Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

univers

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AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Gerad als ich mich in der Praerie umschaute und mich ernsthaft fragte, was ich hier suchte, schaute ich in mittem meines Ganges hoch und erblickte den Mond, es war noch hell, die Sonne stand im Westen, dagegen der Mond dort, wo die Sonne heute etwa gegen 11 Uhr (Ortszeit) stand.
Ich war irgendwie erleichtert auch wenn ich mir den Grund nicht erklaeren konnte.
Aber, es passte so zu der Stille, aus der ich mich fragte..das Universum war voller tiefer Stille.
Mir fehlte die Sprache, aber ich fügte mich dieser unausprechlichen Sprache des Universums.
 
P

Pit63

Guest
AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Gerad als ich mich in der Praerie umschaute und mich ernsthaft fragte, was ich hier suchte, schaute ich in mittem meines Ganges hoch und erblickte den Mond, es war noch hell, die Sonne stand im Westen, dagegen der Mond dort, wo die Sonne heute etwa gegen 11 Uhr (Ortszeit) stand.
Ich war irgendwie erleichtert auch wenn ich mir den Grund nicht erklaeren konnte.
Aber, es passte so zu der Stille, aus der ich mich fragte..das Universum war voller tiefer Stille.
Mir fehlte die Sprache, aber ich fügte mich dieser unausprechlichen Sprache des Universums.

Ich liebe seine Sprache. Es ist die einzige, die wirklich ist.
Im Grunde gibt es keine andere. Sie wahrzunehmen ist reines Glück, ist Bewusstsein über dem Wissen, ist Liebe.
Bisweilen lässt sie mich lauschen oder an ihren Selbstgesprächen teilhaben aber es wird der Tag kommen, da sie sich in mir wiedererkennt.

Dann werde ich nicht mehr sie hören, sondern mich in allem, denn ich werde nicht mehr sein, wenn sie aus mir spricht.
 

univers

Well-Known Member
AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Bisweilen lässt sie mich lauschen oder an ihren Selbstgesprächen teilhaben aber es wird der Tag kommen, da sie sich in mir wiedererkennt.

Ich gestehe, dass ich dieses stilles Wissen wahrnehmungsfaehig geworden bin, wenn auch noch schwach, aber aus dieser Stille ein Wissen zu konstruktieren, dass daraus Erkenntnise abgewonnen werden könnten, steht bei mir auf Messers Schneide.
 

Kakoh

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AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Die Zeit Ende Oktober war für die Schamanen, die Hexen, die Magier...eine mystische Zeit...Man wusste, dass jetzt die Grenze zu den Andersweltlichen, den Feen, Faunen, Nymphen und Wichteln, Krafttiere....etc... durchlässig war.
In alter Zeit kamen an Samain/Halloween alle spirituellen Menschen zusammen, MagierInnen, SchamanenInnen, HeilerInnen, und natürlich auch Druiden/Druidinnen, denen später die Hexen/Hexer nachfolgten. Sie feierten in dieser besonderen Nacht den Abschied des Jahres (sozusagen, das Silvester ) reisten (flogen) schamanisch durch die Luft, betrieben Wahrsagung und Ritual, erlebten Schwitzhüttenzeremonien....

Aber das weißt du bestimmt alles....das war nur sofort mein erster Gedanke als ich das Datum gesehen habe....

Die Sprache des Großen Ganzen - des Universums zu hören, offen - empfänglich dafür zu sein, ist schon eine Herrausforderung...und ein Weg...
dies zu verstehen, glaube ich ist ein Teil von uns selbst....alles ist mit allem Verbunden...

Wenn ich an meine Zeit der Visionssuche zurückdenke...diese Tage...dann habe ich noch nie so gute Wörter dafür gefunden..wie du Univers sie am 30.10. niedergeschrieben hast....
 

univers

Well-Known Member
AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

ich ich ich ich ich ich ich ich..aehmm, ich ich ich ich ich ich ich ich müsste noch kochen ich ich ich ich ich br.....schüttel..ich ich ich ich ich ich ich....huch..seltsam, die Katze sehe ich seit schon drei Tage hintereinander..ich und sie schaut auch ganz hübsch aus und so ruhig ..sollte ich sie...ich könnte sie in mein Besitz bringen....ich ich ich ich ich was hat es in sich, dass diese Katze mir seit drei Tagen über den weg laeuft..ic,..oder wieso zieht es mich seit drei Tagen in ihre Naehe, zum richtigen Zeitpunkt, ob ich mal kurz ein Brot aus dem Laden holen gehe oder einfach nach frischer Luft mich draussen befinde....
......................................
.....................................
und das kleine Maedchen, das auf der anderen Strassenseite laueft, traegt..ist es ein Maedchen doer ein Junge? -was rotes am Nacken
ich
ii..ii, es laueft, als ob es meiner gewahr ist, obwohl ich nicht auf der gleichen Höhe mit ihm/ihr laufe, sondern ein paar Schritte hinterher
es laeuft ruhig, aber doch aufmerksam, ich spüre es und so behalte ich es im Auge, um die Aufmerksamkeit zu erfahren, wie es den Wesen Mensch ausschauen laesst.
Weder hat es einen Termin, solchen, wies die Aktenkoffer- Traeger eigen ist und noch ist ein anderes mir bekanntes Element im Spiel, dass es benaspruchen könnte.
Nur dieses Wesen und ich laufen behutsam.
Es dreht das Gesicht - es ist ein Maedchen, was ich ein paar Sekunden vorher schon an den Roten Haarband bei mir ausgemacht hatte- und schaut mich an, ich erwieder ihren Blick, waehrend wir beide in unserem Lauf nicht inne halten.
Ich finde keinen Namen für dieses Gesicht..
Aber Ich war vergessen.
 

univers

Well-Known Member
AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

(4-7) * (-1) = *

ich ; -3

NOT OK!

