Deutschtürken?

Aylin2009

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AW: Deutschtürken?

Zu deiner letzten Frage: Es ist schon ein Unterschied ob du in Istanbul in einer Mischehe lebst oder hier. In Istanbul wäre mir das auch egal, den deine Nachfahren werden sowieso Türken. Und Türken sind Algemein keine Rassisten, da die Türken sowieso sehr vermischt sind! Sie geben nur viel Wert auf ihre Kultur und Identität. Und diese ist in Deutschland in Gefahr. Deine Kinder und Enkel, das prophezeie ich dir jetzt schonmal werden keine Türken. Spätestens die Enkel werden mit Türken nichts mehr zu tun haben, es sei den sie heiraten wieder türkisch ein.

Bei allem Respekt, wenn einige Türken hier so große Angst davor haben, ihre Kultur und Identität zu verlieren, warum gehen sie dann nicht in die Türkei zurück, wo sie in Sicherheit leben?
Du sagst es doch selbst, wenn eine Deutsche in der Türkei mit einem Türken Kinder kriegt, dann werden diese richhtige Türken. Und etwas anderes verlangen die Deutschen doch auch nicht. ihr habt die freie wahl. entweder ihr habt lust auf ein Leben in der deutschen Kultur oder eben nicht. wer zwingt euch? Ist das so schwer zu verstehen? Ihr lebt in einem Land, mit dessen Kultur und Denkweise ihr nichts am Hut haben wollt. Ihr regt euch tierisch darüber auf, wenn andere deutschtürken gerne hier leben und sich anpassen. Was genau ist euer Problem? warum tut ihr euch das an? Wenn ihr in der Türkei um so vieles glücklicher sein könntet?

ich begreife es einfach nicht. Und ich will euch nichts schlechts. ich will nur, dass ihr ein glückliches Leben leben könnt und die Türken, die unser Land wirklich mögen auch.
 

Aylin2009

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AW: Deutschtürken?

ich würde sagen, sie kriecht den deutschen in den hintern anstatt die deutschtürken differenziert zu betrachten und ihre unterschiede zu erkennen.
unterschiede die es in jeder gesellschaft gibt. wie du auch selbst sagst "nicht jeder ost-deutsche ist ein alkoholisierter nazi".

ich glaube man kann Soli alles vorwerfen, aber sicher nicht, dass sie nich differenziert hinterfragt.

ich glaube unter der momentanen TT-Besetzung hätte niemand es geschafft ein so sensibles Thema so sachlich anzugehen. Das schwarz-weiß denken, die Anschuldigungen und der allgemeine Richtungswechsel der Diskussion kamen von anderen (mich eingeschlossen, aber auch den radikalen Deutsch-türken, die Soli wohl in ihrer Eingangsthese eher bestätigt haben).

Ich fänds schön, wenn sie bei gelegeheit mal ein Zwischenfazit zieht, weil mich ihre - meiner Meinung nach - sehr objektive Meinung interessiert.
 

Aylin2009

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AW: Deutschtürken?

Zu deiner letzten Frage: Es ist schon ein Unterschied ob du in Istanbul in einer Mischehe lebst oder hier. In Istanbul wäre mir das auch egal, den deine Nachfahren werden sowieso Türken. Und Türken sind Algemein keine Rassisten, da die Türken sowieso sehr vermischt sind! Sie geben nur viel Wert auf ihre Kultur und Identität. Und diese ist in Deutschland in Gefahr. Deine Kinder und Enkel, das prophezeie ich dir jetzt schonmal werden keine Türken. Spätestens die Enkel werden mit Türken nichts mehr zu tun haben, es sei den sie heiraten wieder türkisch ein.

Was ich übrigens sehr interessant finde, sind die Parallelen, die man aus deinen Worten zu Onkel Sarazzin ziehen kann. Denn was anderes erzählt ja auch nicht. Aus ihm spricht die Angst einiger Deutscher, aufgrund der relativ großen Freiheiten, die die deusch-türken hier haben, unsere Deutsche Identität verlieren zu können. Wahrscheinlich wäre Sarazzin, wäre er Türke und hätte über die Abschaffung der Türken geschrieben, ein türkischer Volksheld. Eigentlich müsstet ihr doch seine Denkweise gut nachvollziehen können? Hat Deutschland kein Anrecht darauf, die deutsche Kultur aufrecht erhalten zu wollen? Wenn ihr diesen Anspruch sogar in einem Land außerhalb der Türkei so hoch propagiert?

