Eigentlich ein Tabuthema, aber

AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

Vor ein paar Wochen hat sich von meinem Vaters Cousine die Tochter umgebracht.
Sie war erst 21.
 
AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

Vor einiger Zeit,ja.
Hab's hinter mir hatte nicht geklappt damals war ich sauer auf mich selbst das ich zu dumm war es nicht hinbekommen zu haben.
Heute bin ich froh,das es nicht geklappt hat.
Würde sowas nie wieder machen!!!
Ich liebe das Leben,Lebe gerne und jeder hat probleme im Leben der Tod ist auch keine lösung,vielleicht nur ein "davon rennen" von problemen?
 
AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

das letzte mal irgendwann mit 27..( allerdings im vollrausch)

da hab ich, mal wieder verzweifelt weil keine beziehung so richtig gelingen wollte, morgens um 4 meinen besten freund angerufen, und hab ihm wohl so 5 mal gesagt..." ich bring mich um".

er hat mich mit worten beruhigt, ins bett geschickt und war dann 2 stunden ( 180 km) später hier..
ich im ersten schlaf, wusste gar nicht was er von mir wollte..

es folgte dann ein paar stunden langes gespräch, indem mir gründlich der kopf gewaschen wurde..was dieser schwachsinn soll..

und das war auch das letzte mal, das mir dieser gedanke überhaupt in den sinn kam..


wir haben nur ein leben..und selbstmord ist feige..es ist flucht vor problemen..

ich flüchte nicht vor ihnen, sondern ich löse sie...
dann gibt es keinen grund mehr, so einen blödsinn zu denken..

denn jedes gelöste problem bringt dich nach vorne..und je weiter du vorne bist, umso weniger denkst du an selbstmord.

ich habe seitdem schon einige dicke probleme gelösst...und wie soll ich es sagen..ich fühl mich ziemlich weit vorne...beim " spiel des lebens"...

lg marion :)
 
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ja, drann gedacht schon öfter .... so, was wäre wenn ..... oder so wie booker, einfach ins auto und abhauen .......
ist ja auch keine lösung .... man muss halt durch und das beste draus machen, irgenwie geht´s dann immer.
 
AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

ja, drann gedacht schon öfter .... so, was wäre wenn ..... oder so wie booker, einfach ins auto und abhauen .......
ist ja auch keine lösung .... man muss halt durch und das beste draus machen, irgenwie geht´s dann immer.


und machen wir uns mal nichts vor..die selbstmorde hier sind doch wohl vielfach darin begründet, das es uns viel zu gut geht...
ich glaube menschen, die um ihre blanke existens kämpfen, zeit ihres lebens, die haben gar keine zeit darüber nachzudenken, ob sie sich das leben nehmen wollen..
die haben eher die sorgen wo es was zu futtern gibt...und nicht die überlegung nehm ich jetzt das auto oder hol ich mir die tabletten oder setz ich mir den goldenen schuss...
wenn die kohle für den strick fehlt, überlegst du dir gar nicht erst, ihn zu benutzen..
sondern diese menschen nehmen ihr leben an..so wie es läuft..:)
 
AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

die haben eher die sorgen wo es was zu futtern gibt...und nicht die überlegung nehm ich jetzt das auto oder hol ich mir die tabletten oder setz ich mir den goldenen schuss...
wenn die kohle für den strick fehlt, überlegst du dir gar nicht erst, ihn zu benutzen..
sondern diese menschen nehmen ihr leben an..so wie es läuft..:)

Klingt schon ziemlich schräge.. :wink: Aber manchmal kommt mir das auch so vor.

Obwohl man das nicht pauschalisieren kann, dafür gibt's zu unterschiedliche Gründe für so einen Schritt. Zu Goethes Lebzeiten z.B. ging's den Leuten keineswegs dolle, handfeste Existenznöte waren viel verbreiteter. Trotzdem zog sein Buch von den Leiden des jungen Werther eine Welle von Selbstmorden nach sich - weil viele Jüngere sich mit dem Held des Romans identifizierten und ihn zum "Idol" verklärten..
 
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wie bei allem..lach..klar gibt es nicht nur schwarz und weiss..es wird immer viele grautöne dazwischen geben..

aber ich denke, das schräge ;-) , ist gar nicht so weit weg...

alleine durch die studie zum thema " glück", in der klar gesagt wurde, das die ärmsten menschen viel glücklicher leben, als die wohlstandsmenschen, habe ich die schlussfolgerung..das glücklichere, sprich ärmere, menschen, gar nicht die einfälle bekommen, ihrem leben ein ende zu setzen..


und dein beispiel oben...wer wird denn damals goethe gelesen haben..bestimmt nicht die bauern die ihre ernte einbringen mussten, sondern die damaligen intelektuellen oder mittelständler, die zeit hatten, sich mit goethe zu beschäftigen..

hättest du liesschen müller damals nach dem werther gefragt, hätt die doch geantwortet...
" werther" kenn ich nich..ich hab rüben gerodet und 10 hungrige mäuler zu stopfen..da kann ich mich noch um den seine leiden kümmern...
 
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alleine durch die studie zum thema " glück", in der klar gesagt wurde, das die ärmsten menschen viel glücklicher leben, als die wohlstandsmenschen, habe ich die schlussfolgerung..das glücklichere, sprich ärmere, menschen, gar nicht die einfälle bekommen, ihrem leben ein ende zu setzen.. (...)
hättest du liesschen müller damals nach dem werther gefragt, hätt die doch geantwortet...
" werther" kenn ich nich..ich hab rüben gerodet und 10 hungrige mäuler zu stopfen..da kann ich mich noch um den seine leiden kümmern...

Entschuldige, Marion, aber Armut lässt sich nicht romantisieren - ich wage sehr zu bezweifeln, dass wirklich Arme "glücklicher" leben: im Schnitt leben sie (auch erwungenermaßen) ungesünder, kürzer und bleiben meines Wissens keineswegs von Zivilisationskrankheiten verschont.
 
AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

Entschuldige, Marion, aber Armut lässt sich nicht romantisieren - ich wage sehr zu bezweifeln, dass wirklich Arme "glücklicher" leben: im Schnitt leben sie (auch erwungenermaßen) ungesünder, kürzer und bleiben meines Wissens keineswegs von Zivilisationskrankheiten verschont.

hat nichts mit romantik zu tun..

diese studie hab ich vor kurzem aufmerksam im radio verfolgt..es gab, soweit ich mich erinnere, auch eine serie auf zdf dazu..
es war eine wissenschaftlerin, die viele jahre durch die armen länder gerreist ist, und dabei ihre studie zu dem thema " glück" gemacht hat.
sie ist auch nicht die einzige..

die festgestellt hat..das gerade die armen, glücklicher sind als die reichen..
sie finden ihr glück aber in anderen dingen..
aber das ergebnis war eindeutig..

glück findet man bei armen menschen häufiger...
 
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