Die meisten Deutschen lehnen Sinti und Roma ab

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Sithnoppe

Moderator
Ich glaube, das wird nicht geschehen.
Denn je weiter von der Politik versucht wird, Deutschland zu einem Multi-Kuli-Staat zu machen, desto mehr werden sich die Büger auflehnen.
Die Rechten werden viel mehr an Zulauf gewinnen und auch der AfD.

Deutschland ist bereits in großen Teilen ein Multi-Kulti-Staat, aber das hat sich ja vielleicht noch nicht bis in jedes Kuhdorf rumgesprochen.
ICH finde ja eher exotisch mit roten Plüschbällen auf dem Hut rumzulaufen oder in kurzen Lederhosen mit Pinselm am Kopf Unmengen an Bier zu trinken und komische Geräusche von sich zu geben.:D
 
P

Pit 63

Guest
Deutschland ist bereits in großen Teilen ein Multi-Kulti-Staat,

Was allerdings in weiten Teilen der Urbevölkerung, der muslimischen und der dunkelhäutigen Migranten als eher unerfreuliches, konflikthaftes Nebeneinander wahrgenommen/erlebt wird- Stichwort Parallelgesellschaften.

Ich sage das völlig wertfrei und füge hinzu: Es wird schlimmer werden, statt besser, solange Kapitalismus und völkisches Denken nicht überwunden werden.

Zum Kapitalismus: Solange das Geld systembedingt von unten nach oben wandert und immer weniger Menschen an den gesellschaftlichen Produktionsleistungen teilhaben, solange werden Herdeninstinkt, Ein- und Ausgrenzung, Misstrauen und Ablehnung vorherrschen. In schlechten Zeiten leidet stets die religionsunabhängige Bildung/Menschenbildung und die bräuchte man allerortens am dringensten.
Der Rassismus in den USA funktioniert seit über 200 Jahren und es ist keine Besserung abzusehen, obwohl die USA ein "echtes" Einwanderungsland ist.
Ethnische Konflikte werden nach dem Prinzip Teile und Herrsche leider auch immer wieder gerne von den herrschenden Lobbies und sog. "Interessenvertretungen" instrumentalisiert.

Zum völkischen Denken: Aus der (ethnischen u/o geografischen) Identifikation mit einem Volk entsteht zwangsläufig völkische Ein- und Ausgrenzung und letztlich Konflikte. Wer das nicht sieht/wahrhaben will, macht sich und anderen etwas vor. Das positive Miteinander nationalstolzer/volksgruppenstolzer Menschen ist eine historisch gehegte und gepflegte Illusion. Das gleiche gilt übrigens auch für die Religion, sofern die Religion über das rein Private hinausgeht und kollektiv identitätsstiftenden Charakter annimmt.
 

blackcyclist

Gesperrt
Witzig ist es ja schon, das Leute, deren Großeltern wegen Armut und Perspektivlosigkeit nach Deutschland gekommen sind, den Deutschen immer noch erzählen, wie toll "ihr" Land ist und dann noch versuchen, die Deutschen an Intoleranz (Schwulenhass, Frauenrechte, Nationalismus) zu überbieten.

Nationalismus und Religionszugehörigkeit dienen doch einzig dem Zwecke der Abgrenzung, im positiven, aber weit mehr im Negativen.

Und nicht alle die herkommen, sind an MultiKulti interessiert, den Vorwurf muss man nicht immer nur den Deutschen machen.
 
P

Pit 63

Guest
Es braucht "echte" Toleranz, Vertrauen und so ein bischen good will.
Wenn nicht einmal Diskussionen über die Bedeutung (NICHT DIE VERWENDUNG!!!!!!!!!!!!) des Worts Zigeuner kontrovers geführt werden können, ohne dass die einen den anderen rassistische Vorhaltungen machen, ist es damit auch hier bei TT nicht weit her.
 

vzd_2.1

Well-Known Member
es braucht keine toleranz, sondern respekt.
und wissen um die eigene kultur, kenntnis der eigenen, gemeinschaftlichen werte, denn nur daraus erwächst verständnis fremder identitäten..
 
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Pit 63

Guest
es braucht keine toleranz, sondern respekt.
und wissen um die eigene kultur, kenntnis der eigenen, gemeinschaftlichen werte, denn nur daraus erwächst verständnis fremder identitäten..

Toleranz iSv Leben und leben lassen ist die Grundlage jeglicher Vielfalt.

Und es braucht das Selbstverständnis des Menschen als lebendiges Potenzial, nicht als Angehöriger der Gesellschaft xyz mit Kultur xyz und Werten xyz, die man irgendwie verinnerlichen/annehmen muss..........um zu xyz dazuzugehören, damit man dann auch die Angehörigen der Gesellschaft abc verstehen kann.
MaW.: Die Menschen sind im Prinzip gleich, es sind menschliche Potenziale.
Die Unterschiede sind ankonditioniert und bestehen bei genauem Hinsehen auch nur vordegründig. Die Grundstruktur menschlichen Verhaltens ist so gleich wie die Genetik. Die Abweichungen sind minimal- idR rein temperamentsbedingt: Norden: Kalt, introvertiert, Süden: Heiss, extrovertiert.
Identitätsstiftend sollte das sein, was uns Mensch und damit gleich sein lässt und nicht die ankonditionierten Unterschiede.
 
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