Ich sympathisiere nicht mit Sarazzin, nur um das klarzustellen. Aber der quatsch den Herr Sarazzin von sich gibt, ähnelt einfach erstaunlich stark, deinen Worten. Aber unter Türken ist es schick, nationalist zu sein. Bei deutschen ist es etwas unanständiges.
 
S

Solipsist

Guest
AW: Deutschtürken?

@Solipsist

Zu deiner letzten Frage: Es ist schon ein Unterschied ob du in Istanbul in einer Mischehe lebst oder hier. In Istanbul wäre mir das auch egal, den deine Nachfahren werden sowieso Türken. Und Türken sind Algemein keine Rassisten, da die Türken sowieso sehr vermischt sind! Sie geben nur viel Wert auf ihre Kultur und Identität. Und diese ist in Deutschland in Gefahr. Deine Kinder und Enkel, das prophezeie ich dir jetzt schonmal werden keine Türken. Spätestens die Enkel werden mit Türken nichts mehr zu tun haben, es sei den sie heiraten wieder türkisch ein.

Und das macht auch den Unterschied zwichen den Türken hier und in der Türkei. Wer hat die Düsseldorf Rede von Erdogan gesehen? Ich fand diese sehr gut. Unter anderem:

Size kim ne derse desin, siz benim vatandaşlarımsınız, siz benim arkadaşlarımsınız, siz benim öz be öz kardeşlerimsiniz;[/B
]

Und das ist es was zählt. Mir ist scheiss egal als was mich deutsche sehen.
Ich selber komme nicht aus der Türkei sondern bin griechischer Staatsbürger! Und ich weiß was die Türkei für die Auslandstürken macht. Es sind nicht die Deutschen die nach Zypern kamen als dort Türken massakriert wurden sondern meine türkischen Brüder und Schwestern in der Türkei.

Ich finde es einfach nur eine Schande wie sich manche Türken nur weil sie hier geboren und aufgewachsen sind als Deutsche sehen. Da haben die Eltern definitiv etwas falsch gemacht! Ich kenne so viele Griechen, keiner von denen sieht sich als Deutscher. Alle behalten sie mit Stolz ihren griechischen Pass (ich auch, obwohl ich Türke bin). Türken nehmen mit Abstand am häufigsten die deutsche Staatsbürgerschaft an. Das liegt wohl daran weil sie mit ihrem Pass in der EU Vorteile genießen. Aber wenn sie nicht in der Lage sind ihren Kindern oder sich selbst die Identität zu wahren sollen sie es lieber mal sein lassen! Mal abgesehen davon sind diese möchtegern deutschen sowieso zu bemitleiden. Den sie werden immer deutsche 2ter Klasse sein! Es sei den sie geben ihren Kindern Deutsche Namen und erziehen sie schön als Atheisten. Aber selbst dann werden sie als Schwarzköpfe immernoch keine richtigen deutschen sein:biggrin:

Ich werde in meiner Heimat übrigens auch öfters als Germanos, Alaman oder sonstwas bezeichnet. Aber es ist überwiegend aus spaß. Und sie wissen auch das ich einer von ihnen bin! Wie Turkish-Power schon sagt. Würde ich wieder zurück kehren, wäre das garkein Thema. Wir sind nunmal Auslandstürken. Es leben auf dem Balkan überall seid hundert Jahren Türken (nach dem Osmansichen Reich) und diese konnten nach Generationen ihre Identität, Kultur, Sprache wahren. Aber warum das manche nach 20 Jahren Deutschland vergessen wer sie sind ist mir ein Rätsel.

Naja soviel von mir..Hab mir eigendlich vorgenommen dieses Forum zu meiden aber kaum schaut man mal wieder rein bekommt man wieder das kotzen.


Sipahi
Du brauchst mir nichts über grieschische Türken zu erzaehlen. Ich bin ein Kind der Mübadele Jahre. Meine Grossmutter ist aus Thessalonika gekommen, und obwohl es nicht stimmt, sahen sie sich als vertrieben. Meine Grossmutter ist zwar mit 5 umgesiedelt, aber sie konnte ihr ganzes Leben lang besser grieschisch als türkisch. Ihre Generation hat fast nur grieschisch gesprochen. Meine Mutter versteht grieschisch, kann aber nicht reden. Ich als 3. Generation kann es überhaupt nicht. Mein Kind wird auch nicht grieschich sprechen können. Also sind wir auch "Einwanderer" in ein anderes Land.
Zum Thema integration, meine Grossmutter hat ihr ganzes Leben lang gewartet zurück zu kehren. Wenigstens ihr altes Haus und ihre Stadt wiederzusehen. Meine Mutter hat das verlangen nicht. Sie sieht die Türkei als ihre Heimat. Als 3. Generation, ich kann mir nicht mal vorstellen in Griechenland zu leben. Wozu? Dort leben noch irgendwelche Verwandten, aber wer, weiss ich nicht. Ich habe eine Heimat und fühle mich wohl. Und wir heiraten auch andere türken, Kurden, Europaer. Es gibt keinen Gedanken das man das Blut "verwassert", wie du es siehst.

