Das ist keine Herzenssache sondern seelisch-geistige Sklaverei.
Ich weiss ja nicht, was für ein Menschenbild viele hier haben, doch solltet Ihr Kontakte zu Männern/Frauen ausserhalb der Familie nach traditioneller Art strikt meiden, denn jegliche zwischenmenschliche Beziehung und sämtliche damit verbundenen Gedanken und Gefühle, würden mit Beginn der einst zu erwartenden Liebesbeziehung hinfällig.
Bevor der Sinn platonischer Beziehungen bis zur Bedeutungslosigkeit relativiert wird, sollte man sie besser unterlassen.
Eifersucht ist ebenso wie Eitelkeit reine Egosache. Diese beiden Eigenschaften korrespondieren miteinander.
Ein kleines bischen davon zum bewussten Spiel der Egos, alles andere ist Gift.
Geht die Eifersucht über dieses spielerische Ausmass hinaus, sollte man sich fragen, was einem fehlt, was mit einem nicht stimmt.
Ich betrachte massive Eifersucht als einen klaren Hinweis auf seelisch- geistige Defizite, quasi einen Wink mit dem Zaunpfahl, sich als Mensch zu entwickeln bzw. als Vertreter eines Geschlechts zu emanzipieren.
Andernfalls läuft die Interaktion auf Betrug und Heuchelei, alternativ auf die Beherrschung des Schwächeren durch den Stärkeren hinaus.
Solcherart vom Ego dominierten Beziehungen haben mit Liebe nur wenig zu tun, es ist mehr oder weniger Selbstbefriedigung zu zweit.
Auf der einen oder anderen u/o beiden Seiten führt das über kurz oder lang ins Liebesabseits, denn Egos suchen Selbstbestätigung, sie vermögen keine Liebe durch die Zeit zu tragen.
Die Beziehung, die einst Glück bedeutete, wird zum Stein des Anstosses, sobald das Ego sich im Partner spiegelt.
Man mag Eifersucht romantisieren, ich tue es - vom harmlosen Spiel einmal abgesehen- nicht.