(7*9)- (-1) = ?

ich ; -56

NOT OK!

(8*9) - (1) = ?

Ich; -72

Klick....

Ich fühle mich in die 2. oder 3. Klasse der Grundchule versertzt, als es drum ging, das 1 x 1 auswendig zu lernen.

Und so bin ich nun hier, möchte sehen, dass ich aus dem Staunen nicht mehr raus komme.
Wie damals, als in der Einöde, der Wolf aus annaehernd 600 m ruhig da sass und mich anvieserte und mich durchschauen versuchte.
Ich meinerseits auch...mit dem Unterschied, dass ich ein Mensch war, ein Kind.
Ein Kind, der den Forderungen der harten Realitaet gerecht zu werden versuchte, von der kleinsten Bagatelle angefangen.
Da war mitunter, dass man vor dem Wolf Angst haben soll, weil er der Finsternis angehört, dem Unbekanntem.
Wie gehe ich, ein Kind mit dem Unbekannten um? Was ist das Bekannte?
Hier ist man nur auf sich gestellt, selbst als Kind. Man musss zum einen trennen, wie es die tagtaeglichen Lehrer einem beibringen und andrerseits, sitzt der Wolf nur da und schaut...und schaut, schaut.
Was soll ich euch erzaehlen, liebe Leut, ich war es, der die Gedanken gesponnen hat. Von wegen, mir kann kein Wolf was anhaben...aber halt, ich muss doch vor diesem Wolf Angst haben.
Also, was ist es da, was sitzt und wahrscheinlich als Wolf bezeichnet werden kann.
Was ist ein Wolf?
aehmm....ich verlagere in der Einöde stehend, mein Körpergewicht.
"Ein Wolf!" versuche ich mir wie ein Befehl zuzusprechen. Es schmeckt so metallern, selbst die Erde würde so schmecken, wenn ich sie kosten würde, überkommt es mich.
Ich schweife den Blick über die Hügel und die Berge und dessen Auslaeufe, wo der Wolf sitzt...
kehre zu mir selbst und struktiere in Gedanken, wo ich stehe.
Ich stehe mit dem Rücken zum Dorf, mich durchzuckt es körperlich.
Das Dorf draengt sich mit den Erwachsenen, den Erziehern, derer ernster Blick, welches jegliches menschliches ersehnen laesst.
Da müsst doch ein wenig Freude sein, in diesen Blicken. Ich erinnere mich doch, dass diese Blicke auch gestrahlt haben.
Dass die Maenner gar in Frauenkleiden getanzt haben, als würden sie den Teufel verhöhnen und sich dabei nicht schonten, als Memme abgesstempelt zu werden.
Ehrlich gesagt waren diese Memmen spaeter umso feinfühliger, als dass ich sie persönlich negativ mit Frauenkeldern assozieren könnt.
Himmel, sie waren aus dem Haeuschen!
Yeaaaaaaaah

Aus dem Haueschen, dem Haeuschen, wo alles Vorschrift ist und man tagtaeglich aus diesen Vorschriften den anderen davon vorliest.
Ich dir, du mir, er ihr, sie mir, ich ihm.....
Was ist das für ein Wesen, dass dort hockt und mich durchschauen versucht?
Was bin ich für ein Wesen?
 

univers

Well-Known Member
AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Und sie würdigte mich keines Blickes und überhörte gar mein Zurufen.
:oops:Sie hat einen Lover!
Ich kam mir echt albern menschlich vor, wie ich die beiden beobachtete.
Die Miez und ihren Kater.
 

univers

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AW: Die Zeit oder das in sich zerstrittene..

Ich schau mich um, sehe Autos vorbei fahren, an meinem Fenster. Wo mögen diese Leute hin fahren wollen, denk ich bei mir.
Oder die Spaziergaenger, die im Mondschein, in der lauem Nacht, als waere es noch sommer, wo mögen sie hin?
Sie mögen genug vor dem Fernseher gessesen haben und gönnten sich nun frische Luft.
Es ist Samstag, ein für die meisten Arbeitsfreier Tag und hinzu kommt es, dass es ein Feiertag ist, der zweite von insgessamt vier Feiertagen des Opferfestes.
Es ist ihnen von weiten anzusehen, dass sie feierlich sind, denn schon ihre Aufmachung deutet auf die Feierlichkeit der Tage hin.
Es ist mir so, als ob nichts verhüllt waere, aber ein sich aufdraengendes Gefühl, eine innerliche Wallung laesst mich in den Himmel schauen, und ich erblicke den Mond.
Ich schaue ihn an und versuche mein angewöhntes, durch die Wiederholung gepraegtes Wissen über den Mond zu überspielen, statt dessen versuche ich ihn vorbehaltlos anzuschauen.

Ja, bei Gott, der Mond ist der Beweis dafür, dass nicht alles unverhüllt ist und dies ist nicht Mal mein Gehirggespinst.
Mir ist, als ob es noch viel Wissen presigeben könnt, der Mond und selbst die Menschen, über ihre Sorgen und Freuden hinaus.
 
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