Sind wir jetzt auch eine Schande? Nein, wir haben unsere Kultur nicht verloren, aber wir haben nur eine Heimat. Es geht nicht darum dir Identitaet zu verlieren sondern sich eine Heimat zu waehlen und das pendeln zu beenden.

Darüber werde ich nicht nochmal schreiben. Es ist off,topic, hat mit dem aktuellen Thema nichts zu tun. Über das eigentliche Thema kann ich leider nicht jetzt diskuttieren, ich hab einfach zu viel Arbeit und kann meine Zeit nicht in Forums vergeuden.
Sobald die Arbeit fertig ist, würde ich noch gerne SACHLICH Meinungen austauschen. Sind naehmlich interessante Ansichten dabei, konnte aber nicht alle lesen.
 

Mutter Courage

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AW: Deutschtürken?

Was ich übrigens sehr interessant finde, sind die Parallelen, die man aus deinen Worten zu Onkel Sarazzin ziehen kann. Denn was anderes erzählt ja auch nicht. Aus ihm spricht die Angst einiger Deutscher, aufgrund der relativ großen Freiheiten, die die deusch-türken hier haben, unsere Deutsche Identität verlieren zu können. Wahrscheinlich wäre Sarazzin, wäre er Türke und hätte über die Abschaffung der Türken geschrieben, ein türkischer Volksheld. Eigentlich müsstet ihr doch seine Denkweise gut nachvollziehen können? Hat Deutschland kein Anrecht darauf, die deutsche Kultur aufrecht erhalten zu wollen? Wenn ihr diesen Anspruch sogar in einem Land außerhalb der Türkei so hoch propagiert?

Ich sympathisiere nicht mit Sarazzin, nur um das klarzustellen. Aber der quatsch den Herr Sarazzin von sich gibt, ähnelt einfach erstaunlich stark, deinen Worten. Aber unter Türken ist es schick, nationalist zu sein. Bei deutschen ist es etwas unanständiges.

Eigentlich wollte ich in diesem Thread nur mitlesen, weil ich wenig Erfahrung mit den hier lebenden Türken habe (außer meiner Freundin, aber die ist ja bereits gut "eingedeutscht").
Mein Freund ist Türke und war noch nie in Deutschland, kann kein Deutsch und weiß überhaupt nur von meinen Berichten, wie es hier in Deutschland so zugeht.
Ich habe ihm einmal von dem Buch von Sarrazin erzählt und kurz geschildert, um was es da geht. Er meinte daraufhin: "Der Mann hat Recht!" Für ihn gibt es da nichts, was skandalös ist. Er konnte auch nicht nachvollziehen, warum sich die Leute (ob Deutsche oder Türken) so darüber aufregen. Für ihn als Türke gibt es hier in Deutschland nur Deutsche. Dazu gehören auch die ehemaligen Türken. Es macht keinen Unterschied. Erst wenn man ihm explizit erklärt, dass es sich um einen ehemaligen Türken handelt, nimmt er den "ehemaligen" Landsmann wahr. Aber auch dann ist es für ihn kein Türke mehr, sondern nur jemand, der vielleicht etwas besser Türkisch kann. Bei meiner Freundin machte er dann sogleich einen Sprachtest und war beeindruckt, dass sie sehr gutes Türkisch spricht.

Darum denke ich, dass die ganze Aufregung überflüssig ist. Entweder man ist Türke - dann lebt man in der Türkei und hat keine Probleme mit der Identität.
Oder aber man lebt hier in Deutschland und ist Deutscher. Dann hat man auch keine Probleme mit der Identität und kann so leben, wie man möchte.
 

blackcyclist

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AW: Deutschtürken?

