sind 90% der Erdbevölkerung wirklich nur Deppen und versuchen sich das Leben gegenseitig schwerer zu machen als es wirklich ist!
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Hayat bir orospu - Life`s a bitch
Es gibt unzählige Posts zum Thema binationale Beziehungen zwischen Deutschen und Türken (geht das gut ja oder nein?) und noch vielmehr schwachsinnige Antworten darauf! Ich wollte die Sache mal aus meiner Sicht (bin Deutscher, meine Frau Türkin) schildern bzw. aufhellen. Vielleicht will ich auch nur sehen was für interessante Antworten ich bekommen werd
Unsere Geschichte:
Wir (meine Frau und ich) haben uns in Großbritannien kennen und lieben gelernt. Meine Frau ist Türkin ich bin Bayer (ohne Lederhose und kein Wurstesser). Wir waren beide noch recht jung (heutzutage heiraten Akademiker ja eher später) fürs heiraten. Meine Frau ist mir nach Bayern gefolgt (war damals die einfachste Lösung zum Zusammenleben). Es wird Ausländern (besonders türkischen) und verheirateten Studenten nicht gerade einfach gemacht in Deutschland. Ihre Familie (lebt in der Türkei, Mittelmeerküste) war natürlich nicht sehr erfreut, dass ich Deutscher bin, hat mich aber aufgrund meines aufgeschlossenen Wesens („der ist überhaupt nicht wie ein Deutscher“: Zitat Schwiegervater) doch sehr bald akzeptiert. Wir sind beide glücklich miteinander und kämpfen gemeinsam gegen die Hürden des Alltags!
Was mir auffällt:
Warum wird immer die Religion als Hindernis einer solchen Beziehung aufgeführt? Wenn man jemanden wirklich liebt ist es völlig unbedeutend welcher Religion die Person angehört (wobei Christen, Moslems und ja „sogar“ Juden viele Gemeinsamkeiten haben). Religion war für uns nie ein Thema. Wir sind uns in dem Punkt einig, dass jeder der zu oft in die Kirche oder Moschee rennt, zu viel Zeit oder einen an der Waffel hat (persönliche Erfahrung). Die Quintessenz jeder Religion ist „Sei ein guter Mensch!“ Ich glaube nicht dass Gott das danach definiert ob man Christ oder Moslem ist.
Die unterschiedliche Kultur wir auch immer als Hinderungsgrund angeführt. Wenn beiderseitige Liebe vorhanden ist, stellt man sich auf die Kultur des anderen ein und erweitert somit den Erfahrungshorizont! (meine Frau ist immer pünktlich und genau, ich bin eher spontan und impulsiv lol ) Es werden immer die Stereotypen beider Länder als Hindernis aufgezählt. Der Charakter eines Menschen ist aber nicht durch seine Nationalität definiert.
Man hört auch immer die unterschiedlichen Moralvorstellungen als Hindernis. Moral hat doch hauptsächlich mit dem Charakter der Person zu tun. Meine Frau und ich haben obwohl wir aus „unterschiedlichen Kulturkreisen sind“ immer dieselbe Definition von Moral.
Fazit:
Ich hab mir nie die Frage gestellt, oh meine Frau ist Türkin oder ob es aufgrund der unterschiedlichen Religion gut gehen wird?!! Und sie hat es auch nicht geschert ob ich Deutscher bin! (wo die Liebe hinfällt, da wird a Baum wachsn). Ehe (Liebe) bedeutet dass man sich auf den anderen einlassen und Kompromisse schließen muss und die Person die man liebt das wichtigste auf der Welt ist, egal ob Deutsche (r) Türke(in) oder Eskimo. Genau das können die meisten Menschen in unserer entromantisierten Ego Gesellschaft nicht mehr oder konnten es nie!
Scheinbar sind 90% der Erdbevölkerung wirklich nur Deppen und versuchen sich das Leben gegenseitig schwerer zu machen als es wirklich ist!
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