Sipahi
Du brauchst mir nichts über grieschische Türken zu erzaehlen. Ich bin ein Kind der Mübadele Jahre. Meine Grossmutter ist aus Thessalonika gekommen, und obwohl es nicht stimmt, sahen sie sich als vertrieben. Meine Grossmutter ist zwar mit 5 umgesiedelt, aber sie konnte ihr ganzes Leben lang besser grieschisch als türkisch. Ihre Generation hat fast nur grieschisch gesprochen. Meine Mutter versteht grieschisch, kann aber nicht reden. Ich als 3. Generation kann es überhaupt nicht. Mein Kind wird auch nicht grieschich sprechen können. Also sind wir auch "Einwanderer" in ein anderes Land.
Zum Thema integration, meine Grossmutter hat ihr ganzes Leben lang gewartet zurück zu kehren. Wenigstens ihr altes Haus und ihre Stadt wiederzusehen. Meine Mutter hat das verlangen nicht. Sie sieht die Türkei als ihre Heimat. Als 3. Generation, ich kann mir nicht mal vorstellen in Griechenland zu leben. Wozu? Dort leben noch irgendwelche Verwandten, aber wer, weiss ich nicht. Ich habe eine Heimat und fühle mich wohl. Und wir heiraten auch andere türken, Kurden, Europaer. Es gibt keinen Gedanken das man das Blut "verwassert", wie du es siehst.

Sind wir jetzt auch eine Schande? Nein, wir haben unsere Kultur nicht verloren, aber wir haben nur eine Heimat. Es geht nicht darum dir Identitaet zu verlieren sondern sich eine Heimat zu waehlen und das pendeln zu beenden.

Darüber werde ich nicht nochmal schreiben. Es ist off,topic, hat mit dem aktuellen Thema nichts zu tun. Über das eigentliche Thema kann ich leider nicht jetzt diskuttieren, ich hab einfach zu viel Arbeit und kann meine Zeit nicht in Forums vergeuden.
Sobald die Arbeit fertig ist, würde ich noch gerne SACHLICH Meinungen austauschen. Sind naehmlich interessante Ansichten dabei, konnte aber nicht alle lesen.

Geht mir so ähnlich, mein Vater ist gebürtiger Schlesier und durfte im Winter 45 als 11jähriger mit 2 kleinen Geschwistern und seiner Mutter die Heimat verlassen. Früher hat er nie davon erzählt und mittlerweile etwas zu oft. Bin ich nun Schlesier? Ich kann keine schlesischen Volkstänze oder Lieder und es interessiert mich nicht die Bohne. Ich halte die schlesische Kultur auch nicht für die tollste der Welt und zum Heiraten hätte ich ganz sicher nicht nur nach Schlesierinnen gesucht.

Niemand verlangt von den Deutschtürken ihre Kultur oder Identität aufzugeben. Verlangt werden Minimalforderungen, die nicht mal geprüft werden, man hat die Sprache des Landes zu sprechen in dem man lebt und sich an die Gesetze zu halten. Was für die eigen Karriere nur förderlich ist.

Fällt jemandem eigentlich die Ironie auf, wenn behauptet wird, als Türke kann man kein Rassist sein und dann werden schon die als Verräter bezeichnet, die sich der deutschen Kultur auch nur nähern. Wenn das nicht Rassismus ist, was dann?
 

Grk..

Active Member
AW: Deutschtürken?

Aber unter Türken ist es schick, nationalist zu sein. Bei deutschen ist es etwas unanständiges.

In Deutschland würde man sich dann nicht als Nationalisten bekennen, sondern stolz als "Konservativer". Mit dann ähnlich hanebüchenen Einstellungen. Da geben sich dann beide Seiten nichts, die Lebenssinn und -freude am Festhalten althergebrachter Einstellungen sehen.

Darüber hinaus wäre es begrüßenswert, unsachlichen Beiträgen nicht auf selbem, verallgemeinerndem Level zu antworten, in dem gleich viele und vor allem unbeteiligte Massen an Personen in den persönlichen Schlagabtausch in diesem Threadthema hineingezogen werden.

Die Art der Verallgemeinerungen in diesem Thread, auf beiden Seiten, mal auf der einen Seite plump mit der Holzhammermethode, mal auf der anderen Seite subtil unter dem Deckmantel unschuldiger Fragetechniken, lassen sich auf Nationalitäten, Religionen, Geschlechter, Berufsstände, Hautfarbe, Alter, Arbeit uvm. anwenden.

Im Kontext zum Thema hier, ist noch zu sagen, dass die von Solipsist gewonnenen Erfahrungen auch auf die andere Seite zuzuordnen sind. Sei es, ob man zur Einfältigkeit & Angeberei einiger Mitmenschen schmunzeln musste, nicht mehr zeitgemäße Meinungen (z.B. Frauen gehörten nicht in Schulen/Hochschulen) über sich ergehen lassen musste und so weiter. Um nun eine für Solipsist zufriedenstellende (oder auch nicht) Antwort geben zu können:

Mach' einen Schlußstrich mit Leuten, die solche althergebrachten Lebensseinstellungen kommunizieren wollen und damit die eigene kostbare Zeit mit Unfug vergeuden. Oder ziehe in eine andere Gegend.

Ich habe (zum Glück), keine solche Erfahrungen in Deutschland erleben dürfen, in dem z.B. steinzeitliche Meinungen wie "Frauen sollten nicht studieren" abgesondert wurden. Nicht in Deutschland. Ganz im Gegenteil. Damals in den Semesterferien hörte ich von (auch vielen unbeteiligten) Familienmitgliedern in Produktionsbetrieben, dass die Tochter von der und dem auch studieren würde bzw. eine Berufsausbildung abgeschlossen hätte. Voller Stolz, von Menschen, die über die Kinder anderer Familien/Nachbarn sprachen und möglicherweise guten Grund gehabt hätten, sie schlecht zu machen, da u.a. Neid zu einer menschlichen Eigenschaft gehört.

Also: Nein, Solipsist. Sieh' den Unsinn, den man Dir mitgeteilt hat, nicht als Normalität, die man wie eine math. Formel generell anwenden könnte. Versuche Menschen auf Distanz zu halten, die solches absondern. Notfalls mit einem Umzug.
 

blackcyclist

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AW: Deutschtürken?

In Deutschland würde man sich dann nicht als Nationalisten bekennen, sondern stolz als "Konservativer". Mit dann ähnlich hanebüchenen Einstellungen. Da geben sich dann beide Seiten nichts, die Lebenssinn und -freude am Festhalten althergebrachter Einstellungen sehen.

Nur gibt es in der Türkei gefühlte 120 % Nationalisten, während in Deutschland auch Konservative gern mal an ihrer Heimat zweifeln. Ausser in irgendwelchen sehr rechten obskuren Kreisen ist in Deutschland Nationalismus wirklich verpönt. Man muss nicht so weit gehen, wie manche Linke, die in jedem Deutschen den Nazi sehen, wenn er sich zur WM schwarzrotgold ins Gesicht malt.

Woher kommt dieser in meinen Augen übertriebene Nationalismus, der scheint ja schon den Kindern eingepflanzt zu werden scheint. Gern gepaart mit Überlegenheitsfantasien der "Weltmacht" Türkei, dem größten Menschen aller Zeiten Atatürk und Verschwörungstheorien, das immer alle gegen die Türken sind. Global gesehen spielt die Türkei wahrscheinlich in einer Liga wie Portugal, von den großen Playern wie USA oder China ist man doch Lichtjahre entfernt. Ökonomisch ist man trotz hoher Zuwachsraten noch weit davon entfernt, Standards zu setzen. Auf welchen realen Ereignissen gründet sich dieser Nationalismus, das wäre interessant zu erfahren.

Warum es in Deutschland nicht mehr so ist, wissen wir ja.
 

Grk..

Active Member
AW: Deutschtürken?

Nur gibt es in der Türkei gefühlte 120 % Nationalisten, während in Deutschland auch Konservative gern mal an ihrer Heimat zweifeln. Ausser in irgendwelchen sehr rechten obskuren Kreisen ist in Deutschland Nationalismus wirklich verpönt. Man muss nicht so weit gehen, wie manche Linke, die in jedem Deutschen den Nazi sehen, wenn er sich zur WM schwarzrotgold ins Gesicht malt.

Woher kommt dieser in meinen Augen übertriebene Nationalismus, der scheint ja schon den Kindern eingepflanzt zu werden scheint. Gern gepaart mit Überlegenheitsfantasien der "Weltmacht" Türkei, dem größten Menschen aller Zeiten Atatürk und Verschwörungstheorien, das immer alle gegen die Türken sind. Global gesehen spielt die Türkei wahrscheinlich in einer Liga wie Portugal, von den großen Playern wie USA oder China ist man doch Lichtjahre entfernt. Ökonomisch ist man trotz hoher Zuwachsraten noch weit davon entfernt, Standards zu setzen. Auf welchen realen Ereignissen gründet sich dieser Nationalismus, das wäre interessant zu erfahren.

Warum es in Deutschland nicht mehr so ist, wissen wir ja.

Erneut ein sinnentleerter Beitrag mit Off-Topic-Tendenz von Dir, der kaum in Beziehung zum angegebenen Beitrag (in diesem Fall zu meinem Beitrag) steht.

Und der Dein eigenes, subjektives Gefühl als Gegebenheit suggeriert, um daraus als Grundlage eine angebliche sachliche Diskussion führen zu können.
 
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